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Oderradweg - Deutsch-polnischer Freundschaftsweg

Oderradweg - Dursch Polnischer Freundschaftsweg


 

Kurzbeschreibung:


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Obwohl unser unmittelbarer Nachbar, blieb Polen vielen bislang fremd. Mit dem 2002 eingerichteten Freundschaftsweg wollen wir zum Zusammenwachsen beider Länder beitragen. Die Route führt durch schöne Landschaften beiderseits der Oder und durchquert einige der wertvollsten Naturschutzgebiete Mitteleuropas. Die Festung Küstrin, das Schiffshebewerk Niederfinow und das Zisterzienserkloster Chorin stehen stellvertretend für viele geschichtlich und kulturell interessante Sehenswürdigkeiten. Und wer gerne Fisch isst, findet fangfrische Angebote der polnischen und deutschen Küche.

 

Ausgangspunkt: Krakau
Streckenlänge
: ca 245 km
Fahrzeit: 6 Tage
Höhenmeter: ca. 170 m

 

Veranstalter:
DNV-Tours


Buchungscode PZIS

Termine

29.04.-05.05.    13.05.-19.05.
27.05.-02.06.    10.06.-16.06.
24.06.-30.06.    08.07.-14.07
22.07.-28.07.    05.08.-11.08.
19.08.-25.08.    02.09.-08.09

Preise pro Person  
Doppelzimmer 328,– Euro    
Einzelzimmer 434,– Euro
Saisonzuschlag 45,– Euro
Saisonzuschlag 70,– Euro   
HP-Zuschlag 79,– Euro
Miete DNV-Premium-Rad (zahlbar vor Ort)  42,– Euro

Buchungsanfrage

 

Karte:
Karte Oderradweg

 

 


1. Tag: Anreise nach Frankfurt/Oder
(a) PKW: Parkhaus in Fft./O. ab ca. 60,– Euro/Wo. bzw. Stellplatz in Slubice ca. 20,– Euro/Woche.
(b) Per Bahn über Berlin nach Frankfurt/Oder.
In Frankfurt/Oder lohnt ein Bummel zum Rathaus, eines unserer größten mittelalterlichen Rathäuser. Ca. 17 Uhr Transfer in den polnischen Stadtteil Slubice. Radausgabe, Streckenbesprechung. Wer will, radelt ins benachbarte Kunersdorf [Kunowice].

2. Tag: Slubice – Neumark – Küstrin ( ca. 45 km)
Radtour in die frühere Neumark, einst östlichster Teil Brandenburgs. In Küstrin [Kostrzyn] mündet die Warthe in die Oder. Das Delta ist ein ideales Rastgebiete für Wasservögel. Küstrin erwartet Sie mit dem Preußischen Pompeji, den Resten der historischen Festung und dem Stadtteil auf der Oderinsel.

3. Tag: Küstrin – Bärwalde – Mohrin (ca. 50 km)
Das Oderbruch wurde unter dem ‚Alten Fritz’ vor 250 Jahren mühevoll trocken gelegt. Sie radeln auf dem Deich, der das unter dem Wasserspiegel liegende Land vor Überschwemmungen schützen soll. Über Quart-schen [Chwarszczany] mit seiner gotischen Wehrkirche und über Bärwalde [Mieszkowice] (Basteien, Pulverturm, Rest der Stadtmauer) erreichen Sie Mohrin [Moryn] zur Übernachtung.

4. Tag: Mohrin – Niederfinow (ca. 40 km)
Das Odertal ist an diesem Abschnitt besonders reizvoll. Eine Gedenkstätte erinnert an die Ereignisse bei Kriegsende. Über Hohenwutzen und Oderberg (Burgruine Bärenkasten, Museum zur Oder-Schiffsfahrt) erreichen Sie das Schiffshebewerk Niederfinow. Es überwindet den Höhenunterschied von 36 m zum Havel-Kanal.       – Erleben Sie den gigantischen Fahrstuhl bei einer fakultativen Schiffsfahrt.

5. Tag: Niederfinow – Schwedt (ca. 50 km)
Inmitten reizvoller Kulisse liegt das ehem. Zisterzienserkloster Chorin (13. Jh.), eines der bedeutendsten Zeugnisse der Backsteingotik in Brandenburg. Weiter geht es zum Nationalpark Unteres Odertal, einem der artenreichsten Mitteleuropas. Schloss Criewen ist Sitz des deutsch-poln. Umweltzentrums.

6. Tag: Schwedt – Greifenhagen (ca. 35 km)
Auf über 30 km verzweigt sich die Oder in einem unüberschaubaren Geflecht von Seitenarmen, ein Schutzgebiet für Biber, Fischotter und seltene Vogelarten. Beim Tabakmuseum von Vierraden lohnt ein Stopp und das alte Greifenhagen [Gryfino] lädt mit romanischer Kirche (13. Jh.) und Stadttor zum Rundgang ein. Nach dem Einkauf auf einem farbenprächtigen Polenmarkt erfolgen Radabgabe und Transfer in die alte Hansestadt Stettin [Szczecin]. Wer will, bummelt abends durch die Odermetropole.

7. Tag: Stettin – Rückreise oder Verlängerung
Bei Stettin weitet sich die Oder zum Haff und mündet in die Ostsee. Dank dieses natürlichen Hafens zählt die Stadt zu einem der bedeutenden Warenumschlagsplätze des Landes. Ein Rundgang durch das historische Zentrum führt zum Schloss der Pommerschen Herzöge, zur Bastei der Sieben Mäntel und zur berühmten Hakenterrasse mit schönem Ausblick auf Stadt und Hafen.
Dank der guten Bahnverbindung nach Berlin treten Sie die Heimreise nach Ihren Wünschen an. Wer mehr Zeit in Stettin verbringen möchte, bucht eine Verlängerung.






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