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Masurische Impressionen

Masuren - Masurische Seenplatte


 

Kurzbeschreibung:


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Masurische Impressionen

Entdecken Sie die Masurische Seenplatte per Rad, ein unvergessliches Reiseerlebnis! – Vor der idyllischen Kulisse dichter Wälder und stiller Seen erkunden Sie in eigener Regie eine der reizvollsten Landschaften des früheren Ostpreußens und tauchen ein in deren 800-jährige Geschichte. Verkehrsarme Alleen führen durch bunte Wiesen und Felder, stille Ufer laden zum Picknick ein und einsame Buchten locken zum erfrischenden Bad. In Masuren scheint die Zeit stehen geblieben, hier kann man noch eins sein mit sich und der Natur.

Lassen Sie die prachtvolle Wallfahrtskirche Heiligelinde auf sich einwirken, tauchen Sie ein wenig ein in das dunkle Kapitel deutscher Geschichte beim Besuch der Wolfsschanze und erobern Sie die vielen kleinen Dörfer, die Sie während Ihrer Tour durchradeln. Vor allem aber genießen Sie die beschauliche Ruhe dieser zauberhaften Landschaft.

290 Kilometer Gesamtstrecke führen Sie durch ebenes bis hügeliges Gelände mit wenigen geringen Steigungen, auf teilweise sandigen Wald- und Wiesenwegen sowie auf Asphaltstraßen mit wenig Verkehr. Etwas Kondition sollten Sie für diese Reise mitbringen.

Karte:
Karte Masuren Routenverlauf

Veranstalter:
DNV-Tours

Termine • Preise
• Buchungsanfrage

Ansprechpartner
Frau Karin Splett
Telefon: 07154.131831
E-Mail: splett@dnv-tours.de

Charakteristik
• Individuelle Radreise
• Landschaftsprofil:
meist flach, gelegentlich hügelig, jedoch ohne nennenswerte Steigungen
• Streckenbeschaffen-
heit: meist
ruhige, asphaltierte Nebenstraßen sowie teilweise auf sandigen Wald- und Wiesenwege 
• Tagesetappen:
ca. 25 - 60 km
• Gesamtlänge:
ca. 290 km
• Schwierigkeitsgrad:
mittel, für Radler mit normaler Kondition geeignet
• Reisedauer:
8 Tage
• Bequemlichkeit:
dank Gepäcktransport tagsüber leichtes Radfahren
• Unterbringung:
in Mittelklassehotels oder Pensionen

  

Tourenverlauf:

1. Tag: Anreise in die Masurische Seenplatte
Individuelle Anreise, je nach Ankunftszeit erfolgen Tourbesprechung und Radausgabe am Abend oder am nächsten Vormittag.
Anreisemöglichkeiten:
(a) ...per PKW nach Masuren (Stellplatz 25 Euro pro Woche) oder nach Warschau (Stellplatz am Flughafen ca. 40 Euro pro Woche) und Weiterfahrt mit dem Masuren-Shuttle.
(b) ...per Flug nach Warschau. Anschließend Bustransfer mit dem » Masuren-Shuttle. Der Bus fährt über Warschau-Centralna (Bahnhof) und via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren.
(c) ...per  » Bahn über Berlin direkt nach Warschau-Centralna. Von dort Bustransfer mit dem Masuren-Shuttle via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren. Tipp: Nutzen Sie die » RIT-Fahrkarte mit der Deutschen Bahn.

2. Tag: Piaski/Umgebung – Popiellno – Nikolaiken (ca. 25 km)
Per Rad zur Schleuse Guzianka und weiter nach Ruciane Nida, dem früheren Niedersee, ein beliebter Seglertreff und Urlaubsort. Anschließend über Wejsuny mit seiner hübschen, im Ordensstil erbauten Dorfkirche und über die Halbinsel Spirdingswerder zur Biologischen Station Popiellno. Hier wird der Tarpan, eine urzeitliche Pferderasse, rückgezüchtet und im umliegenden Waldgebiet ausgewildert. Mit einer altertümlichen Seilzug-Fähre setzen Sie über den Beldahnsee über. Weiter geht es per Rad zum Schwanenparadies am Lucknainer See. Während der Brutzeit halten sich hier bis zu eintausend Höckerschwäne auf, sie erinnern aus der Ferne an ein Meer voller Lotosblüten. Übernachtung in oder bei Nikolaiken.

3. Tag: Nikolaiken – Ryn – Nikolaiken (ca. 45 km)
Im Laufe des Vormittags können Sie wahlweise eine Schiffsfahrt mit der Weißen Flotte unternehmen oder erreichen Ryn, das frühere Rhein, per Rad. Ein Besuch der Ordensburg lohnt, hier ist heute ein mondänes Hotel untergebracht. Im Innenhof kann man ein glasüber-decktes Rittergrab mit Beigaben betrachten. In Zondern dient ein 200-jähriges Bauerhaus als Museum, es vermittelt das bäuerliche Leben zu Großmutters Zeiten. Am Talter Gewässer entlang – mit herrlicher Fernsicht auf die Seenplatte – geht es zurück nach Nikolaiken, das wegen seines südlichen Flairs auch „Masurisches Venedig“ genannt wird. Hier spielt die Sage um den Stinthengst, den Sie angekettet unter einer Brücke finden.

4. Tag: Nikolaiken – Ryn – Ketrzyn (ca. 55 km)
Auf dem Weg nach Ketrzyn, dem früheren Rastenburg, genießen Sie unterwegs noch mehrmals die schöne Aussicht auf das Talter Gewässer. In Nakomiady lohnt ein Blick auf das renovierte Schlösschen mit seinem schönen alten Garten und in der ehemaligen Schäferei Owczarnia wartet ein kleines, privates Heimatmuseum auf seine Besucher.

5. Tag: Ketrzyn – Wolfsschanze (ca. 60 km)  
Per Rad zu geht es Schloss Steinort, einst im Besitz der Grafen Lehndorff. Trotz sichtbaren Verfalls vermittelt es noch immer einen interessanten Eindruck der früheren Pracht ostpreußischer Landgüter. Nach einem Stopp an der landschaftlich reizvollen See-Enge zwischen Mauer- und Dargainersee führt der Weg zur Wolfsschanze, dem einstigen Führerhauptquartier, heute Gedenkstätte des Widerstands vom 20. Juli 1944. In der mittelalterlichen Wehrkirche von Ketrzyn [Rastenburg] befindet sich ein Bild aus der Schule Lukas Cranachs.

6. Tag: Ketrzyn – Heiligelinde – Mragowo (ca. 50 km)
Über Rössel mit seiner restaurierten Ordensburg geht es zur Wallfahrtskirche „Heiligelinde“, ein barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis. Sehenswert sind das geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Durch verträumte Dörfer, Wiesen und Felder radeln Sie an eiszeitlichen Rinnenseen entlang. Unterwegs hören Sie den Kranich rufen oder beobachten Störche bei der Futtersuche. Die Stadt Mragowo [Sensburg] lädt zu einem Bummel am Seeufer ein.

7. Tag:  Mragowo – Kruttinnen – Piaski/Umgebung (ca. 55 km)
Nach dem Besuch des farbenfrohen Bauernmarktes, wo Obst und Gemüse aus Omas Garten angeboten wird, geht es durch den Masurischen Landschaftspark zur Försterei Kleinort (Museum), wo der Heimatdichter Ernst Wiechert geboren wurde. Anschließend erreichen Sie das beschauliche Dorf Kruttinnen, dort lädt das Urwaldflüsschen Kruttinna zu einer Stocherkahnfahrt ein. In und um Wojnowo [Eckertsdorf] haben sich im 19. Jh. russisch-orthodoxe Philipponen, die sogenannten Altgläubigen, niedergelassen. Sie bilden bis heute eine eigenständige Minderheit und halten an ihren religiösen Traditionen fest. Tagesziel dieser Etappe ist Piaski/Umgebung, der Ausgangsort Ihrer Radreise.

8. Tag: Verlängerung bzw. Abreise
Zum Reisebeginn bzw. -ende bietet sich eine Zusatznacht in Warschau an, einer pulsierenden Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm. Gerne buchen wir für Sie auch eine Verlängerungswoche im Radler-Resort in Masuren.


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Verlängerungsmöglichkeiten (auf Anfrage):

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