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Rheinradweg: Etappe von Worms bis Mainz

Rheinradweg: Karlsruhe - Speyer

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Stand: 08.01.2012

Kurzbeschreibung:

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Sehr schöne Rheintalrundtour, die in Worms mit seinem Kaiserdom startet und dann durch die Weinberge der Rheinpfalz führt.
Vorbei an den größten Rieslinggebieten bei Alsheim führt der Radweg ins geschichtsträchtige Oppenheim. Neben seinem weltbekannten Wein gibt es hier auch viel Kultur zu besichtigen. Über das bekannte Nierstein mit seinen guten Weinen erreichen Sie wieder das Rheintal und radeln von hier aus direkt am Rhein entlang zur Mainspitze, der Mündung des Mains in den Rhein.
Jetzt erreichen Sie Mainz mit seinem gewaltigen Dom.

Ausgangspunkt: Worms
Streckenlänge
: 52,5 km
Fahrzeit: ca. 4 - 5 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 120 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

Bikeline Radtourenbuch, Rhein-Radweg...

Romantischer Rhein. Von Speyer bis Köln

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Karten 1: 50.000
Rhein-Radweg von Basel bis Mainz
Kartenmaterial

 

 


Karte:


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Orte am Weg:


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Worms
Osthofen
Mettenheim
Alsheim
Guntersblum
Ludwigshöhe
Oppenheim
Nierstein
Nackenheim
Laubenheim
Mainz


Altrip


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Entfernungen: -> Osthofen: 10,5 km, <- Worms: 0,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 52,5 km

Sehenswert: romanischer Dom St. Peter, Andreasstift, viele Kirchen, ältester Judenfriedhof Europas, Synagoge, Nibelungenmuseum

Schon zu Zeiten der Römer war Worms besiedelt. Sehr bekannt wurde Worms durch die Nibelungensage. Um 400 n.Chr. soll Worms eine burgundische Hauptstadt gewesen sein. Heute demonstriert dies eindrucksvoll das Nibelungenmuseum.

Romanischer Dom von der Südseite Der Nibelungenschatz (Bild laden)

Auch in fränkischer Zeit war Worms schon sehr bedeutend und unter Kaiser Karl dem Großen besaß es dessen Pfalz.

Romanischer Dom von der Südseite Romanischer Dom von der Südseite (Bild laden)

Romanischer Dom von der Südseite Romanischer Dom von der Nordseite (Bild laden)

Der Dom wurde bereits um das Jahr 1000 auf den Grundfesten eines noch 400 Jahre älteren Kirchenhauses begonnen und 1181 fertig gestellt.
Bedeutend ist auch der Judenfriedhof in Worms. Er ist der älteste Europas. Die Judengemeinde hatte schon seit dem Jahre 1000 n.Chr. einen eigenen Stadtteil und trug Bedeutendes zur Stadtgeschichte bei.

Romanischer Dom von der Südseite Romanischer Dom (Bild laden)

1689 wurde Worms von der französischen Armee zerstört. Von 1798 bis 1816 gehörte es sogar zu Frankreich und kam als verarmte kleine Landstadt 1816 zu Hessen.
Heute hat Worms wieder über 80.000 Einwohner und kann trotz vieler Zerstörungen zahlreiche historische Leckerbissen vorweisen.

Romanischer Dom von der Südseite Romanischer Dom (Bild laden)

Tourenbeschreibung:
Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich am Dom. Wenn Sie auf der Ostseite des Domes stehen radeln Sie zum Marktplatz. Von dort zweigen Sie die erste Straße nach links in die Stephansgasse ab (gegenüber beginnt die Fußgängerzone).
Auf dieser Straße und in dieser Richtung bleiben Sie tendenziell. Bei der nächsten Kreuzung kerzengerade über den Kreisverkehr in die Friedrich-Ebert-Straße. Sie überqueren nun die Bahnlinien auf einer Brücke und bleiben auf derselben Straße, zweigen dann beim Karlsplatz (liegt links) nach rechts in die Carl-Schurz-Strasse ab.
Diese Straße wirkt zumindest momentan etwas provisorisch, da auf der rechten Seite gebaut wird. Nach guten 300 m zweigt der Radweg nach links ab und folgt auf einer separaten Spur der "Von Steuben Straße" entlang großer Häuserblöcke.
Bei der ersten großen Kreuzung bitte aufpassen. Nach der Überquerung der L439 überqueren Sie auf dem Fußgängerweg die "Von Steuben Straße" und radeln auf einen Feinschotterweg. Hier bitte aufpassen, der Weg ist durch den unverdichteten Belag nicht sonderlich sicher. Einheimische nutzen den parallel verlaufenden Wirtschaftsweg.

Sie umfahren den Ort Hermsheim, passieren einen schlossähnlichen Park und erreichen am Ortsende die L439. Hier müssen Sie die Straße überqueren. Der Radweg folgt nun der Landstraße auf einem begleitenden Wirtschaftsweg.

Auf einer Brücke überqueren Sie eine kreuzende Landstraße. Von der Trasse aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die Pfalz.

Rheintalradweg: Blick in die Pfalz Blick in die Pfalz (Bild laden)

Der Radweg führt nun nach Osthofen.

Altrip


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Entfernungen: -> Mettenheim: 4,5 km, <- Worms: 10,5 km,
-> O Ziel: 42,0 km, O<- Startpunkt: 10,5 km

Osthofen war schon früh besiedelt. Salier und Franken haben hier schon gebaut. Die ummauerte Bergkirche hat romanische Elemente aufzuweisen.
Die traurige Geschichte der NS-Zeit wird im ehemaligen Konzentrationslager einer früheren Papierfabrik dokumentiert.

Der Radweg führt in die Stadt und zweigt im Zentrum nach rechts ab. Unbeschildert geht es an der ersten Kreuzung vor dem Bahnhof gleich wieder nach links ab in Richtung Alsheim/Mettenheim.

Leicht bergauf umradeln Sie nun auf der wenig befahrenen Landstraße einen Hügel. Danach geht es wieder bergab und sie fahren an Weinlagen entlang weiter. Auf der linken Seite liegt ein alter jüdischr Friedhof.

Rheintalradweg: Jüdischer Friedhof Jüdischer Friedhof (Bild laden)

Langsam bilden sich auf der linken Seite Hügel aus, das heißt: Das Rheintal wird enger. Die Weinhänge auf der Hügelseite wirken durch ihre überschaubare Größe richtig familiär.
Büsche und Hecken am Rande und konsequent bei den Reben eingepflanzte Kräuter machen schon Lust auf den Wein, der hier wächst.

Altrip


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Entfernungen: -> Alsheim: 4,0 km, <- Osthofen: 4,5 km,
-> O Ziel: 37,5 km, O<- Startpunkt: 15,0 km

Rheintalradweg: Mettenheim Kirche in Mettenheim (Bild laden)

Zahlreiche Winzerhäuser mit ihren typischen Rundbogentoren liegen an der Durchfahrtsstraße. Schön restauriert sind die meisten und allerorts sehen Sie die Schilder: Weinverkauf.

Der Radweg zweigt im Ort beim ehemaligen gräflichen Rentamt nach rechts ab und folgt einige hundert Meter der Bahnhofsstraße. Dann geht es nach einer Brücke nach links ab und der Radweg folgt danach einem Wirtschaftsweg in Richtung Alsheim.

Rheintalradweg: Radweg vor Alsheim Kirche in Mettenheim (Bild laden)

Der Radweg schlägt zwei Haken nach links und rechts und erreicht dann die ersten Häuser von Alsheim.

Altrip


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Entfernungen: -> Guntersblum: 3,0 km, <- Mettenheim: 4,0 km,
-> O Ziel: 33,5 km, O<- Startpunkt: 19,0 km

Rheintalradweg: Ortsmitte Alsheim Ortsmitte Alsheim (Bild laden)

Die Weinbaugemeinde Alsheim hat die größte Anbaufläche für Riesling in Rheinhessen. Der Ort besteht - wie schon die Orte zuvor - aus zahlreichen Winzerfamilien, die Weine und Sekte anbieten.
Die Kirchen des Ortes stammen aus dem Mittelalter und sind beide sehenswert.

Der Radweg verlässt Alsheim entlang des Friedhofes und folgt dann der wenig befahrenen Straße in Richtung Guntersblum.

Rheintalradweg: Ortsmitte Alsheim Hier beginnen die Hanglagen (Bild laden)

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Entfernungen: -> Ludwigshöhe: 3,0 km, <- Alsheim: 3,0 km,
-> O Ziel: 30,5 km, O<- Startpunkt: 22,0 km

Sehenswert: Altes Schloss, Neues Schloss, Deutschherrenhaus, Kirche mit romanischen Türmen, Kellerweg

Guntersblum hat seinen Namen von einer Sage, in der Burgunderkönig Gunther den Ort Blume nennt.

Der normale Radweg führt auf der Alsheimer Straße durch Guntersblum hindurch.
Eine Variante zweigt am Ortseingang nach links ab und führt am berühmten Kellerweg, bei dem zahlreiche Weinkeller am Wege liegen, vorbei.

Der normale Weg passiert das neue Schloss. Dahinter versteckt sich ein idyllischer Kindergarten, genannt "Kleinkinderschule".

Rheintalradweg: Guntersblume Kleinkinderschule Guntersblum Kleinkinderschule (Bild laden)

Schon aus der Ferne lockt die Kirche mit ihren beiden weißen romanischen Türmen an. Die ehemals dreischiffige Basilika wurde um 1100 erbaut.
Im 17. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff dann wegen statischen Mängeln abgerissen und neu errichtet. Die oben achteckigen Türme auf quadratischem Grund entstammen wahrscheinlich einem persischen Muster. Es gibt in Deutschland nur wenige dieses Baustiles.

Rheintalradweg: Guntersblume Kleinkinderschule Kirche in Guntersblum (Bild laden)

Der Radweg folgt nun der Hauptstraße ortsauswärts und zweigt bei den modernen Einkaufsmärkten nach rechts ab. Der Radweg führt etwa 200 Meter geradeaus und überquert dann unbeschildert die Hauptstraße B9.

Auf einem Wirtschaftsweg geht es nun weiter durch Weingebiete hindurch. Auch hier fällt auf, dass konsequent um die Weinstöcke Kräuter wachsen.

Jetzt kommt der Ort Ludwigshöhe in Sicht.

Altrip


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Entfernungen: -> Oppenheim: 5,0 km, <- Guntersblum: 3,0 km,
-> O Ziel: 27,5 km, O<- Startpunkt: 25,0 km

Der Ort Ludwigshöhe lag als "Rudersdorf" ehemals direkt am Rhein; wurde dann aber wegen ständiger Überschwemmungen auf die Höhe verlegt.

Rheintalradweg: Oppenheim Ludwigshöhe (Bild laden)

Der Radweg durchquert Ludwigshöhe, das auch stark vom Weinbau geprägt ist. Auf Wirtschaftswegen geht es nach dem Ort weiter.

Jetzt radeln Sie leicht bergauf durch liebevolle Weingärten, die oft von Hecken begrenzt sind. Hier hat glücklicherweise noch niemand an Flurbereinigung gedacht.
Kleine Weinlagen mit Grüngürtel und Kräuterwuchs machen richtig Lust auf ein Glas Wein.

Der Radweg erreicht jetzt Dienheim und führt durch die Gassen des kleinen Ortes weiter. Dienheim ist mit Oppenheim fast zusammen gebaut.

Schließlich landen Sie an der Hauptstraße und folgen für einen Kilometer dem Radweg neben der Straße nach Oppenheim.

Am Stadteingang von Oppenheim überqueren Sie den Kreisverkehr und folgen der zweiten Ausfahrt in Richtung Altstadt.

Altrip


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Entfernungen: -> Nierstein: 3,5 km, <- Ludwigshöhe: 5,0 km,
-> O Ziel: 22,5 km, O<- Startpunkt: 30,0 km

Sehenswert: gotisches Rathaus, St. Katharinenkirche, Michaeliskapelle und Beinhaus, St. Bartholomäuskirche, Gautor, Uhrturm und Sackträgerturm u.v.a.m.

Auf einer gepflasterten Straße geht es nun leicht bergauf an den ersten Winzereien vorbei. Während der Bergauffahrt (so schlimm ist es nicht) folgen Sie einer Einbahnstraße nach halblinks und erreichen nach wenigen hundert Metern den sehenswerten Marktplatz von Oppenheim.
Ein gotisches Rathaus ist das Zentrum des Marktplatzes, der von zahlreichen Weinstuben und Gaststätten umrahmt ist. Herrliche Fachwerkhäuser konkurrieren mit den steinernen Stufengiebeln des weißen Rathauses.

Rheintalradweg: Oppenheim Marktplatz in Oppenheim (Bild laden)

Oppenheim nennt sich selbst "Stadt der Gotik und des Weines" und ist schlichtweg "die" berühmte Weinstadt Rheinhessens.

Ihre Geschichte beginnt schon früh. Sie war schon 1254 als Reichsstadt im Rheinischen Städtebund vertreten. In dieser Zeit entstand auch die beeindruckende Katharinenkirche auf dem Berg.

Rheintalradweg: Katharinenkirche in Oppenheim Katharinenkirche in Oppenheim (Bild laden)

Hinter der Kirche liegen die Michaelskapelle und ein Lapidarium.

Rheintalradweg: Lapidarium in Oppenheim Lapidarium in Oppenheim (Bild laden)

Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder hinunter ins Tal zum südlichen Ende der Stadt und überqueren dort die Bahnlinie.
Der Radweg durchquert dann die dem Rhein zugewendete Seite der Stadt und folgt schließlich der Dammstraße.

Rheintalradweg: Radweg vor Nierstein Radweg vor Nierstein (Bild laden)

Zwischen Bundesstraße und Rhein passieren Sie nun den Hafen und radeln nach wenigen hundert Metern in Nierstein ein.

Altrip


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Entfernungen: -> Nackenheim: 6,0 km, <- Oppenheim: 3,5 km,
-> O Ziel: 19,0 km, O<- Startpunkt: 33,5 km

Sehenswert: Martinskirche, Marktplatz mit alten Adelshöfen, Wartturm, Burgruine Schwabfried, Reichsburg Barbarossas, Bergkirche St. Kilian,

Rheintalradweg: Radweg vor Nierstein Kirche in Nierstein (Bild laden)

Nierstein ist die größte Weinbaugemeinde am Rhein. Die Weine werden in zahlreiche Länder exportiert.
Die Innenstadt von Nierstein hat schöne Fachwerkhäuser und zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Der Radweg erreicht zwischen Rhein und Bundesstraße den Hafen. Von hier aus überquert der Radweg die Bundesstraße, durchquert den Ort und führt dann oberhalb der Bahnlinie parallel zur Bahnlinie weiter.

Nach Nierstein steigen die Weinberge auf der linken Rheinseite sehr steil an.

Rheintalradweg: Steile Weinlagen in Nierstein Steile Weinlagen in Nierstein (Bild laden)

Der Radweg folgt nun kilometerweit den Weinbergen, zweigt dann nach rechts ab und überquert die Bahnlinie.
Danach führt er in der Ebene zwischen Bahnlinie und Bundesstraße weiter bis nach Nackenheim.

Altrip


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Entfernungen: -> Laubenheim: 6,5 km, <- Nierstein: 6,0 km,
-> O Ziel: 13,0 km, O<- Startpunkt: 39,5 km

Nackenheim ist der Geburtsort von Carl Zuckmeyer und sein Heimamtort ehrt seinen bekanntesten Bürger mit einer Festspielwoche.
In Nackenheim haben Sie die Wahl über Bodenheim und Laubenheim abseits des Rheins weiter zu radeln oder auf einem guten Feldweg direkt am Rhein weiter zu fahren.

Rheintalradweg: Abzweigung in Nackenheim Abzweigung in Nackenheim (Bild laden)

Die Alternative am Rhein ist wesentlich romantischer und wenn man nicht gerade ein Rennrad sein eigen nennt, kann man die Strecke getrost fahren. Der Radweg unterquert die B9 und führt zunächst am "Mühlarm", einem Seitenarm des Rheins entlang.

Rheintalradweg: Steile Weinlagen in Nierstein Radweg am Rhein (Bild laden)

Entlang von Pappelbäumen geht es nun weiter. Schön ist die Sicht auf die Rheinauen rechts und links des Flusses. Auf halbem Weg zur Rheinbrücke passieren Sie einen Campingplatz.
Dort beginnt dann auch wieder ein asphaltierter Weg.

Altrip


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Entfernungen: -> Mainz: 6,5 km, <- Nackenheim: 6,5 km,
-> O Ziel: 6,5 km, O<- Startpunkt: 46,0 km

Rheintalradweg: Autobahnbrücke bei Laubenheim Autobahnbrücke bei Laubenheim (Bild laden)

Kurz vor der Brücke passieren Sie ein Vereinsheim von Bootsfahrern. Dort zweigt der Weg nach links ab und führt am Fuße der Autobahntrasse landeinwärts. Die Unterführung unter der Autobahn bringt Sie zu einem Lebensmittelwerk und führt am Betriebsgelände entlang zum Rheinufer.

Rechts kommt nun die Mainspitze in Sicht. Hier mündet der Main in den Rhein.

Rheintalradweg: Autobahnbrücke bei Laubenheim Die Mainspitze (Bild laden)

An der belebten Uferpromenade geht es so richtig großstädtisch zu. Auf dem Radweg tummeln sich Fußgänger, Skateboardfahrer, Inliner und gelegentlich auch mal ein Auto auf Parkplatzsuche.
Au den Rasenstücken frönen wenig Bekleidete der Sonne und Leseratten sitzen mitten im Lärm mit einem Buch.

Bald führt ein beschilderter Radweg nach links in die Innenstadt.

Mainz Übernachtungsmöglichkeiten


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Entfernungen: -> Mainz: 0,0 km, <- Laubenheim: 6,5 km,
-> O Ziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 52,5 km

Sehenswert: Dom St. Martin, Johanniskirche, Peterskirche, Stephanskirche mit Chagall-Fenster, Karmeliterkirche, Augustinerkirche, Zeughäuser, Adelshäuser, Marktbrunnen, Kurfürstliches Schloss, Deutschordenshaus

Vom Uferweg radeln Sie nun stadteinwärts und erreichen schnell die Fußgängerzone. Hier dominiert und überragt der historische Dom.

Rheintalradweg: Der Dom zu Mainz Der Dom zu Mainz (Bild laden)

Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und entsprechend beeindruckende Gebäude, Denkmäler und Museen weist die Stadt vor.

Rheintalradweg: Der Dom zu Mainz Häuserzeile in Mainz (Bild laden)

2000 Jahre Mainzer Stadtgeschichte beginnen mit den Römern, die hier einen Tempel den Göttinnen Isis und Mater Magna weihten.
Schon 746 wurde Mainz zum kirchlichen Zentrums nördlich der Alpen. Der Hl. Bonifatius hatte solchen Einfluss, dass Mainz das Attribut "heiliger Stuhl" erhielt.
Der Erzbischof und Erzkanzler Willigis regierte ab 975 in Mainz. Ihm ist der Dom, der nach dem Vorbild des alten Doms St. Peter in Rom erbaut wurde, zu verdanken. Der Dom diente in der Vergangenheit sieben Königen als Krönungskirche.

Auffallend sind auch die barocken Prachtbauten und Adelspaläste, die in der ganzen Stadt verteilt sind. In der gotischen Sankt Stephans-Kirche finden Sie Marc Chagalls blaue Fenster.



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Etappe: Mainz - Oberwesel, Länge: 53,5 km
Etappe: Speyer - Worms, Länge: 54 km
Etappe: Karlsruhe - Speyer, Länge: 54 km    

Übersicht der Rheintaltouren