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Rheinradweg: Etappe von Worms bis Mainz Stand: 08.01.2012 (Seitenanfang) Sehr schöne Rheintalrundtour, die in Worms mit seinem Kaiserdom startet und dann durch die Weinberge der Rheinpfalz führt. Ausgangspunkt: Worms
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Karte:
Orte am Weg:
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Osthofen: 10,5 km, <- Worms: 0,0 km, Sehenswert: romanischer Dom St. Peter, Andreasstift, viele Kirchen, ältester Judenfriedhof Europas, Synagoge, Nibelungenmuseum Schon zu Zeiten der Römer war Worms besiedelt. Sehr bekannt wurde Worms durch die Nibelungensage. Um 400 n.Chr. soll Worms eine burgundische Hauptstadt gewesen sein. Heute demonstriert dies eindrucksvoll das Nibelungenmuseum.
Auch in fränkischer Zeit war Worms schon sehr bedeutend und unter Kaiser Karl dem Großen besaß es dessen Pfalz.
Der Dom wurde bereits um das Jahr 1000 auf den Grundfesten eines noch 400 Jahre älteren Kirchenhauses begonnen und 1181 fertig gestellt.
1689 wurde Worms von der französischen Armee zerstört. Von 1798 bis 1816 gehörte es sogar zu Frankreich und kam als verarmte kleine Landstadt 1816 zu Hessen.
Tourenbeschreibung: Sie umfahren den Ort Hermsheim, passieren einen schlossähnlichen Park und erreichen am Ortsende die L439. Hier müssen Sie die Straße überqueren. Der Radweg folgt nun der Landstraße auf einem begleitenden Wirtschaftsweg. Auf einer Brücke überqueren Sie eine kreuzende Landstraße. Von der Trasse aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die Pfalz.
Der Radweg führt nun nach Osthofen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Mettenheim: 4,5 km, <- Worms: 10,5 km, Osthofen war schon früh besiedelt. Salier und Franken haben hier schon gebaut. Die ummauerte Bergkirche hat romanische Elemente aufzuweisen. Der Radweg führt in die Stadt und zweigt im Zentrum nach rechts ab. Unbeschildert geht es an der ersten Kreuzung vor dem Bahnhof gleich wieder nach links ab in Richtung Alsheim/Mettenheim. Leicht bergauf umradeln Sie nun auf der wenig befahrenen Landstraße einen Hügel. Danach geht es wieder bergab und sie fahren an Weinlagen entlang weiter. Auf der linken Seite liegt ein alter jüdischr Friedhof.
Langsam bilden sich auf der linken Seite Hügel aus, das heißt: Das Rheintal wird enger. Die Weinhänge auf der Hügelseite wirken durch ihre überschaubare Größe richtig familiär. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Alsheim: 4,0 km, <- Osthofen: 4,5 km,
Zahlreiche Winzerhäuser mit ihren typischen Rundbogentoren liegen an der Durchfahrtsstraße. Schön restauriert sind die meisten und allerorts sehen Sie die Schilder: Weinverkauf. Der Radweg zweigt im Ort beim ehemaligen gräflichen Rentamt nach rechts ab und folgt einige hundert Meter der Bahnhofsstraße. Dann geht es nach einer Brücke nach links ab und der Radweg folgt danach einem Wirtschaftsweg in Richtung Alsheim.
Der Radweg schlägt zwei Haken nach links und rechts und erreicht dann die ersten Häuser von Alsheim. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Guntersblum: 3,0 km, <- Mettenheim: 4,0 km,
Die Weinbaugemeinde Alsheim hat die größte Anbaufläche für Riesling in Rheinhessen. Der Ort besteht - wie schon die Orte zuvor - aus zahlreichen Winzerfamilien, die Weine und Sekte anbieten. Der Radweg verlässt Alsheim entlang des Friedhofes und folgt dann der wenig befahrenen Straße in Richtung Guntersblum.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ludwigshöhe: 3,0 km, <- Alsheim: 3,0 km, Sehenswert: Altes Schloss, Neues Schloss, Deutschherrenhaus, Kirche mit romanischen Türmen, Kellerweg Guntersblum hat seinen Namen von einer Sage, in der Burgunderkönig Gunther den Ort Blume nennt. Der normale Radweg führt auf der Alsheimer Straße durch Guntersblum hindurch. Der normale Weg passiert das neue Schloss. Dahinter versteckt sich ein idyllischer Kindergarten, genannt "Kleinkinderschule".
Schon aus der Ferne lockt die Kirche mit ihren beiden weißen romanischen Türmen an. Die ehemals dreischiffige Basilika wurde um 1100 erbaut.
Der Radweg folgt nun der Hauptstraße ortsauswärts und zweigt bei den modernen Einkaufsmärkten nach rechts ab. Der Radweg führt etwa 200 Meter geradeaus und überquert dann unbeschildert die Hauptstraße B9. Auf einem Wirtschaftsweg geht es nun weiter durch Weingebiete hindurch. Auch hier fällt auf, dass konsequent um die Weinstöcke Kräuter wachsen. Jetzt kommt der Ort Ludwigshöhe in Sicht. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Oppenheim: 5,0 km, <- Guntersblum: 3,0 km, Der Ort Ludwigshöhe lag als "Rudersdorf" ehemals direkt am Rhein; wurde dann aber wegen ständiger Überschwemmungen auf die Höhe verlegt.
Der Radweg durchquert Ludwigshöhe, das auch stark vom Weinbau geprägt ist. Auf Wirtschaftswegen geht es nach dem Ort weiter. Jetzt radeln Sie leicht bergauf durch liebevolle Weingärten, die oft von Hecken begrenzt sind. Hier hat glücklicherweise noch niemand an Flurbereinigung gedacht. Der Radweg erreicht jetzt Dienheim und führt durch die Gassen des kleinen Ortes weiter. Dienheim ist mit Oppenheim fast zusammen gebaut. Schließlich landen Sie an der Hauptstraße und folgen für einen Kilometer dem Radweg neben der Straße nach Oppenheim. Am Stadteingang von Oppenheim überqueren Sie den Kreisverkehr und folgen der zweiten Ausfahrt in Richtung Altstadt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Nierstein: 3,5 km, <- Ludwigshöhe: 5,0 km, Sehenswert: gotisches Rathaus, St. Katharinenkirche, Michaeliskapelle und Beinhaus, St. Bartholomäuskirche, Gautor, Uhrturm und Sackträgerturm u.v.a.m. Auf einer gepflasterten Straße geht es nun leicht bergauf an den ersten Winzereien vorbei. Während der Bergauffahrt (so schlimm ist es nicht) folgen Sie einer Einbahnstraße nach halblinks und erreichen nach wenigen hundert Metern den sehenswerten Marktplatz von Oppenheim.
Oppenheim nennt sich selbst "Stadt der Gotik und des Weines" und ist schlichtweg "die" berühmte Weinstadt Rheinhessens. Ihre Geschichte beginnt schon früh. Sie war schon 1254 als Reichsstadt im Rheinischen Städtebund vertreten. In dieser Zeit entstand auch die beeindruckende Katharinenkirche auf dem Berg.
Hinter der Kirche liegen die Michaelskapelle und ein Lapidarium.
Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder hinunter ins Tal zum südlichen Ende der Stadt und überqueren dort die Bahnlinie.
Zwischen Bundesstraße und Rhein passieren Sie nun den Hafen und radeln nach wenigen hundert Metern in Nierstein ein. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Nackenheim: 6,0 km, <- Oppenheim: 3,5 km, Sehenswert: Martinskirche, Marktplatz mit alten Adelshöfen, Wartturm, Burgruine Schwabfried, Reichsburg Barbarossas, Bergkirche St. Kilian,
Nierstein ist die größte Weinbaugemeinde am Rhein. Die Weine werden in zahlreiche Länder exportiert. Der Radweg erreicht zwischen Rhein und Bundesstraße den Hafen. Von hier aus überquert der Radweg die Bundesstraße, durchquert den Ort und führt dann oberhalb der Bahnlinie parallel zur Bahnlinie weiter. Nach Nierstein steigen die Weinberge auf der linken Rheinseite sehr steil an.
Der Radweg folgt nun kilometerweit den Weinbergen, zweigt dann nach rechts ab und überquert die Bahnlinie. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Laubenheim: 6,5 km, <- Nierstein: 6,0 km, Nackenheim ist der Geburtsort von Carl Zuckmeyer und sein Heimamtort ehrt seinen bekanntesten Bürger mit einer Festspielwoche.
Die Alternative am Rhein ist wesentlich romantischer und wenn man nicht gerade ein Rennrad sein eigen nennt, kann man die Strecke getrost fahren. Der Radweg unterquert die B9 und führt zunächst am "Mühlarm", einem Seitenarm des Rheins entlang.
Entlang von Pappelbäumen geht es nun weiter. Schön ist die Sicht auf die Rheinauen rechts und links des Flusses. Auf halbem Weg zur Rheinbrücke passieren Sie einen Campingplatz. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Mainz: 6,5 km, <- Nackenheim: 6,5 km,
Kurz vor der Brücke passieren Sie ein Vereinsheim von Bootsfahrern. Dort zweigt der Weg nach links ab und führt am Fuße der Autobahntrasse landeinwärts. Die Unterführung unter der Autobahn bringt Sie zu einem Lebensmittelwerk und führt am Betriebsgelände entlang zum Rheinufer. Rechts kommt nun die Mainspitze in Sicht. Hier mündet der Main in den Rhein.
An der belebten Uferpromenade geht es so richtig großstädtisch zu. Auf dem Radweg tummeln sich Fußgänger, Skateboardfahrer, Inliner und gelegentlich auch mal ein Auto auf Parkplatzsuche. Bald führt ein beschilderter Radweg nach links in die Innenstadt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Mainz: 0,0 km, <- Laubenheim: 6,5 km, Sehenswert: Dom St. Martin, Johanniskirche, Peterskirche, Stephanskirche mit Chagall-Fenster, Karmeliterkirche, Augustinerkirche, Zeughäuser, Adelshäuser, Marktbrunnen, Kurfürstliches Schloss, Deutschordenshaus Vom Uferweg radeln Sie nun stadteinwärts und erreichen schnell die Fußgängerzone. Hier dominiert und überragt der historische Dom.
Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und entsprechend beeindruckende Gebäude, Denkmäler und Museen weist die Stadt vor.
2000 Jahre Mainzer Stadtgeschichte beginnen mit den Römern, die hier einen Tempel den Göttinnen Isis und Mater Magna weihten. Auffallend sind auch die barocken Prachtbauten und Adelspaläste, die in der ganzen Stadt verteilt sind. In der gotischen Sankt Stephans-Kirche finden Sie Marc Chagalls blaue Fenster. |
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