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Oder-Neiße-Radweg mit dem Fahrrad
3. Etappe: Von Bad Muskau bis EisenhüttenstadtStand: 05.01.2012 |
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Kurzbeschreibung 3. Etappe Bad Muskau bis Eisenhüttenstadt:
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Orte am Weg - Entfernungsliste:
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Interaktive Karte:Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren. |
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Zeichenerklärung, Legende: -> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Forst: 30,0 km, <- Bad Muskau: 0,0 km, ->O Ziel: 104,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km Im Jahre 1249 hieß der Ort noch Muscove, der sich mit der Zeit in Muskau änderte. Stadtrechte erhielt Muskau 1452 von Wenzel zum Biberstein als er das ganze Gebiet kaufte.
Im riesigen Schlosspark, der sich weit bis Polen hinstreckt, stehen die zwei Schlösser des Fürsten Pückler. Heute ist die Anlage Weltkulturerbe.
Der Park ist sage und schreibe 840 Hektar groß und übertrifft sogar die englischen Parks an Ausstattung und Raffinesse. Aus Pückler Ideen entstand sein berühmt gewordenes Konzept der „Blickachsen“. Zudem gewährte Fürst Pückler - im Gegensatz zu den englischen Parks - jedermann das Besichtigen des Parkes.
Route: Sie fahren auf der "Berliner Straße" nach Norden und zweigen danach auf die "Köbelner Landstraße" ab. Entlang von luftiger Bebauung erreichen Sie "Köbeln". Immer wieder passieren Sie einzelne Häuser, die liebevoll gepflegt sind.
Das Neißetal ist relativ schmal und stark bewaldet. Nur ein schmaler Gürtel in Flussnähe ist landwirtschaftlich genutzt.
Bei Klein Bademeusel unterqueren Sie die Autobahn A15 von Deutschland nach Polen. Entlang des gesamten stehen viele Brückenruinen. Am Ende des zweiten Weltkrieges wurden die Brücken zerstört und durch die neue Grenzführung nicht mehr aufgebaut.
Der hier "Lausitzer Neiße" genannte Fluss nimmt nun an Masse zu und schlängelt sich durch die flache Landschaft.
Auf dem Dammweg erreichen Sie die frühere Textilstadt Forst. Information: Der Volksstamm der Sorben oder Wenden siedelten in diesem Gebiet. Sie konnten sich lange ihre eigene Tradition und Sprache bewahren. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Grießen: 19,0 km, <- Bad Muskau: 30,0 km, ->O Ziel: 74,0 km, O<- Ausgangspunkt: 30,0 km Forst ist geschichtlich ab 1265 nachgewiesen. Damals wurde dir Kirche St. Nicolai erbaut. Im zweiten Weltkrieg wurde Forst zu 85% zerstört.
Der Rosengarten entstand währen der wirtschaftlich Blüte von Forst. Gerade aktuell wurde der Rosengarten von einer Jury zum schönsten Park Deutschlands gewählt.
Die Stadtkirche brannte insgesamt 6 mal aus, heute erstrahlt sie wieder in vollem Glanze. Route: Über die Kirchstraße erreichen Sie wieder den Kegeldamm direkt an der Oder. Dort zweigen Sie nach links ab und folgen dem Radweg auf dem Damm. Auf einem perfekt asphaltierten Weg führt der Oder-Neiße-Radweg an einer Kleingartenanlage vorbei und passiert auf dem Damm den Ort "Sacro".
Der Oder-Neiße-Radweg folgt nun für etwa 2,5 Kilometer auf einer separaten Spur der B112 direkt am Damm der Neiße und zweigt dann wieder von der Bundesstraße ab. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Guben: 17,0 km, <- Forst: 19,0 km, ->O Ziel: 55,0 km, O<- Ausgangspunkt: 49,0 km Sehenswert ist in Grießen die alte Wehrkirche aus Bruchsteinen.
Bei Grießen folgt er einem Kanal, der zum Wasserkraftwerk Grießen führt und umgeht die beiden Mäander der Neiße.
Der Radweg erreicht nun am bewaldeten Mühlengraben "Groß Gastrose" und führt in den Ort hinein.
Der Hochwasserdamm ist unauffällig, aber konsequent angelegt. Ein Glück, wenn man an die Hochwassersituationen der letzten Jahre denkt. Langsam kommen die Industriegebiete von "Kaltenbronn" und "Guben" in Sicht. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ratzdorf: 19,0 km, <- Grießen: 17,0 km, ->O Ziel: 38,0 km, O<- Ausgangspunkt: 66,0 km
Guben ist eine alte Handelsstadt. Im Jahre 1033 wurde sie erstmals erwähnt.
Im zweiten Weltkrieg wurde das Zentrum von Guben zu 90% zerstört.
Der heute polnische Teil von Guben war früher die eigentliche Stadt Guben. Dort steht das im 14. Jahrhundert erbaute Rathaus. Die Stadtkirche stammt aus dem Jahre 1324. Sie wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört und wurde als Ruine gesichert. Auf der deutschen Seite stehen noch zahlreiche Industriebauten und ehemalige Unternehmervillen, der still gelegten Textil- und Hutindustrie.
Route: Zur Weiterfahrt radeln Sie auf der "Alten Poststraße" aus Gubin hinaus. Über die "Uferstraße" erreichen Sie die "Grunewalder Straße" und fahren längs den Gleisanlagen weiter.
Danach führt ein wunderschöner Radweg wieder an der Neiße entlang in Richtung Ratzdorf.
Bei Ratzdorf mündet die Neiße nach 254 km Flusslauf in die Oder. Während ihres Laufes in Deutschland ist sie ständig Grenzfluss. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Neuzelle: 9,0 km, <- Guben: 19,0 km, ->O Ziel: 19,0 km, O<- Ausgangspunkt: 85,0 km
Das Pegelhaus von Ratzdorf dürfte fast jedem aus dem Fernsehen bekannt sein. Hier zeigt es einen Wasserstand von 2,45 Metern, zu den schlimmsten Zeiten des Hochwassers war er über 6 Meter hoch. Der Radweg folgt nun der viel breiteren Oder. Ein Feuchtgürtel innerhalb der Dämme wird von zahlreichen Vögeln bewohnt.
Der Radweg folgt dem Hochwaserdamm der im Jahre 2005 neu überarbeitet wurde. Erst führt der Oder-Neiße-Radweg auf der Dammkrone mit guter Aussicht aif Umland und oder weiter, danach führt er neben dem Damm weiter.
Nach etwa sechs Kilometer zweigt ein gut beschilderter Radweg nach links in Richtung Neuzelle ab. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Eienhüttenstadt: 10,0 km, <- Ratzdorf: 9,0 km, ->O Ziel: 10,0 km, O<- Ausgangspunkt: 94,0 km Dominierend wirkt das prächtige Barockkloster Neuzelle das weithin sichtbar auf den Randbergen des Odertales liegt.
Es wurde im 13. Jahrhundert als Zisterzienserabtei gegründet und wurde -mangels fehlendem Natustein - als Backsteinbau ausgeführt. Nach der Reformation bestand Kloster Neuzelle als katholische Insel umgeben von protestantischen Dörfern.
Sehenswert ist die Katholische Stiftskirche St. Marien, die als Barockwunder Brandenburgs bezeichnet wird. Das Innere der dreischiffigen Basilika wirkt hell und leicht und die zahlreichen Stukkaturen lassen an süddeutsche Klöster denken.
Unweit davon liegt die heute evangelische Kirche zum Hl. Kreuz. Dort besticht die barocke Kuppel. Vor dem Kloster erstreckt sich der Klostersee, der unter anderem von Bibern bewohnt ist.
Route: Vor dem Kloster folgen Sie der Promenade am See und zweigen dann auf die "Bahnhofsstraße" nach rechst ab. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Eisenhüttenstadt: 0,0 km, <- Neuzelle: 10,0 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 104,0 km Sehenswert: Bauten des Stalinbarocks, Nikolaikirche und Altstadt in Fürstenberg Eisenhüttenstadt entstand aus der Stadt Fürtsenberg, die im Jahre 1250 gegründet wurde. Kurz vor dem 2. Weltkrieg wurde in Fürstenberg die Industrie ausgebaut und damit wurde Fürstenberg zur Rüstungsstadt.
Mit dem Aufbau der neuen Stadt "Eisenhüttenstadt" wurde Fürstenberg und "Stalinstadt" in die neue Stadt eingemeindet. Den ursprünglichen, mittelalterlichen Charakter hat sich der alte Stadtteil Fürstenberg bewahrt.
Die Nikolaikirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Der dreischiffige, gotische wurde als Hallenumgangskirche erbaut. Ab 1992 begann der Wiederaufbau der 1945 zerstörten Kirche.
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