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Bodensee-Königssee-Radweg: Lindau bis Königssee in 6 Etappen
Stand: 04.12.2011 |
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(Seitenanfang) Dieser Streckenabschnitt des Bodensee-Königssee-Radweges hat viele Gegensätze.
Streckenlänge: 79,0 km
(Seitenanfang) (wir empfehlen Karten mit Radwanderwegen im Maßstab 1:50.000 mit Höhenlinien)
(Seitenanfang) 000,0 km Bad Tölz |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Gmund am Tegernsee: 17,0 km, <- Bad Tölz: 3,0 km, - >O Ziel: 76,0 km, O<- Ausgangspunkt: 3,0 km Sehenswert: Natürliche Landschaft längs der Isar Bei der Haltestation "Gaißach" überqueren Sie das Gleis der Eisenbahn und radeln dann ins flache Tal der "Großen Gaißach". Durch herrliche Wiesen mit Blick auf die umliegenden Berge radeln Sie auf die Bergwelt zu. Von hier aus geht es gute 250 Höhenmeter hinauf. Aber im Moment passieren wir noch die Feuchtgebiete der Gaißach.
Der Radweg führt nun rechts der kleinen Gaißach am Rande eines Waldes weiter und überquert in einer heftigen kurzen Steigung im Wald einen Hügel. Unweit davon links des Radweges liegt die Gemeinde Reichertsbeuren.
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Der gewalzte Weg ist angenehm zu fahren. Bald verschwindet er im Wald und Sie radeln gut fünf Kilometer im Wald weiter. Dabei steigen Sie etwa 150 Höhenmeter. Bei Häusern aus der frühen Industrialisierung - so sehen sie zumindest aus - erreichen Sie eine Lichtung. Hier passieren Sie auch ein riesiges Zementwerk, um danach Marienstein zu erreichen. Obwohl man hier intuitiv eine Talfahrt erwartet, geht es jetzt richtig steil bergauf zu einem Golfplatz.
Auf einem schönen Radweg längs der Straße erreichen Sie Gmund am Tegernsee mit seiner weißen Kirchenanlage. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Hausham: 9,0 km, <- Gaißach:17,0 km, ->O Ziel: 59,0 km, O<- Ausgangspunkt: 20,0 km Sehenswert: Mangfall, er ist die Quelle des Tegernsees, Pfarrkirche St. Ägidius mit romanischem Vorbau aus dem Jahre 1086, Maria-Hilf-Kapelle
Der Radweg zweigt hier kurz nach der Kirche nach links ab und führt auf einer kernig steilen Straße in einer Serpentine bergauf. Danach bleibt er auf dem höheren Niveau und erreicht unter der B307 hindurch den kleinen Ort "Gasse". Der Radweg führt dann auf der Südseite von "Ostin" zunächst leicht bergauf. Nach einer Allee glaubt man erst der Radweg höre auf, aber er geht weiter und nimmt zunächst das Outfit eines Trampelpfades an. Steil bergauf umfährt er dann einen Bauernhof und führt dann - abgeschrankt vom normalen Weg - wieder ins Tal zurück.
Hier geht es zunächst wieder durch ein Gatter. Nach rechts - einem kleinen natürlichen Flüsschen folgend - erklimmt er dann einen Hügel im Wald. Leider nimmt die Qualität des Weges so stark ab, dass man ihn nicht mehr als Fahrradfernweg bezeichnen kann. Er mag Mountainbikern Freude machen, aber Fernradfahrern ist er ein Graus. Es geht in steilen Etappen weiter, schließlich kommt dann auch die ersehnte Abfahrt. Aber auch sie ist selbst Wanderern durch die vielen großen Steine oder dem Rollsplitt ein Dorn im Auge. Zwar gibt es hier liebevoll gestaltete Hinweistafeln auf Flora und Fauna, aber ein Verbandskasten wäre hier noch hilfreicher.
TIPP: Vielleicht sollte man den Planern eines Radweges auferlegen, den in gemütlichen Zimmern auf dem Plan ausgeheckten Weg selbst mehrmals im Jahr zu fahren. Nicht umsonst meiden viele Radfahrer diese Etappe und fahren auf der nahen Straße. Bei einer kleinen, liebevoll restaurierten Kapelle ist der Spuk vorbei und von hier aus geht es auf asphaltierten Wegen nochmals bergab.
Im Tal - in Gschwendt - zweigt der Radweg dann gut beschildert nach links ab und erreicht die Durchgangsstraße durch den Ort "Hausham". |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schliersee: 2,0 km, <- Gmund am Tegernsee: 19,0 km, - >O Ziel: 50,0 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km Sehenswert: Schliersee, Bergbaumuseum im Rathaus Zunächst geht es auf einer separaten Radwegspur weiter, bis der Radweg nach rechts abzweigt und dann entlang der Schlierach zum Schliersee führt. An schönen Häusern entlang erreichen Sie die Bahnlinie und erblicken über sie hinweg den traumhaften Schliersee. Wer in den Ort Schliersee möchte, muss hier nach links abzweigen, Schliersee liegt am nördlichen Ende des Sees. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Fischbachau: 14,0 km, <- Hausham: 2,0 km, ->O Ziel: 48,0 km, O<- Ausgangspunkt: 31,0 km Sehenswert: Ruine, Reste des Klosters Schlier, Rokokokirche St. Sixtus, Schliersee Der Radweg zum See ist etwas abenteuerlich beschildert. Er führt schließlich rechts der Bahnline längs den Gleisen zum See. Wer möchte, darf hier - natürlich nach Rückfrage - zum See laufen und die Füße abkühlen.
Zur Weiterfahrt radeln Sie auf einem asphaltierten Radweg neben der Bahnlinie weiter. Zwar ist der Hang zum See stellenweise bewaldet, doch erhaschen Sie immer wieder schöne Blicke auf den See. Weiter südlich lichtet sich die Bewaldung und der Radweg überquert die Bahnlinie. Von hier aus bietet sich eine herrliche Rundumsicht auf den See. Einen richtigen Strand finden Sie am Südzipfel des Sees.
Der Radweg erklimmt nun einen kleinen Hügel und erreicht den Bahnhof von Fischhausen. Hier könnte man die bekannte Wallfahrtskirche besuchen. Der Radweg ist durch den Ort gut beschildert. Er führt auf der breiten Straße nach Josephstal zunächst bergab, zweigt dann aber unvermittelt nach links ab, um durch ein Neubaugebiet zum Waldrand zu führen.
Von hier aus geht es dann im Wald mit Blick auf die hohen Berge des Wendelsteinmassivs in Richtung Aurach, wo Sie die B307 überqueren. In der Nähe des Bahnhofes Fischbachau kreuzen Sie dann noch über die Bahnlinie nach Stauden. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bad Feilnbach: 18,0 km, <- Schliersee: 14,0 km, ->O Ziel: 34,0 km, O<- Ausgangspunkt: 45,0 km Sehenswert: Münster St. Martin aus dem 11. Jahrhundert, Wallfahrtskirche Birkenstein, Blick auf das Wendelsteinmassiv Fischbachau liegt etwas erhöht im Leitzachtal. Schon aus der Ferne ist seine KIrche St. Martin zu sehen.
Um die Kirche erstreckt sich ein größerer Klosterbereich, der heute aber nur noch weltlich genutzt wird.
Die frühere Benediktiner Probsteikirche ist Anlaufstelle der Ausstellungsstraße "Barock-Rokoko". Der Radweg verlässt Fischbachau und führt nach dem Ort nach links in das herrliche Leitzachtal. Auf den Wirtschaftswegen zwischen den Orten geht es nun manchmal bergauf, dann wieder bergab - aber trotzdem angenehm - weiter.
Durch die Orte "Achatswies", "Stög" und "Lehen" radeln Sie auf Dürnbach zu. Auch hier leuchtet die große weiße Kirche schon aus der Ferne. Der Ort selbst ist klein, um so verwunderlicher, dass im Ort eine so große Kirche steht. Der Radweg folgt der Durchgangsstraße und zweigt dann nach rechts, leicht ansteigend, ab.
Nach dem Hügel überqueren Sie die Straße nach "Hundham" und radeln anschließend leicht bergab in ein wunderschönes Tal. Herrliche Straße, herrliche Landschaft und das noch bergab, was will man mehr? Nach zwei Kilometern fast ohne Pedalbewegung passieren Sie "Effenstätt", nach weiteren zwei sind Sie in Sonnenreuth. Hier kommt die letzte Steigung des Tages: Über einen Hügel mit Traumblick auf die hinter Ihnen liegende Landschaft (Wettersteingebirge) erreichen Sie "Nicklasreuth".
Und nun geht es richtig bergab! Von leicht über 800 m ü.NN. auf dem Hügel geht es auf den kommenden Kilometern bis auf 500 m.NN hinunter ins Inntal. Der erste Ort bei der gigantischen Talfahrt ist "Nikolausreuth".
Von hier aus hat man schon eine gewaltige Aussicht über das fast 300 Meter darunter liegende Inntal. Die Landschaft am Berghang besteht aus Wiesen und Streuobstwiesen.
Der Radweg fädelt sich in einen asphaltierten Wirtschaftsweg ein und führt nun, immer schön bergab, durch allerlei Weiler. Bei "Glattschleifen" sind Sie nach wirklich atemberaubender Fahrt im Tal und radeln nun wieder mit eigener Kraft auf der Ebene. So schön die Abfahrt war, so schön ist jetzt die Aussicht auf die umgebenden Berge des Wendelsteingebirges. Der Radweg führt auf "Bad Feilnbach" zu, umgeht die Stadt aber in einer Nordschleife. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Raubling: 8,0 km, <- Fischbachau: 18,0 km, ->O Ziel: 16,0 km, O<- Ausgangspunkt: 63,0 km Sehenswert: Ausgedehnte Moorgebiete und prächtiger Blick auf das Wendelsteingebirge Der Radweg folgt zunächst dem "Wasenbächlein" und wendet sich auf einer kleinen Wirtschaftsstraße entlang eines "Baumlehrpfades" dem kleinen Ort "Wichs" zu.
Wer hier einen Radler und einen Zwetschgenkuchen braucht, sollte in der einzigen Wirtschaft Halt machen. Die Kombination ist traumhaft. Der Radweg folgt nun den sehr gut ausgebauten Asphaltwegen durch die vollkommen ebene Landschaft durch den Ort "Kleinholzhausen" der das größte private Urweltmuseum beherbergt. Im Urweltmuseum Neiderhell werden auf über 460 qm Ausstellungsfläche mehr als 2.000 Fossilien und Mineralien gezeigt. Schautafeln geben dem Besucher darüber hinaus die erforderlichen Hintergrundinformationen.
Man gewöhnt sich schnell an die ebene Streckenführung, so dass der kleine Anstieg auf die Brücke über die Autobahn schon fast als Unverschämtheit empfunden wird.
Nach der Autobahn erreichen Sie Kirchdorf und überqueren dort in der Nähe von Raubling den breiten Inn. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Neubeuern: 5,0 km, <- Bad Feilnbach:8,0 km, ->O Ziel: 8,0 km, O<- Ausgangspunkt: 71,0 km Sehenswert: Kleiner Ort mit langer Geschichte, bereits 778 erwähnt Der Radweg berührt Raubling nur, wer in den alten Ort will muss zunächst rechts abzweigen.
Die normale Tour hat den mächtigen Inn überquert und führt dann leicht bergauf durch Neubeuern hindurch. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Rohrdorf: 3,0 km, <- Raubling: 5,0 km, ->O Ziel: 3,0 km, O<- Ausgangspunkt: 76,0 km Sehenswert: War schon schönstes Dorf Deutschlands, historischer Marktplatz, Schloss Neubeuren Recht schnell wird die Streckenführung wieder ebener und obwohl bedrohliche Hügel vor Ihnen liegen, bleibt der Radweg an der 500 Meter ü.N.N. Marke kleben.
Entlang einer schönen Landschaft radeln Sie in Rohrdorf ein. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Rohrdorf: 0,0 km, <- Neubeuern: 3,0 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 79,0 km Sehenswert: Samerberg im Inntal Rohrdorf liegt am Rande des Inntales an der Autobahn A8. Hier - oder auch vielleicht schon in Neubeuern - übernachten Sie und sammeln die Kraft für den nächsten Tag. |
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