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Isarradweg Etappe 3: Vom Landshut bis Niederalteich
[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ] Stand: 04.12.2011 (Seitenanfang) Der Isarradweg auf dieser Etappe beginnt im geschichträchtigen Landshut. Ausgangspunkt: Landshut |
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(Seitenanfang) 000,0 km Landshut |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Niederaichbach: 16,0 km, <- Landshut: 0,0 km, Sehenswert:
Landshut wurde im Jahr 1204 gegründet und wurde zunächst Hauptsitz der Wittelsbacher. Seine Glanzzeit erlebte Landshut von 1393 bis 1503 als Regierungssitz des Teilherzogtums Bayern-Landshut. Die Altstadt strahlt mit ihrer Harmonie immer noch den Flair der altbayerischen Residenzstadt aus.
Beeindruckend ist der Martinsturm, der obwohl aus Backsteinen gemauert, eine stolze Höhe von 131 Metern erreicht.
Nicht minder beeindruckend ist die Heiliggeistkirche. Alles überragt die Burg Trausnitz, deren Ursprung in romanischen Zeiten, also vor der Stadtgründung, lag.
Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der Isarpromenade und fahren bis zum Kraftwerk. Dort geht es zunächst auf der linken Seite der Isar weiter bis zur "Karlsbader Straße". Hier wechseln Sie wieder die Isarseite und fahren nach der Brücke auf der "Schützenstraße" kurz weiter, bis die Radwegbeschilderung auf den Damm führt. Sie bleiben nun auf der Südseite der Isar und durchradeln auf einem alleenartigen Radweg die Isarauen. Bald erreichen Sie den Stausee Altheim und fahren an dessen Ufer weiter. Der Radweg ist gekiest und zumindest bei Nässe schwer zu befahren. Kurz nach der Staustufe Altheim beginnt schon der Stausee Niederaichbach. Auf dessen linker Seite steht das Kernkraftwerk Niederaichbach mit seinem mächtigen Kühlturm. Das letze Radwegstück nach Niederaichbach verläuft auf einer asphaltierten Nebenstraße. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Dingolfing: 15,0 km, <- Landshut: 16,0 km, Der Radweg bleibt auf der rechten Seite der Isar und folgt zunächst der Fischergasse, zweigt dann auf den Schwalbengraben ein und führt auf dem Isardamm weiter. Die schönen Auwälder bilden einen harten Kontrast zu den Kraftwerken bei Niederaichbach, aber ohne Strom geht eben nichts mehr. Fast unbemerkt radeln Sie an Niederviehbach vorbei, passieren Loiching und sind schon wieder an einem Stausee. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Landau: 18,5 km, <- Niederaichbach: 15,0 km, Sehenswert: Dingolfing wurde wahrscheinlich schon vor dem 8. Jahrhundert gegründet. Zu dieser Zeit fanden dort schon Kirchensynoden statt. Zur Stadt wurde es im Jahre 1274 erhoben. Zur Weiterfahrt bleiben Sie auf der rechten Isarseite und folgen dem Radweg auf dem Hochwasserdamm. Den sehenswerten "wachsenden Stein" können Sie bei Usterling besichtigen. Nach der Staumauer des Kraftwerkes Landau fahren Sie an Zulling vorbei nach Landau. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ettling: 9,0 km, <- Dingolfing: 18,5 km, Sehenswert: Herzog Ludwig ließ 1224 Landau als östlichste Stadt seines Reiches planmäßig auf den Steilhängen der Isar erbauen. Im Tal bestand schon ein Dorf, das aber 60 Meter tiefer lag. Landau erhielt 1304 die Stadtrechte und war befestigt. Bis zum Stadtbrand im österreichischen Erfolgekrieg blühte die Stadt. Der Radweg bleibt rechts der Isar und führt entlang von Auwäldern in Richtung Zeholfing. Nach weiteren drei Kilometern sind Sie in Ettling. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Plattling: 13,5 km, <- Landau: 9,0 km, Kurz vor Ettling können Sie entscheiden, ob Sie nach links über die Isarbrücke, damit flach bis zur Brücke bei Oberpöring weiterfahren und dort wieder die Seite der Isar wechseln oder ob Sie bergauf nach Ettling und über die Hügel nach Oberpöring radeln. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Niederalteich: 16,0 km, <- Ettling: 13,5 km, Sehenswert: Plattling wurde urkundlich schon 868 erwähnt. Es kommt auch im Nibelungenlied vor als Übernachtungsort Kriemhilds.
Sehenswert ist der Stadtplatz mit der KIrche St. Magdalena. Auf dem Stadtplatz steht der Buntsandsteinbau des ehemaligen Bürgerspitals, das heute Fremdenverkehrsamt ist.
Plattling liegt auf der nördlichen Seite der Isar. Hier passieren Sie in einer Allee die St. Jakobskirche, die mitten im Friedhof liegt.
Der Isarradweg führt am Friedhof vorbei und erreicht den Hochwasserdamm der Isar. Von dieser erhabenen Position passieren Sie Altwasser und Kanäle, die vollkommen naturbelassen sind.
Der Biber ist im naturgeschützten Gebiet der Isarmündung gerne gesehen und darf hier auch ungestört Dämme bauen. Eisvögel sind hier ebenfalls wieder heimisch. Der Isarradweg zweigt nach einer Weile nach links ab, führt am Waldrand in Schleifen weiter und erreicht danach das Infohaus Isarmündung. Ab dem Informationshaus führt der Radweg auf der Straße DEG18 weiter in Richtung Isargmünd.
Im Ort kann man nach links direkt zur Isarmündung abzweigen. Das ist einen guten Kilometer Umweg, der sich aber lohnt.
Isarmünd ist ein winziger Ort mit einer Kapelle, deren schiefer Turm einen Hang nach Rom hat.
Der Weg zurück führt wieder über Isarmünd und danach weiter zum Hochwasserdamm der Donau. Auf der Landseite des Dammes fahren Sie nun durch eine unbewaldete flache Landschaft auf Thundorf zu. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: -> Niederalteich: 0,5 km, <- Plattling: 13,0 km, Thundorf hat eine lange Geschichte. Im 9. Jahrhundert wurde es schon erwähnt, dann schon früh von den Hunnen zerstört. Im österreichischen Erbfolgekrieg mehrfach zerstört wurde es dann langsam neu aufgebaut, als die Pest über den Ort hereinbrach und alle, bis auf drei Bewohner, hinraffte.
Die Donaufähre "Altaha" fährt in der Fahrradsaison von 10.00 bis 18.00 Uhr auf Zuruf. Sie müssen also keine festen Zeiten einplanen. Samstag und Sonntag beginnt der Transfer sogar schon ab 9.00 Uhr. Gleich nach dem Damm fällt die schöne Kirche des Ortes auf, um die sich der Friedhof erstreckt. Die Kirche ist in feinstem Rokoko ausgeführt, doch leider meist geschlossen. Die Fähre bringt Radfahrer auf die nördliche Seite nach Niederalteich. Auf der rechten Seite führt der Radweg entlang der Donau weiter. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Niederalteich: 0,0 km, <- Thundorf: 0,5 km, Sehenswert: Der Ort ist hauptsächlich durch seine Benediktinerabtei "Niederaltaich" (mit a geschrieben) bekannt. Niederaltaich ist die älteste Benediktinerabtei Bayerns und brachte sehr bekannte Mönche hervor. So stammen ein Abt von Monte Casino und der heilige Gotthard aus diesem Kloster.
Das Kloster wurde nach einem Brand barock wieder aufgebaut, einige gotische Reste zeugen von der alten Vergangenheit. Von hier ist die Weiterfahrt auf dem Donauradweg nach Westen (Quelle) und nach Osten (Richtung Passau, Wien, Budapest) möglich. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Niederalteich: 10,5 km, <- Niederalteich: 10,5 km, Sehenswert:
Bemerkenswert ist in Deggendorf der langgestreckte rechteckige Marktplatz. In der Mitte des Platzes, der leider vom gesamten Verkehr benutzt werden muss, steht das dreigliedrige Rathaus. |
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