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Isarradweg Etappe 2: Von Kloster Schäflarn bis Landshut
[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ] Stand: 04.12.2011 (Seitenanfang) Diese Etappe des Isaradweges überwindet vom Kloster Schäflarn die Randberge der Isar und führt nach Grünwald. Ausgangspunkt: Kloster Schäflarn |
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(Seitenanfang) 000,0 km Kloster Schäflarn |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> München: 0,0 km, <- Kloster Schäflarn: 0,0 km, Das Kloster ist noch in Betrieb und wird von den Benediktinern betrieben.
Das Kloster stammt ursprünglich aus dem Jahre 762. Im Jahre 1140 wurden die Gebäude an die Prämonstratenser übertragen. Der heute sichtbare Barockbau stammt aus dem Jahre 1707. Erst die Säkularisierung im Jahre 1803 löste das Kloster vorerst auf.
Ludwig II. von Bayern übertrug 1866 den Besitz wieder den Benediktinern, später wurde das Kloster zur Abtei erhoben und das private Gymnasium eingerichtet.
Hier verläuft auch der Jakobsweg der zum Grab des Apostels in Santiago de Compostella in Spanien führt. Route: Zur Weiterfahrt fahren Sie vom Kloster Schäflarn wieder zur Isar zurück und überqueren den Fluss und den Kanal.
Der Blick rückwärts in Richtung Alpen zeigt ein spannendes Panorama.
Nach dem Stauwerk zweigt der Isarradweg in den Grünwalder Forst ab. Zunächst geht es noch leicht bergauf, doch im Wald gibt es dann zahlreiche Steigungen. Am Marktplatz halten Sie sich nach links in Richtung Burg.
Hinter dem Burghotel geht ein steiler Weg hinunter ins Isartal. Der Radweg folgt zunächst der "Modulation" der Isarhänge und führt idyllisch mal rauf und runter.
Bald erreicht der Radweg das Isarufer und folgt als Uferweg dem Fluss. Völlig ohne öffentlichen Verkehr fahren Sie hier unbehelligt am Fluss entlang. Unmittelbar neben Ihnen brodelt die Millionenstadt München, aber das bekommen Sie gar nicht mit. Erst ab dem Tierpark Hellabrunn wird der Verkehr - sprich Fußgänger und Radfahrer - etwas heftiger. Trotzdem reicht die Klingel, um sich wieder Raum zu verschaffen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Garching: 20,0 km, <- Kloster Schäftlarn: 29,0 km, Sehenswert: Bald kommt St. Maximilan - eine neuromanische Kirche in der Nähe des Deutschen Museums in Sicht.
Die neuromanische Kirche St. Maximilian auf der anderen Seite der Isar wurde 1895 erbaut und sollte den Kirchenmangel in München lindern. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche erheblich beschädigt. Der Radweg bleibt rechts der Isar. Er erreicht jetzt befestigtes Ufer längs einer Ufermauer. Rechts neben der Maximilianstraße radeln Sie ins Zentrum von München. Folgen Sie der Residenzstraße, die am linken hinteren Eck nach links weiterführt. Die Straße nimmt dann den Namen "Dienerstraße" an und führt direkt zum Marienplatz.
Hier stehen Sie nun vor dem beeindruckenden Neuen Rathaus. Der neugotische Bau entstand 1867 bis 1874 nach Vorbildern in Brüssel und Wien.
Gegenüber steht das Alte Rathaus aus dem Jahre 1470. Sehenswert ist auch die dahinterliegende Peterskirche. Sie hat ihre Wurzeln in einer romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Zahlreiche Erweiterungen und Umgestaltung fanden bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg statt. Zwei Brandbomben-Volltreffer hatten die Kirche so stark zerstört, dass sie zur Sprengung freigegeben wurde. Gleich dahinter liegt der bekannte Vitualienmarkt, auf dem heute hauptsächlich Feinschmeckerartikel verkauft werden.
Von hier aus fahren Sie zurück zum Marienplatz und folgen der Dienerstraße zur Residenzstraße. Am Max-Joseph-Platz bleiben Sie auf der Residenzstraße und fahren an der Feldherrnhalle und der Theatinerkirche vorbei. Sie sollte 1662 nach der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel die schönste Kirche Münchens werden. Fast noch als Rohbau wurde sie 1675 geweiht, weil man sich über die Ausgestaltung nicht einig werden konnte. Erst knapp 100 Jahre später wurde sie vollendet.
Gleich zu Anfang des Hofgartens zweigen Sie nach rechts ab und folgen der Hofgartenstraße. Dann geht es nach links weiter entlang der Staatskanzlei.
Die Staatskanzlei entstand auf dem Platz des ehemaligen Armeemuseums, das im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Der Kuppelbau des Museums wurde in den Neubau mit einbezogen. Der Isarradweg führt nun de "Königinstraße" entlang weiter in den Englischen Garten. Auf schönen Wegen durchquert der Radweg den herrlichen Park und passiert den 25 Meter hohen chinesischen Turm. Gleich danach passiert der Radweg den "Kleinhesseloher See" und unterquert dann den Isarring (B2R). Der Radweg bleibt zunächst auf der "Gysslingstraße" und zweigt dann nach mehreren hundert Metern direkt auf einen Weg neben der Isar ab.
Kurz vor einer Staustufe zweigt der Radweg von der Isar ab und führt durch einen Wald bis zum "Föhringer Ring", den Sie dann unterqueren. Auf der "Sondermeierstraße" geht es dann weiter. Dann zweigt der Isarradweg nach rechts auf die "Florinsmühlstraße" ab und führt dann an einer Schranke in den Wald. Mehrere Kilometer bleibt der Isarradweg im Wald zwischen hohen Nadelbäumen und Mischwald. Ab und zu führt ein Radweg hinaus zu den Vororten Münchens. Der Radweg erreicht nun wieder die Isar und unterquert die A99. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Freising: 20,0 km, <- München: 20,0 km, Vom Radweg links der Isar aus sieht man Garching nicht, nur Radwegbeschilderungen weisen auf die Studenten- und Forschungsstadt hin.
Dafür sieht man auf dem Radweg immer wieder das typische Isarbild: Grünes Wasser mit weißen Kiesbänken. Die Isar ist fast durchgängig mit einem breiten Auwaldgürtel umgeben. Rechts von der Isar liegt das Erdinger Moos. Bald kommt das beeindruckende Freising in Sicht.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Moosburg: 22,0 km, <- München: 20,0 km, Sehenswert:
Die Geschichte Freisings geht bis in die Bronzezeit zurück. Belegt ist Freising zu Beginn des 8. Jahrhunderts als Herzogspfalz. Der Wanderbischof Korbinian wirkte dort schon ab dem Jahre 715.
Sehenswert ist auch die Altstadt mit seinen vielen Kirchen und sehr schönen alten Bürgerhäusern. Zur Weiterfahrt orientieren Sie an der Isarbrücke und fahren auf der linken Seite auf dem Radweg weiter. Wieder beginnt ein herrlicher Auwald mit alten Bäumen.
Der Radweg bleibt mehrere Kilometer direkt am Flussufer und die Isar zeigt sich wieder in ihrer ursprünglichen Art mit weißen Schotterbänken.
Der Radweg führt nun von der Isar weg und verläuft parallel zu ihr im Auwald entlang von Entwässerungskanälen. Kurz vor Moosburg überqueren Sie den Amperentwässerungskanal und fahren auf die Stadt zu. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Landshut: 24,0 km, <- Freising: 22,0 km, Eine Benediktinerabtei, die im Jahre 769 gegründet wurde, war der Ursprung des heutigen Moosburg. Die Abtei war reichsunabhängig bis sie 895 zum Kloster Freising kam.
Die weitere Geschichte von Moosburg liest sich wie eine Unglücksgeschichte: Während dem dreißigjährigen Krieg wurde Moosburg mehrmals geplündert und ging in Flammen auf. 1702 wütete ein erneuter Stadtbrand. Dann folgten der spanische und der österreichische Erbfolgekriege mit ständigen Zerstörungen und am Ende zerstörte ein weiterer Stadtbrand das neu erbaute im Jahre 1865.
Der normale Isarradweg folgt der rechten Seite der Isar, unterquert die Autobahn und passiert den Stausee Uppenhorn auf dem Wege nach Landshut. Tipp: Wir wollten die linke, naturbelassene Etappe wählen und folgten zunächst der Amper. An der Brücke am Zusammenfluss von Isar und Amper bei Volkmannsdorf überquert man die Amper und fährt normalerweise an der linken Isarseite weiter. (Der alte Weg wird nicht mehr instand gesetzt, weil dieses Abreissen schon drei mal innerhalb von acht Jahren vorkam.) Die neue Alternative bringt Sie auf den verbleibenden romantischen Weg längs der Isar in Richtung Landshut.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Landshut: 0,0 km, <- Moosburg: 27,5 km, Sehenswert:
Landshut wurde im Jahr 1204 gegründet und wurde zunächst Hauptsitz der Wittelsbacher. Seine Glanzzeit erlebte Landshut von 1393 bis 1503 als Regierungssitz des Teilherzogtums Bayern-Landshut. Die Altstadt strahlt mit ihrer Harmonie immer noch den Flair der altbayerischen Residenzstadt aus.
Beeindruckend ist der Martinsturm, der obwohl aus Backsteinen gemauert, eine stolze Höhe von 131 Metern erreicht.
Nicht minder beeindruckend ist die Heiliggeistkirche. Alles überragt die Burg Trausnitz, dessen Ursprung in romanischen Zeiten, also vor der Stadtgründung, lag.
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