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Etappe Donauradweg: Pöchlarn bis Wien

Donauradweg

9. Etappe Donauradweg: Pöchlarn bis Wien

[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]

Stand: 09.08.2011

Kurzbeschreibung:


Das Stift Melk beherrscht optisch den Eingang in die Wachau.
Bei Melk beginnt die bekannte Wachau. Dort werden die Berge höher und steile Weinhänge kleben an den Bergen. Orte wie Weißenkirchen, Spitz und Dürnstein liegen mit herausragenden Weinlagen am Weg.
Selbst schuld, wer den Wein und die Küche nicht ausgiebig probiert.
Die Stad Krems lockt mit Ihren Sehenswürdigkeiten. Von hier aus kann man auf beiden Seiten der Donau weiterfahren.
Klosterneuburg ist ein kultureller Zwischenstop bevor Sie das beeindruckende Wien erreichen.

Ausgangspunkt: Pöchlarn
Fahrstrecke: ca. 130,0 km,
Summe aller Steigungen: 100 m
reine Fahrzeit: ca. 7 bis 9 Stunden (bei lockeren 16 km/h)
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


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Kartenmaterial:

(wir empfehlen die Karten im Maßstab 1:50 000 mit Radwanderwegen, Höhenlinien sind inklusive)


TIPP: Darüberhinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, dass der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtungung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sich 10% bis 20% mehr.

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg....

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Orte am Weg (Seitenanfang)


000,0 km Pöchlarn
010,5 km Melk
013,5 km Emmersdorf
021,0 km Aggsbach Markt
030,0 km Spitz
035,5 km Weißenkirchen
041,5 km Dürnstein
050,0 km Krems
079,5 km Zwentendorf
091,0 km Tulln
116,0 km Klosterneuburg
130,0 km Wien

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Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt




Pöchlarn


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Melk: 10,5 km, <- Ybbs: 7,0 km,
-> O Etappenziel: 130,0 km, O<- Startpunkt: 0,0 km

Nibelungenstadt Nibelungenstadt ( Bild laden )

Pöchlarn ist Nibelungenstadt. Sie wird also in dieser Dichtung erwähnt.
Vor der Verlegung der Donau lag Pöchlarn an einer wichtigen Furt über die Donau und war Handelsort des in Kleinpöchlarn gewonnenen Serpentin.
Die Römer erbauten auf einer Insel in der Donau ein Kastell, um den hier verlaufenden Limes besser kontrollieren zu können.
Berühmtester Sohn der Stadt ist Oskar Kokoschka. In einem Museum können Sie mehr über ihn erfahren.

Altstadt von Pöchlarn Altstadt von Pöchlarn ( Bild laden )

Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der Donaulände und folgen dem Radweg auf dem Hochwasserdamm donauabwärts. Sie passieren den Hafen, dessen Mauer mit Motiven des Nibelungenmotives geschmückt ist.
Die Donau ist durch das Wasserkraftwerk Melk schon angestaut und wirkt durch ihre Bewegungslosigkeit wie ein See.

Vor dem Kraftwerk Melk führt der Radweg nach rechts und umgeht das technische Betriebsgelände des Kraftwerkes. Dahinter geht es zunächst wieder direkt an der Donau bis zur Mündung des Flusses Melk weiter.
Landeinwärts überqueren Sie den Fluss und radeln bergauf auf der Kremser Straße mit Sicht auf das dominante Kloster in das Stadtzentrum von Melk.

Altstadt von Pöchlarn Blick auf Stift Melk ( Bild laden )



Melk Übernachtungen, Hotels, Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Emmersdorf: 3,5 km, <- Pöchlarn: 10,5 km,
-> O Etappenziel: 119,5 km, O<- Startpunkt: 10,5 km

Die Stadt Melk wird vollkommen vom barocken Benediktinerkloster beherrscht.
Das Kloster wurde bereits Anfang des 11. Jahrhunderts gegründet und war zunächst das Grabgelege des Geschlechtes der Babenberger.
Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts erhielt das Kloster nach einer wechselvollen Geschichte das heutige Aussehen.
Dieser monumentale Bau entstand durch den Baumeister Jakob Prandtauer.

Rathausplatz in Melk Rathausplatz in Melk ( Bild laden )

Vom Rathausplatz geht es auf der "Wiener Straße" dann nach links auf der "Abt Bertold Dietmeyr Straße" zum Haupteingang des Klosters.

Im Innenbereich des Klosters Im Innenbereich des Klosters ( Bild laden )

Da zwischenzeitlich Eintritte die Haupteinnahmequelle des Klosters sind, gibt es keine Möglichkeit auch nur einen Blick ins Innere des Klosters zu werfen, ohne zu zahlen. Aber dafür ist das Kloster sehr gut renoviert.

Im Innenbereich des Klosters Stiftskirche St. Peter und Paul ( Bild laden )

Die Weiterfahrt erfolgt über den Parkplatz des Klosters und danach bergab neben der "Dietmeyrstraße" zum Kreisverkehr der "B1".
Von dort radeln Sie auf einem separaten Weg neben der Bundesstraße her und überqueren die Donau.

Ein beeindruckender Blick in die Wachau tut sich dort auf. Nach rechts donauabwärts sehen Sie das Schloss Schönbühel, das den gleichnamigen Ort überragt.

Schloss Schönbühel Schloss Schönbühel ( Bild laden )

Blick auf Stift Melk Blick auf Stift Melk ( Bild laden )

Der Radweg überquert auf der Brücke die Donau und folgt dann der rechten Seite der Bundesstraße B3 donauabwärts.



Emmersdorf


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Entfernungen: -> Aggsbach Markt: 7,5 km, <- Melk: 3,5 km,
-> O Etappenziel: 116,0 km, O<- Startpunkt: 13,5 km

Emmersdorf berühren Sie nur und fahren entlang der Emmersdorfer Au weiter.

Kurz vor Schallemmersdorf überquert der Radweg die B3 und folgt nun der linken Seite der Bundesstraße.

Der Donauradweg Der Donauradweg ( Bild laden )

Der Blick nach rechts zur Donau ist von Auwäldern versperrt, nur ab und zu sieht man den blauen Fluss.
Der Radweg bleibt links der B3 und führt meist etwas von der Straße zurückgezogen auf Aggsbach zu.



Aggsbach Markt Übernachtungen, Hotels, Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Spitz: 9,0 km, <- Emmersdorf: 7,5 km,
-> O Etappenziel: 109,0 km, O<- Startpunkt: 21,0 km

Markt Aggsbach Markt Aggsbach ( Bild laden )

Bereits 830 wurde Aggsbach in einer Urkunde erwähnt.
Heute sind die Einwohner durch Landwirtschaft und Tourismus zu bescheidenem Wohlstand gekommen.

Gegenüber, am anderen Donauufer liegt Burg Aggstein. Sie stammt wahrscheinlich aus dem Jahre 1200. Sie gehörte schon vielen Besitzern unter anderem war sie eine Raubritterburg. Heute sind noch wesentliche Teile der Burg erhalten und kann besichtigt werden.
Sie gehört zu den meist besuchten Burgen Niederösterreich.

Burg Aggsbach Burg Aggsbach ( Bild laden )

Der Radweg führt nun zwischen Bundesstraße und Bahn weiter, führt an "Groisbach" vorbei und erreicht "Willendorf".
Dort wurde 1908 bei den Bauarbeiten der Bahnlinie eine "kleine fettleibige Figur" , etwa elf Zentimeter hoch, gefunden. Sie stammt aus der Altsteinzeit und ist etwa 26.000 Jahre alt.

Venus von Willendorf Venus von Willendorf ( Bild laden )

Der Radweg folgt nun etwas erhaben den weinbewachsenen Hängen. Im Tal liegt die Donau und man sieht von oben den sanften Verlauf des Flusses zwischen den Bergen der Wachau.

Blick von Schwallenbach aus Blick von Schwallenbach aus ( Bild laden )

Der Radweg führt nun wieder hinunter auf die Höhe der Bundesstraße und überquert die B217 und Sie erreichen die ersten Häuser von Spitz.



Spitz


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Entfernungen: -> Weißenkirchen: 5,5 km, <- Aggsbach Markt: 9,0 km,
-> O Etappenziel: 100,0 km, O<- Startpunkt: 30,0 km

Schon 2000 v.Chr. ist Spitz schon besiedelt. In der "Kremser Straße" werden jungsteinzeitliche Gräber gefunden.
Tausend Jahre später steht hier eine bronzezeitliche Siedlung. Ob diese Vorfahren schon Wein anbauten ist nicht bekannt.

St. Mauritius in Spitz St. Mauritius in Spitz ( Bild laden )

Die Weinberge um Spitz werden 865 in einer Urkunde dem Kloster Niederaltaich bestätigt. Im 13. Jahrhundert entstehen zwei Burgen, eine ist als Ruine noch erhalten, die andere wurde als Schloss ausgebaut.

Spitz ist heute ein beachtenswerter Weinort mit besten Lagen. Touristisch ist es ebenfalls sehr gut ausgestattet.

Route: Nach der Überquerung der B217 folgen Sie erst der "Hauptstraße" und zweigen dann nach rechts auf die "Mittergasse" ein.
Sie stoßen danach auf die "Rollfährstraße", der Sie nach links folgen.

Die Ortsmitte von Spitz liegt landeinwärts auf einem Hügel, der dem "Tausendeimerberg" vorgelagert ist.

Radweg in Spitz Radweg in Spitz ( Bild laden )

Auf der "Kremser Straße" verlässt der Radweg den "Markt Spitz" und führt auf dieser kleinen Straße an senkrechten Felswänden vorbei.
Die Landschaft ist von steilen Felslagen beherrscht, hier soll der beste Wein der Wachau wachsen.

Zwischen Rebhängen beidseits der Straße gehts es dann bergab weiter.
Der Radweg überquert dann die Bahnlinie und folgt zunächst der Bundesstraße.

Dann wendet sich der Radweg abrupt nach links von der Straße ab und führt steil bergauf zur Kirche St. Michael.

Älteste Pfarre St. Michael Älteste Pfarre St. Michael ( Bild laden )

Seit 987 steht diese Kirche an erhabener Stelle (früher keltische Feierstätte) und bietet einen sehr schönen Ausblick auf Landschaft und Donau.
Die kleine KIrchensiedlung war Mutterkirche der Wachau und gehörte damals zu Dürnstein. Im Mittelalter waren dort vier Geistliche für die Bevölkerung zuständig.

Um die ummauerte, befestigte Kirche entstand noch ein Ort mit einem guten Dutzend Häuser.

Auf dem "Weinweg" fahren Sie auf der Landstraße L7093 hinunter nach Wösendorf.

Dieser kleine Ort scheint nur aus Weingütern und Weinhöfen zu bestehen. Durch die engen Gassen erreichen Sie wieder den Radweg entlang der L7093.

Wösendorf Wösendorf ( Bild laden )

Im Tal geht es nun weiter in Richtung Joching, das kaum einen Kilometer entfernt liegt.
Auch Joching ist Heimat bekannter Weingüter. Es erscheint in den Geschichtbüchern im Jahre 850.

Joching Joching ( Bild laden )

Zur Weiterfahrt radeln Sie auf der "Josef-Jamek-Straße" weiter und erreichen auf der Landstraße "Weissenkirchen".



Weißenkirchen Übernachtungen, Hotels, Pensionen


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Entfernungen: -> Dürnstein: 6,0 km, <- Spitz: 5,5 km,
-> O Etappenziel: 94,5 km, O<- Startpunkt: 35,5 km

Im Jahre 850 wurde eine Burg zum Schutz des Wachautales in Weissenkirchen erbaut.
Zahlreiche Weinlesehöfe, des Bistums Passau, des Kloster Freising, Niederaltaich und Tegernsee sind heute noch erhalten.

Weinhof in Weissenkirchen Weinhof in Weissenkirchen ( Bild laden )

Der Ort wird durch seine im Jahre 1190 erbauten Wehrkirche überragt.

Wehrkirche in Weissenkirchen Wehrkirche in Weissenkirchen ( Bild laden )

Weissenkirchen hat gut 1.500 Einwohner, die meist im Weinbau und im Tourismus arbeiten. Sehenswert ist auch der Teisenhoferhof in dem heute Museen untergebracht sind.

Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der "Kremser Straße" und passiert einige Heurigenschänken.
Die Straße folgt zunächst dem Berg und überquert danach die Bahnlinie.
Die Donau beschreibt danach eine S-förmige Schleife nach rechts in Richtung Dürnstein. In der Kehre geht der Radweg etwas von der Straße zurück und durchquert die Weinlage "Frauengärten".

Radweg entlang der B9 Radweg entlang der B9 ( Bild laden )

In den "Frauengärten" stehen blaue Lilien am Beginn der Weinlagen.

Blauen Lilien Blauen Lilien ( Bild laden )

Die Donaukehre ist von steilen Felswänden begrenzt. Am Ende der Kehre liegt die Burgruine Dürnstein, wo einst Richard Löwenherz gefangengehalten wurde.

In der Ferne liegt Dürnstein In der Ferne liegt Dürnstein ( Bild laden )

Der Radweg führt weiter auf Dürnstein zu und zweigt am Stadtanfang beim ersten Zebrastreifen nach links auf eine kleine Straße ab, die bergauf zum Zugang zur Altstadt führt.



Dürnstein


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Entfernungen: -> Krems: 4,5 km, <- Dürnstein: 6,0 km,
-> O Etappenziel: 88,5 km, O<- Startpunkt: 41,5 km

Über die Nebenstraße am Berg passieren Sie das Weißenkircher Tor, das heute reines Wohnhaus ist oder noch einen Ansatz des ehemaligen Torbogens besitzt.

Weißenkircher Tor Weißenkircher Tor ( Bild laden )

Kurz danach passieren Sie das Neue Schloss und erreichen dann die Altstadt von Dürnstein. Schöne Gassen mit unzähligen Touristenläden warten auf Sie.

Weißenkircher Tor Gassen in Dürnstein ( Bild laden )

Nach rechts geht es zum Stift Dürnstein, das zu den schönsten Barockklöstern gehört.

Stift Dürnstein Stift Dürnstein ( Bild laden )

Sehenswert ist auch das Kremser Tor, das noch einen Teil der Stadtbefestigung darstellt. Hier strömen im Sommer die Touristen in die Stadt.

Stadttor in Dürnstein Stadttor in Dürnstein ( Bild laden )

Route: Der Radweg verlässt Dürnstein auf der Landstraße L7095. Er passiert den Bahnhof und führt dann am Franzosendenkmal vorbei in Richtung Oberloiben.

Von hier hat man donauaufwärts in Richtung Dürnstein einen sehr schönen Blick: Die Stadtsilhouette mit der dahinterliegenden Burg Dürnstein hoch oben am Berg.

Der Radweg führt nun zwischen Weingärten und Marillenbäumen weiter nach Oberloiben. Schon am Ortsbeginn zweigt der Radweg nach links ab und durchquert wieder Rebgärten. Nur gut 600 Meter weiter erreichen Sie Unterloiben.

Schöne Häuser und Weingüter liegen an der Ortsdurchfahrt.

Ortsdurchfahrt Unterloiben Ortsdurchfahrt Unterloiben ( Bild laden )

Die Berge rücken nun näher an die Donau und das Tal wird auf der Nordseite der Donau enger. Der Radweg führt nun zwischen der Bahnlinie und der Bundesstraße auf einer kleinen Landstraße weiter in Richtung Stein.

Einige Höfe und auch eine gotische Kapelle liegen auf dem Weg.

Auf dem Weg in Richtung Stein Auf dem Weg in Richtung Stein ( Bild laden )

Bald erreichen Sie die ersten Häuser von Stein.

Stein wurde offiziell 1072 geschichtlich erwähnt, bestand aber schon früher. Heute ist es ein Stadtteil von Krems.
Früher war es landesfürstliche Zollstätte, hatte das Recht Salz zu lagern, war Handelsplatz für Wein und vieles mehr.

In die Altstadt fahren Sie durch ein Stadttor. Die Häuser entlang der Steiner Landstraße sind herrschaftlich und zeugen von Reichtum der Bürger.

Ehemaliges Stadttor in Stein Ehemaliges Stadttor in Stein ( Bild laden )

Herrschaftliches Haus in Stein Herrschaftliches Haus in Stein ( Bild laden )

Besonders sehenswert sind die Kirchen St. Nikolaus und die Minoritenkirche.

Der Radweg verlässt Stein und führt entlang der Schillerstraße und dann entlang der Josef-Wichner-Straße nach Krems.



Krems Übernachtungen, Hotels, Pensionen


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Entfernungen: -> Zwentendorf: 29,5 km, <- Dürnstein: 4,5 km,
-> O Etappenziel: 80,0 km, O<- Startpunkt: 50,0 km

Krems wurde urkundlich 995 n. Chr. erwähnt, vorher siedelten hier Slawen, Germanen und Römer.


Steiner Tor in Krems Steiner Tor in Krems ( Bild laden )

Krems wurde durch den Handel reich und die Stadtgrenzen erweiterten sich ständig. Krems erhielt auch das Münzrecht der Babenberger. Das älteste in Urkunden überlieferte Stadtrecht stammt aus dem Jahre 1305.

Im dreißigjährigen Krieg wurde Krems ein ganzes Jahr von den Schweden belagert und schließlich eingenommen. Bei der Rückeroberung wurden über die Hälfte der Häuser zerstört.
Seit 1938 sind die Städte Stein und Krems als "Stadt Krems" vereint.

Einkaufsstraße in Krems Einkaufsstraße in Krems ( Bild laden )

Route: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der "Oberen Landstraße" zweigen dann Die "Neutaustraße" nach rechts ab, folgen dann wieder nach links an alten Mauerresten vorbei der "Göglstraße". Dann treffen Sie auf die "Dinstlstraße" der Sie nach rechts in Richtung "Bahnhof" folgen.
Kurz vor dem Bahnhof quert die B35, die sich erst "Ringstraße, dann "Wachaustraße" nennt. Folgen Sie dort dem Radweg nach links bis zur Kreuzung mit der "Austraße". Dieser folgen Sie dann nach rechts erst unter der Eisenbahnbrücke hindurch, dann weiter bis kurz vor die Trasse der Donaubundesstraße B3. Dort zweigt nach links der Radweg zur Donaubrücke ab. Folgen Sie erst der "Dr. Gschmeidler Straße" und dann nach rechts abzweigend der "Mitteraustraße". Dann bleibt der Radweg parallel zur B3 und führt dann unter der Auffahrt zur B37 hindurch und dann entlang der Auffahrt zur B37 auf die "St. Pöltener Brücke".

Eine separate Fahrradspur bringt Sie auf die andere Donauseite.

Dieses Kloster wurde im Jahre 1083 von Bischof Altmann aus Passau als Eigenkloster gegründet. Im 15. Jahrhundert wurde es in gotischen Stil erneuert, ab 1720 begann ein Wiederaufbau des abgebrannten Klosters in barockem Stil. Blick auf Stift Göttweig ( Bild laden )

Von der Brücke hat man einen schönen Blick auf Stift Göttweig.
Dieses Kloster wurde im Jahre 1083 von Bischof Altmann aus Passau als Eigenkloster gegründet. Im 15. Jahrhundert wurde es in gotischen Stil erneuert, ab 1720 begann ein Wiederaufbau des abgebrannten Klosters in barockem Stil.
Kloster Göttweig ist heute zusammen mit der Wachau Weltkulturerbe.

Nach der Brücke folgt der Radweg der Bundesstraße in Richtung Aggstein und beschreibt dann in einer großen Schleife eine Kehre, um wieder an die Donau zurück zu kommen.
Nachdem Sie die "St. Pöltener Brücke" wieder unterquert haben bleibt der Radweg direkt an der Donau.

Auf dem Hochwasserdamm Auf dem Hochwasserdamm ( Bild laden )

Der Radweg bleibt nun für viele Kilometer auf dem Hochwasserdamm bis zum Kraftwerk Altenwörth.

Kurz vor dem Kraftwerk Altenwörth zweigt der Radweg nach rechts ab und erreicht dann den Fluss Traisen und überquert ihn auf einer Brücke.

Die Traisen Die Traisen ( Bild laden )

Entlang der Traisen geht der Radweg wider zurück an die Donau.
Nicht weit von hier liegt das einzige, allerdings nie in Produktion gegangene Kernkraftwerk Österreichs. Eine Bürgerorganisation hatte das verhindert.

Immer weiter an der Donau entlang erreichen Sie kurz darauf den Ort Zwentendorf.



Zwentendorf


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Entfernungen: -> Tulln: 11,5 km, <- Krems: 9,0 km,
-> O Etappenziel: 50,5 km, O<- Startpunkt: 79,5 km

In Zwentendorf war in römischen Zeiten das Lager Pirotorto.
Urkundlich erwähnt wurde Zwentendort im Jahre 1147.

Kirche in Zwentendorf Kirche in Zwentendorf ( Bild laden )

Sehenswert ist die Kirche, die aus einer Kapelle hervorging. Beachtenswert ist der Altar: Anstelle eines Altarbildes steht dort eine vom Hochwasser angetriebene Marienstatue.

Route: Der Radweg führt an der Kirche vorbei und wendet sich wieder in Richtung Donau. Dort bleibt er direkt auf dem Hochwasserdamm und zweigt dann an einem großen Gebäude wieder landeinwärts ab. Nach gut 100 Metern geht es wider nach links - parallel zur Donau - im Wald weiter.
Nach kurzer Zeit sehen Sie den Ort "Kleinschönbichl", den Sie aber nur berühren. Der Radweg passiert den Segelhafen und wendet sich am Ufer des Flusses "Perschling" nochmals landeinwärts und überquert auf der Landstraße L112 das kleine Gewässer.
Auf der anderen Seite belegt der "Donau Chemie" das Donauufer, deshalb bleiben Sie auf der L112 bis "Pischldorf".

Am Ortsende zweigen Sie nach link ab und folgen dem Radweg entlang der Felder und später dem Waldrand bis "Langenschönbüchl".

Langenschönbichl Übernachtungen, Hotels, Pensionen

Am Ortsende wendet sich der Radweg nach links und folgt der Landstraße L2148 nach links und folgt der "Ziegelofenstraße" in den kleinen Ort "Kronau".
Nach dem Ort bleibt der Radweg wieder auf der L2148 und erreicht nach ein paar Kilometern am Waldrand die Trasse der neuen B19.

Die große Tulln Die große Tulln ( Bild laden )

Der Radweg unterquert die Bundesstraße und führt über eine alte Brücke über die "Große Tulln". Durch das Gelände der Landesgartenschau erreichen Sie in herrlicher Umgebung wieder die Donau und entlang der Donaulände erreichen Sie die Stadt Tulln.

Über eine moderne Hängebrücke erreichen Sie die Albrechtsgasse und radeln in die Innenstadt.



Tulln Übernachtungen, Hotels, Pensionen


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Entfernungen: -> Klosterneuburg: 20,0 km, <- Zwentendorf: 7,0 km,
-> O Etappenziel: 39,0 km, O<- Startpunkt: 91,0 km

Tulln war schon in Römerzeiten bekannt und hieß seinerzeit "Comagena". Es war ein Reiterlager an der Donau. Sichtbares Überbleibsel ist der Römerturm aus dem 2. Jahrhundert. Zwischenzeitlich sind noch mehrere Türme ausgegraben und können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Römische Reste Römische Reste ( Bild laden )

Das Minoritenkloster wurde im 13. Jahrhundert gegründet, aber nach der Reformation verlassen. Im 18. Jahrhundert wurde es im spätgotische Stil neu erbaut. Nach der Säkularisierung diente es als Kaserne und wurde im 20. Jahrhundert in Sozialwohnungen umgebaut. Sehenswert ist heute nur noch die Minoritenkirche.

Tullner Karner Tullner Karner ( Bild laden )
Am bekanntesten ist der Tullner Karner: Ein letztes Bauwerk des Babenberger Herzogs Friedrich II, der diese Kapelle von einer normanische Bauhütte erbauen lies.

Route: Der Radweg führt von der Donaulände über den "Marc Aurel Park" zur Wiener Straße zum Karner. Von dort folgt er kurz wieder der Wienerstraße und unterquert die B19A. Auf der anderen Seite der Bundesstraße geht es wieder zurück zur Donaulände.
Dort passieren Sie den Yachthafen und bleiben weiterhin auf dem Donaudamm.

Auf dem Donaudamm Auf dem Donaudamm ( Bild laden )

Nach ein paar "Ausbuchtungen", sprich Verbreiterungen des Flusslaufes, passieren Sie den Yachthafen vor "Greifenstein" und radeln dann wieder direkt an der Donau weiter.
Im Landesinnern dehnt sich hier ein gewaltiger Donau-Altarm aus, der bei Greifenstein die Donau berührt.

Vor dem Kraftwerk Greifenstein zweigt der Radweg nach rechts ab und führt ans Ufer des Donaualtarmes. Radeln Sie dort einfach weiter, von dort führt ein Damm und dann ein Steg über den Altarm und Sie erreichen das andere Ufer.
Zwischen Donau und Bahnlinie radeln Sie am Ort "Höflein" vorbei.

Wer ist schneller? Wer ist schneller? ( Bild laden )

Danach erreichen Sie den "Klosterneuburger Durchstich", einen Kanal, der das Donauknie abkürzt. Dort folgen Sie dem Radweg entlang der Bahnlinie.
Kerzengerade geht es nun auf Klosterneuburg zu.



Klosterneuburg


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Entfernungen: -> Wien: 14,0 km, <- Tulln: 20,0 km,
-> O Etappenziel: 24,0 km, O<- Startpunkt: 106,0 km

Die Gegend um Klosterneuburg war schon in der Steinzeit besiedelt.
Später siedelten hier die Römer bis ins 5. Jahrhundert.

Stift in Klosterneuburg Stift in Klosterneuburg ( Bild laden )

Urkundlich erwähnt ist die Besiedelung Klosterneuburgs erst im 11. Jahrhundert. Später, im Jahre 1113 baute sich Markgraf Leopold III. hier eine ansehnliche Residenzstadt.
Die Stadt war allerdings in eine gut befestigte Klosterstadt und eine verwundbarere Unterstadt aufgeteilt.

Klosterkirche Innen Klosterkirche Innen ( Bild laden )

Sehenswert ist das mächtige Kloster mit der im Innern romanischen Stiftskirche und das gesamte Stiftareal mit dem barocken Äußeren.
Im Kloster sind die Leopoldskapelle, der Verduner Altar und die prunkvollen Kaiserzimmer zu besichtigen.

Eine Bedienung im Klostercafe gibt uns einen Tipp, wo man mitten in Wien noch so richtig ursprünglich und preiswert essen kann. Das werden wir probieren.

Route: Der Radweg führt wieder über die "Hundskehle" hinunter auf den Niedermarkt in die Unterstadt.
Unter der Bahnlinie hindurch fahren Sie über die "Rollfährestraße" und zweigen dann nach rechts ab. Au der Straße "In der Au" fahren Sie um die Sportstätten von Klosterneuburg. Über die "Strandbadstraße" erreichen Sie die "Donaustraße" und fahren nun in der Nähe des Donauufers entlang der Schleusenanlage weiter.
Danach passieren Sie ein Gebiet von Kleingartenvereinen.

Nach dem Bahnhof "Kahlenberger Hof" erreichen Sie die "Kuchelauer Hafenstraße" und radeln neben Sporthäfen entlang der Donau weiter. In der Mitte der Donau beginnt eine langgedehnte Insel, die den Fluss in zwei Arme teilt.



Wien Hotels, Pensionen, Übernachtungsmöglichkeiten


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Entfernungen: -> Wien: 0,0 km, <- Klosterneuburg: 14,0 km,
-> O Etappenziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 130,0 km

Kurz darauf beginnt auf der Ihrer Seite der Donau ein Kanal, der nach rechts in die Innenstadt abzweigt. Sie folgen dem künstlichen Wasser auf dem "Anton-Schmid-Promenade" völlig verkehrsfrei.
Mitunter kann es möglich sein, dass Sie die Seite des Kanales wechseln müssen, da hier generell alles saniert wird.
Sie passieren die aussen von Hundertwasser gestaltete Müllverbrennungsanlage Spiegelau und fahren weiter auf der Promenade am Kanal. Nach dem "Wilhelm-Kienzl-Park" erreichen Sie die "Salztorbrücke".
Hier zweigen Sie nach rechts ab und erreichen über die "Salzgasse" den Bezirk "Innere Stadt".
Entlang der Straße "Tuchlauben" und dann nach links entlang der "Brandstätte" erreichen Sie den beeindruckenden Stephansplatz.

Stephansdom in Wien Stephansdom Innen ( Bild laden )

Hier steht der liebevoll "Stepherl" genannte Stephansdom in seiner prächtigen Gotik. Hier beginnt auch nicht nur Europa, hier beginnt die Welt. Alle Nationen treffen sich auf diesem Platz und dazwischen als Mozart verkleidete Konzertkartenverkäufer.

Stephansdom in Wien Stephansdom in Wien ( Bild laden )

Hier schiebt man sein Rad und muss sich wahrscheinlich auch vor Taschendieben schützen: Aber das Flair der prächtigen Straßen ist umwerfend.
Sie sind in der prächtigen Stadt Wien angekommen.

Beisserl Typisches Essen im Beissl ( Bild laden )

Kaum zwei Straßenecken weiter findet man typische Wiener Gastätten in denen man für 8 Euro einen Hauptgang genießen kann.

Spanische Hofreitschule Spanische Hofreitschule ( Bild laden )



Überblick: Alle Donauradwegetappen

Überblick: Alle anderen Radwege

 



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