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Stand: 09.08.2011 Kurzbeschreibung:Das Stift Melk beherrscht optisch den Eingang in die Wachau. Ausgangspunkt: Pöchlarn (Seitenanfang)
Kartenmaterial:
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Orte
am Weg (Seitenanfang)
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Melk: 10,5 km, <- Ybbs: 7,0 km,
Pöchlarn ist Nibelungenstadt. Sie wird also in dieser Dichtung erwähnt.
Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der Donaulände und folgen dem Radweg auf dem Hochwasserdamm donauabwärts. Sie passieren den Hafen, dessen Mauer mit Motiven des Nibelungenmotives geschmückt ist. Vor dem Kraftwerk Melk führt der Radweg nach rechts und umgeht das technische Betriebsgelände des Kraftwerkes. Dahinter geht es zunächst wieder direkt an der Donau bis zur Mündung des Flusses Melk weiter.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Emmersdorf: 3,5 km, <- Pöchlarn: 10,5 km, Die Stadt Melk wird vollkommen vom barocken Benediktinerkloster beherrscht.
Vom Rathausplatz geht es auf der "Wiener Straße" dann nach links auf der "Abt Bertold Dietmeyr Straße" zum Haupteingang des Klosters.
Da zwischenzeitlich Eintritte die Haupteinnahmequelle des Klosters sind, gibt es keine Möglichkeit auch nur einen Blick ins Innere des Klosters zu werfen, ohne zu zahlen. Aber dafür ist das Kloster sehr gut renoviert.
Die Weiterfahrt erfolgt über den Parkplatz des Klosters und danach bergab neben der "Dietmeyrstraße" zum Kreisverkehr der "B1". Ein beeindruckender Blick in die Wachau tut sich dort auf. Nach rechts donauabwärts sehen Sie das Schloss Schönbühel, das den gleichnamigen Ort überragt.
Der Radweg überquert auf der Brücke die Donau und folgt dann der rechten Seite der Bundesstraße B3 donauabwärts. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Aggsbach Markt: 7,5 km, <- Melk: 3,5 km, Emmersdorf berühren Sie nur und fahren entlang der Emmersdorfer Au weiter. Kurz vor Schallemmersdorf überquert der Radweg die B3 und folgt nun der linken Seite der Bundesstraße.
Der Blick nach rechts zur Donau ist von Auwäldern versperrt, nur ab und zu sieht man den blauen Fluss. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Spitz: 9,0 km, <- Emmersdorf: 7,5 km,
Bereits 830 wurde Aggsbach in einer Urkunde erwähnt. Gegenüber, am anderen Donauufer liegt Burg Aggstein. Sie stammt wahrscheinlich aus dem Jahre 1200. Sie gehörte schon vielen Besitzern unter anderem war sie eine Raubritterburg. Heute sind noch wesentliche Teile der Burg erhalten und kann besichtigt werden.
Der Radweg führt nun zwischen Bundesstraße und Bahn weiter, führt an "Groisbach" vorbei und erreicht "Willendorf".
Der Radweg folgt nun etwas erhaben den weinbewachsenen Hängen. Im Tal liegt die Donau und man sieht von oben den sanften Verlauf des Flusses zwischen den Bergen der Wachau.
Der Radweg führt nun wieder hinunter auf die Höhe der Bundesstraße und überquert die B217 und Sie erreichen die ersten Häuser von Spitz. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Weißenkirchen: 5,5 km, <- Aggsbach Markt: 9,0 km, Schon 2000 v.Chr. ist Spitz schon besiedelt. In der "Kremser Straße" werden jungsteinzeitliche Gräber gefunden.
Die Weinberge um Spitz werden 865 in einer Urkunde dem Kloster Niederaltaich bestätigt. Im 13. Jahrhundert entstehen zwei Burgen, eine ist als Ruine noch erhalten, die andere wurde als Schloss ausgebaut. Spitz ist heute ein beachtenswerter Weinort mit besten Lagen. Touristisch ist es ebenfalls sehr gut ausgestattet. Route: Nach der Überquerung der B217 folgen Sie erst der "Hauptstraße" und zweigen dann nach rechts auf die "Mittergasse" ein. Die Ortsmitte von Spitz liegt landeinwärts auf einem Hügel, der dem "Tausendeimerberg" vorgelagert ist.
Auf der "Kremser Straße" verlässt der Radweg den "Markt Spitz" und führt auf dieser kleinen Straße an senkrechten Felswänden vorbei. Zwischen Rebhängen beidseits der Straße gehts es dann bergab weiter. Dann wendet sich der Radweg abrupt nach links von der Straße ab und führt steil bergauf zur Kirche St. Michael.
Seit 987 steht diese Kirche an erhabener Stelle (früher keltische Feierstätte) und bietet einen sehr schönen Ausblick auf Landschaft und Donau. Um die ummauerte, befestigte Kirche entstand noch ein Ort mit einem guten Dutzend Häuser. Auf dem "Weinweg" fahren Sie auf der Landstraße L7093 hinunter nach Wösendorf. Dieser kleine Ort scheint nur aus Weingütern und Weinhöfen zu bestehen. Durch die engen Gassen erreichen Sie wieder den Radweg entlang der L7093.
Im Tal geht es nun weiter in Richtung Joching, das kaum einen Kilometer entfernt liegt.
Zur Weiterfahrt radeln Sie auf der "Josef-Jamek-Straße" weiter und erreichen auf der Landstraße "Weissenkirchen". |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Dürnstein: 6,0 km, <- Spitz: 5,5 km, Im Jahre 850 wurde eine Burg zum Schutz des Wachautales in Weissenkirchen erbaut.
Der Ort wird durch seine im Jahre 1190 erbauten Wehrkirche überragt.
Weissenkirchen hat gut 1.500 Einwohner, die meist im Weinbau und im Tourismus arbeiten. Sehenswert ist auch der Teisenhoferhof in dem heute Museen untergebracht sind. Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der "Kremser Straße" und passiert einige Heurigenschänken.
In den "Frauengärten" stehen blaue Lilien am Beginn der Weinlagen.
Die Donaukehre ist von steilen Felswänden begrenzt. Am Ende der Kehre liegt die Burgruine Dürnstein, wo einst Richard Löwenherz gefangengehalten wurde.
Der Radweg führt weiter auf Dürnstein zu und zweigt am Stadtanfang beim ersten Zebrastreifen nach links auf eine kleine Straße ab, die bergauf zum Zugang zur Altstadt führt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Krems: 4,5 km, <- Dürnstein: 6,0 km, Über die Nebenstraße am Berg passieren Sie das Weißenkircher Tor, das heute reines Wohnhaus ist oder noch einen Ansatz des ehemaligen Torbogens besitzt.
Kurz danach passieren Sie das Neue Schloss und erreichen dann die Altstadt von Dürnstein. Schöne Gassen mit unzähligen Touristenläden warten auf Sie.
Nach rechts geht es zum Stift Dürnstein, das zu den schönsten Barockklöstern gehört.
Sehenswert ist auch das Kremser Tor, das noch einen Teil der Stadtbefestigung darstellt. Hier strömen im Sommer die Touristen in die Stadt.
Route: Der Radweg verlässt Dürnstein auf der Landstraße L7095. Er passiert den Bahnhof und führt dann am Franzosendenkmal vorbei in Richtung Oberloiben. Von hier hat man donauaufwärts in Richtung Dürnstein einen sehr schönen Blick: Die Stadtsilhouette mit der dahinterliegenden Burg Dürnstein hoch oben am Berg. Der Radweg führt nun zwischen Weingärten und Marillenbäumen weiter nach Oberloiben. Schon am Ortsbeginn zweigt der Radweg nach links ab und durchquert wieder Rebgärten. Nur gut 600 Meter weiter erreichen Sie Unterloiben. Schöne Häuser und Weingüter liegen an der Ortsdurchfahrt.
Die Berge rücken nun näher an die Donau und das Tal wird auf der Nordseite der Donau enger. Der Radweg führt nun zwischen der Bahnlinie und der Bundesstraße auf einer kleinen Landstraße weiter in Richtung Stein. Einige Höfe und auch eine gotische Kapelle liegen auf dem Weg.
Bald erreichen Sie die ersten Häuser von Stein. Stein wurde offiziell 1072 geschichtlich erwähnt, bestand aber schon früher. Heute ist es ein Stadtteil von Krems. In die Altstadt fahren Sie durch ein Stadttor. Die Häuser entlang der Steiner Landstraße sind herrschaftlich und zeugen von Reichtum der Bürger.
Besonders sehenswert sind die Kirchen St. Nikolaus und die Minoritenkirche. Der Radweg verlässt Stein und führt entlang der Schillerstraße und dann entlang der Josef-Wichner-Straße nach Krems. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Zwentendorf: 29,5 km, <- Dürnstein: 4,5 km, Krems wurde urkundlich 995 n. Chr. erwähnt, vorher siedelten hier Slawen, Germanen und Römer.
Krems wurde durch den Handel reich und die Stadtgrenzen erweiterten sich ständig. Krems erhielt auch das Münzrecht der Babenberger. Das älteste in Urkunden überlieferte Stadtrecht stammt aus dem Jahre 1305. Im dreißigjährigen Krieg wurde Krems ein ganzes Jahr von den Schweden belagert und schließlich eingenommen. Bei der Rückeroberung wurden über die Hälfte der Häuser zerstört.
Route: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der "Oberen Landstraße" zweigen dann Die "Neutaustraße" nach rechts ab, folgen dann wieder nach links an alten Mauerresten vorbei der "Göglstraße". Dann treffen Sie auf die "Dinstlstraße" der Sie nach rechts in Richtung "Bahnhof" folgen. Eine separate Fahrradspur bringt Sie auf die andere Donauseite.
Von der Brücke hat man einen schönen Blick auf Stift Göttweig. Nach der Brücke folgt der Radweg der Bundesstraße in Richtung Aggstein und beschreibt dann in einer großen Schleife eine Kehre, um wieder an die Donau zurück zu kommen.
Der Radweg bleibt nun für viele Kilometer auf dem Hochwasserdamm bis zum Kraftwerk Altenwörth. Kurz vor dem Kraftwerk Altenwörth zweigt der Radweg nach rechts ab und erreicht dann den Fluss Traisen und überquert ihn auf einer Brücke.
Entlang der Traisen geht der Radweg wider zurück an die Donau. Immer weiter an der Donau entlang erreichen Sie kurz darauf den Ort Zwentendorf. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Tulln: 11,5 km, <- Krems: 9,0 km, In Zwentendorf war in römischen Zeiten das Lager Pirotorto.
Sehenswert ist die Kirche, die aus einer Kapelle hervorging. Beachtenswert ist der Altar: Anstelle eines Altarbildes steht dort eine vom Hochwasser angetriebene Marienstatue. Route: Der Radweg führt an der Kirche vorbei und wendet sich wieder in Richtung Donau. Dort bleibt er direkt auf dem Hochwasserdamm und zweigt dann an einem großen Gebäude wieder landeinwärts ab. Nach gut 100 Metern geht es wider nach links - parallel zur Donau - im Wald weiter. Am Ortsende zweigen Sie nach link ab und folgen dem Radweg entlang der Felder und später dem Waldrand bis "Langenschönbüchl". Am Ortsende wendet sich der Radweg nach links und folgt der Landstraße L2148 nach links und folgt der "Ziegelofenstraße" in den kleinen Ort "Kronau".
Der Radweg unterquert die Bundesstraße und führt über eine alte Brücke über die "Große Tulln". Durch das Gelände der Landesgartenschau erreichen Sie in herrlicher Umgebung wieder die Donau und entlang der Donaulände erreichen Sie die Stadt Tulln. Über eine moderne Hängebrücke erreichen Sie die Albrechtsgasse und radeln in die Innenstadt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Klosterneuburg: 20,0 km, <- Zwentendorf: 7,0 km, Tulln war schon in Römerzeiten bekannt und hieß seinerzeit "Comagena". Es war ein Reiterlager an der Donau. Sichtbares Überbleibsel ist der Römerturm aus dem 2. Jahrhundert. Zwischenzeitlich sind noch mehrere Türme ausgegraben und können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Das Minoritenkloster wurde im 13. Jahrhundert gegründet, aber nach der Reformation verlassen. Im 18. Jahrhundert wurde es im spätgotische Stil neu erbaut. Nach der Säkularisierung diente es als Kaserne und wurde im 20. Jahrhundert in Sozialwohnungen umgebaut. Sehenswert ist heute nur noch die Minoritenkirche.
Route: Der Radweg führt von der Donaulände über den "Marc Aurel Park" zur Wiener Straße zum Karner. Von dort folgt er kurz wieder der Wienerstraße und unterquert die B19A. Auf der anderen Seite der Bundesstraße geht es wieder zurück zur Donaulände.
Nach ein paar "Ausbuchtungen", sprich Verbreiterungen des Flusslaufes, passieren Sie den Yachthafen vor "Greifenstein" und radeln dann wieder direkt an der Donau weiter. Vor dem Kraftwerk Greifenstein zweigt der Radweg nach rechts ab und führt ans Ufer des Donaualtarmes. Radeln Sie dort einfach weiter, von dort führt ein Damm und dann ein Steg über den Altarm und Sie erreichen das andere Ufer.
Danach erreichen Sie den "Klosterneuburger Durchstich", einen Kanal, der das Donauknie abkürzt. Dort folgen Sie dem Radweg entlang der Bahnlinie. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Wien: 14,0 km, <- Tulln: 20,0 km, Die Gegend um Klosterneuburg war schon in der Steinzeit besiedelt.
Urkundlich erwähnt ist die Besiedelung Klosterneuburgs erst im 11. Jahrhundert. Später, im Jahre 1113 baute sich Markgraf Leopold III. hier eine ansehnliche Residenzstadt.
Sehenswert ist das mächtige Kloster mit der im Innern romanischen Stiftskirche und das gesamte Stiftareal mit dem barocken Äußeren. Eine Bedienung im Klostercafe gibt uns einen Tipp, wo man mitten in Wien noch so richtig ursprünglich und preiswert essen kann. Das werden wir probieren. Route: Der Radweg führt wieder über die "Hundskehle" hinunter auf den Niedermarkt in die Unterstadt. Nach dem Bahnhof "Kahlenberger Hof" erreichen Sie die "Kuchelauer Hafenstraße" und radeln neben Sporthäfen entlang der Donau weiter. In der Mitte der Donau beginnt eine langgedehnte Insel, die den Fluss in zwei Arme teilt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Wien: 0,0 km, <- Klosterneuburg: 14,0 km, Kurz darauf beginnt auf der Ihrer Seite der Donau ein Kanal, der nach rechts in die Innenstadt abzweigt. Sie folgen dem künstlichen Wasser auf dem "Anton-Schmid-Promenade" völlig verkehrsfrei.
Hier steht der liebevoll "Stepherl" genannte Stephansdom in seiner prächtigen Gotik. Hier beginnt auch nicht nur Europa, hier beginnt die Welt. Alle Nationen treffen sich auf diesem Platz und dazwischen als Mozart verkleidete Konzertkartenverkäufer.
Hier schiebt man sein Rad und muss sich wahrscheinlich auch vor Taschendieben schützen: Aber das Flair der prächtigen Straßen ist umwerfend.
Kaum zwei Straßenecken weiter findet man typische Wiener Gastätten in denen man für 8 Euro einen Hauptgang genießen kann.
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