|
6. Etappe Donauradweg: Bogen bis Passau
Stand: 22.01.2012 Kurzbeschreibung:Donauradweg-Etappe von Bogen nach Passau: Die Landschaft nennt sich Gäuboden und ist sehr fruchtbar, eben und landwirtschaftlich geprägt. Die Steckenführung ist eben und leicht zu bewältigen. Zahlreiche Etappen sind neu ausgebaut. Ausgangspunkt: Bogen ( Seitenanfang )
|
![]()
|
||||||||||||||||||||||||||||||
Interaktive Karte:Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren. |
|
![]() |
|
|
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Mariaposching: 9,0 km, <- Bogen: 5,5 km, ROUTE: Nach Pfelling bleiben Sie auf dem Dammweg und genießen die Aussicht auf das Hinterland. Direkt am Fluss werden Sie so manchen Donaufrachter grüßen können. Dörfer sehen Sie nur aus der Ferne, dafür begegnen Sie, je nach Jahreszeit mehr oder weniger vielen Gleichgesinnten.
|
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Kleinschwarzach: 5,5 km, <- Pfelling: 9,0 km,
Sehenswert ist die Kirche und der zugehörige Pfarrhof. Wir erinnern uns gerne an die schöne Kirche, weil wir dort zufällig einer Trauung beiwohnten, bei der Freunde des Brautpaares Lieder aus dem Film "Sister Act" sangen ROUTE: Der Radweg bleibt weiterhin auf dem Donaudamm. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Metten: 8,0 km, <- Mariaposching: 5,5 km,
Falls Sie Barock lieben, bleibt Ihnen keine Wahl: Sie müssen kurz nach Kleinschwarzach die Alternativroute nach Metten einschlagen. ROUTE: Der normale Radweg zweigt kurz in Richtung Metten ab, folgt dann aber nach rechts der ST2125. Auf einer stillgelegten Straße fahren Sie in Richtung Deggendorf. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Deggendorf: 5,0 km, <- Kleinschwarzach: 8,0 km,
Das noch aktive Benediktinerkloster wurde schon im 8. Jahrhundert
gegründet. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Niederalteich: 10,5 km, <- Metten: 5,0 km,
Bemerkenswert ist in Deggendorf der langgestreckte rechteckige Marktplatz. In der Mitte des Platzes, der leider vom gesamten Verkehr benutzt werden muss, steht das dreigliedrige Rathaus.
In Halbmeile finden Sie eine kleine ansprechende Rokokokapelle. ROUTE: Nach Deggendorf erreichen Sie den Ort Deggenau. Der Radweg folgt der Trasse der Autobahn A3. Bei Oberdorf/Seebach überqueren Sie die A3 und wechseln zur Donau hinüber. Entlang von Seen und Feuchtgebieten radeln Sie auf dem Hochwasserdamm nach Niederalteich. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Winzer: 7,5 km, <- Deggendorf: 10,5 km, Der Ort ist hauptsächlich durch seine Benediktinerabtei
"Niederaltaich" (mit a geschrieben) bekannt. Niederaltaich
ist die älteste Benediktinerabtei Bayerns und brachte sehr
bekannte Mönche hervor. So stammen ein Abt von Monte Casino
und der heilige Gotthard aus diesem Kloster.
Das Kloster wurde nach einem Brand barock wieder aufgebaut, einige gotische Reste zeugen von der alten Vergangenheit. Ab Deggendorf gibt es auch eine Abzweigung ins gegenüberliegende Naturschutzgebiet um die Isarmündung. Ab hier kann beidseits der Donau gefahren werden. Eine Fähre bringt Radfahrer auf die südliche Seite nach Thundorf. NORDROUTE: Sie folgen weiter dem Hochwasserdamm. Der Radweg zweigt nach 4 km nach links in Richtung Winzer ab. -> NORDROUTE SÜDROUTE: Mit der Fähre überqueren Sie die Donau und erreichen auf der Südseite den Ort Thundorf. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Hofkirchen: 7,5 km, <- Niederalteich: 7,5 km,
Gleich am Ortseingang liegt die Ruine der Burg Winzer. Sie stammt aus dem Jahre 1009 und gehörte im Mittelalter zu den mächtigsten und schönsten Burgen. Seit 1744 ist sie nach der Zerstörung durch die Ungarn Ruine und verfällt. Der Markt Winzer erstreckt sich entlang der ST2125. Die St. Georgskirche wurde ursprünglich um 1400 erbaut, aber im österreichischen Erbfolgekrieg 1744 so stark beschädigt, dass der Turm 46 Jahre später einstürzte und die Kirche beschädigte. Der Neubau entstand 1803.
ROUTE: Der Radweg verläuft nach Winzer neben der ST2125 bis zum Ort Loh.
|
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Vilshofen: 7,5 km, <- Winzer: 7,5 km, Hofkirchen soll im Jahre 737 gegründet worden sein. Urkundlich ist es 1005 erstmals erwähnt. Schnell entwickelte sich der Ort durch den Schiffsverkehr zum Handelsort.
Entlang der Kaiserstraße sieht man die Hochwassermarken der vergangenen hundert Jahre. Der Name der Straße rührt von der Übernachtung des Kaisers Franz Stephan I. in Hofkirchen her. ROUTE: Neben der Vilshofener Straße geht es weiter. Nach kurzer Zeit überqueren Sie die ST2125 nach rechts und folgen der Beschilderung Gewerbegebiet. Schon geraume Zeit ist eine Ruine hoch am Hügelkamm der Donau zu erkennen. Es ist die Ruine Hilgartsberg, die aus dem Jahre 1112 stammt.
ROUTE: Der Radweg folgt nun noch kurz dem Hochwasserdamm, steigt vor einem Bauernhof - mit glücklichen Hühnern und Hasen - an und folgt dann der ST2125. Eine schöne Aussicht bietet sich von der leicht erhöhten Straße und die Türme Vilshofens kommen in Sicht.
Der Radweg führt auf der linken Seite der Autobrücke nach Vilshofen |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Osterhofen: 11,0 km, <- Thundorf: 0,0 km, Thundorf hat eine lange Geschichte. Im 9. Jahrhundert wurde es schon erwähnt, dann schon früh von den Hunnen zerstört. Im österreichischen Erbfolgekrieg mehrfach zerstört wurde es dann langsam neu aufgebaut, als die Pest über den Ort hereinbrach und alle, bis auf drei Bewohner, hinraffte.
Die Donaufähre "Altaha" fährt von 10.00 bis 18.00 Uhr auf Zuruf. Sie müssen also keine festen Zeiten einplanen. Samstag und Sonntag beginnt der Transfer sogar schon ab 9.00 Uhr. Gleich nach dem Damm fällt die schöne Kirche des Ortes auf, um die sich der Friedhof erstreckt. Die Kirche ist in feinstem Rokoko ausgeführt, doch leider meist geschlossen. Sie folgen der "Quirinstraße" durch den Ort hindurch und wechseln dann auf den "Dammweg".
Der Radweg folgt nun hinter dem Hochwasserdamm der Donau. Nach der Kehre kommt Aicha mit seiner markanten Kirche in Sicht.
Von Aicha aus führt der Radweg direkt auf dem Hochwasserdamm weiter bis "Mühlham". |
|
|
ALTERNATIVE SÜDROUTE
|
|
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Künzing: 16,0 km, <- Thundorf: 11,0 km,
Das beherrschende Kloster wurde im Jahre 1004 erbaut. Der Ort Osterhofen entwickelte sich im 12. Jahrhundert durch das Prämonstratenserkloster bald zum Marktflecken und schließlich zur Stadt. Das neue Osterhofen entwickelte sich prächtig und kam dann zunächst an die Puchberger. Herzog Heinrich der XVI. erwarb danach die Stadt und setzte einen Pfleger ein. Zu der größten Sehenswürdigkeit der Stadt fahren Sie in Richtung Vorstadt weiter und zweigen dann gut mit "Asambasilika" beschildert in die Bahnhofstraße ab. Nach der Unterquerung der Bahngleise geht es zunächst links ab und dann in einer großen Schleife den Berg hoch zum dominanten Kloster.
Im Jahre 1701 brannte das ehemalige gotische Kloster ab und an seiner Stelle wurde ein barocker Neubau errichtet. Für die Innengestaltung waren die Gebrüder Asam verantwortlich und schufen einen Bau, der zu den schönsten Barockbauten gehört. Die KIrche wurde 1983 zur päpstlichen Basilika erhoben.
Gleich nebenan: Die Wallfahrtskapelle Maria, Zuflucht der Sünder, befindet sich gleich gegenüber der Asambasilika. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg aus Dank für die Rettung vor den Schweden gebaut und 1640 eingeweiht.
Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder zurück zum Stadtplatz. Der Radweg folgt der Donauschleife bei Winzer und kreuzt die ST2115 nach Winzer. Danach führt der Radweg über Arbing nach Endlau und berührt zwei kleine Seen. Durch das langgezogene Dorf "Langkünzing" erreichen Sie den Ort "Künzing". |
|
|
ALTERNATIVE SÜDROUTE
|
|
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Pleinting: 5,0 km, <- Osterhofen: 11,0 km, Künzing ist durch sein Römerkastell bekannt. Es gilt als ältester Ort im Landkreis Deggendorf. Im Museum Quintana finden Sie die Ergebnisse der verschiedenen Ausgrabungen. Zur Weiterfahrt passieren Sie die Gleise der Bahn und erreichen "Girching". Von dort geht es an einem Weiher vorbei in Sichtweite der Bahnlinie nach Pleinting. |
|
ALTERNATIVE SÜDROUTE
|
|
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Vilshofen: 5,0 km, <- Künzing: 5,0 km, In Pleinting beginnen südlich der Donau die Alkofener Höhen und nördlich der Donau der bayrische Wald und bilden ein Durchbruchstal. Der Radweg führt rechts der Bahnlinie nach Vilshofen und vereint sich bei der Donaubrücke mit dem nördlichen Radweg. -> Vilshofen |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Windorf: 4,0 km, <- Hofkirchen: 7,5 km, Bereits 776 wurde Vilshofen erstmals urkundlich erwähnt, 1206 zur Stadt ernannt. Die Stadt Vilshofen liegt unmittelbar an der Mündung
der Flüsse Vils und Wolfach in die Donau.
Vilshofen wurde wie Deggendorf konsequent planmäßig angelegt.
Mehrfach verwüsteten Brände und Eisbruch Teile der
Stadt, aber immer wieder baute man das Zerstörte im alten
Stil wieder auf.
Alternativ können Sie rechts und links der Donau weiterfahren. Erfahrungsgemäß ist auf der Südseite etwas mehr Verkehr, dafür gibt es weniger Steigungen. ROUTE: Zur Weiterfahrt überqueren wir wieder die Donau und fahren links des Flusses weiter. Die Strecke ist verkehrsärmer und führt eher am Fluss entlang. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Besensandbach: 5,0 km, <- Vilshofen: 4,0 km, Windorf wird als Winidorf erstmals im Jahre 1010 urkundlich erwähnt. Es gehörte bis 1803 zum Hochstift Passau. Heute ist das Schifffahrtsmuseum sehenswert. Die neu gestaltete Uferpromenade am Donau-Altwasser macht die Sicht auf die längste Donauinsel frei.
ROUTE: Der Radweg führt in der Ortsmitte von Windorf wieder nach rechts zurück zur Donau. Der Radweg ist nun lückenlos bis Besensandbach ausgebaut. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Gaishofen: 5,0 km, <- Windorf: 5,0 km,
ROUTE: Der Radweg führt auf der neu erbauten Trasse neben der Straße weiter und anschließend wieder auf den donaunahen Hochwasserdamm. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Schalding: 2,5 km, <- Besensandbach: 5,0 km, ROUTE: Die Fahrradroute verläuft direkt an der Donau. Herrliche Blicke auf die Donau und auch auf das Umland sind möglich. Ab und zu findet man schon Pausenstationen, an denen man etwas trinken kann.
|
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Passau: 11,0 km, <- Gaishofen: 2,5 km,
Ein schöner Radweg direkt auf der rechten Seite der Donau bringt Sie zur Regensburger Straße. Von dort führt ein straßenbegleitender Radweg in die Stadtmitte Passaus. |
|
( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Passau: 0,0 km, O<- Bogen: 93,5 km
Unvergleichlich liegt Passau am Zusammenfluss dreier Flüsse. In der Mitte die Donau, von links die Ilz mit ihrem schwarzen Wasser, von rechts, wasserreicher als die Donau selbst: der grüne Inn. Durch das "weiße Gold" reich geworden, regierten die allmächtigen Fürstbischöfe, deren Bistum teilweise bis nach Ungarn reichte, bis zur Säkularisierung 1803.
Oft waren es teure italienische Architekten, die die Gebäude planten und bauten. Heute sind wir froh, dass das "Venedig des Nordens" so viele Sehenswürdigkeiten beherbergt.
Der Dom St. Stephan besitzt die mit 17 388 Pfeifen und 231 Registern ausgestattete größte Orgel der Welt. Auf einem Felsgrat hoch über der Stadt liegt die Burgruine Hals.
( Seitenanfang )
|
|
|