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6. Etappe Donauradweg: Bogen bis Passau

Donauradweg

6. Etappe Donauradweg: Bogen bis Passau

[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]

Stand: 22.01.2012

Kurzbeschreibung:


Donauradweg-Etappe von Bogen nach Passau: Die Landschaft nennt sich Gäuboden und ist sehr fruchtbar, eben und landwirtschaftlich geprägt.
Die Religion, sprich Kloster und Kirche, spielte hier früher eine tragende Rolle. Die Fürstbischöfe von Passau hatten hier das Sagen.
Man nennt diese Strecke auch den barocken Teil des Donautalradwegs.
Sie begegnen auf diesem Abschnitt teilweise fast vollkommener Architektur und Städteplanung. Deggendorf, Osterhofen und Vilshofen wurden in ihren Grundrissen vorgeplant und weisen selbst heute nach vielen Bränden und sonstigen Wirren die Regelmäßigkeit der einstigen Planung auf.
Die meisten und die schönsten Barockwerke stammen von den Gebrüdern Asam.
Unumstrittener Höhepunkt ist Passau. Die Drei-Flüsse-Stadt ist ohne Zweifel eine Reise wert.

Die Steckenführung ist eben und leicht zu bewältigen. Zahlreiche Etappen sind neu ausgebaut.
Freuen Sie sich auf Passau!

Ausgangspunkt: Bogen
Fahrstrecke: ca. 93,5 km,
Summe aller Steigungen: 150 m
reine Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Stunden (bei lockeren 17 km/h)
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


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Karte Etappe6

Kartenmaterial:

(wir empfehlen die Karten im Maßstab 1:50 000 mit Radwanderwegen, Höhenlinien )

TIPP: Darüberhinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, dass der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtigung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sich 10% bis 20% mehr.

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Karten
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Regensburg - Bratislava

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

 

Orte am Weg - Entfernungsliste fürs Fahrrad



( Seitenanfang )
000,0 km Bogen
005,5 km Pfelling
014,5 km Mariaposching
020,0 km Kleinschwarzach
028,0 km Metten
033,0 km Deggendorf
043,5 km Niederalteich
051,0 km Winzer
058,5 km Hofkirchen
066,0 km Vilshofen
070,0 km Winddorf
075,0 km Besensandbach
080,0 km Gaishofen
082,5 km Schalding
093,5 km Passau
 


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Bogen



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Pfelling: 5,5 km, ->O Passau: 93,5 km

Stolz kann Bogen auf seine Vorfahren sein, sie brachten ihre weiß-blauen Wappenfarben in das bayerische Wappen ein.

Stadtmitte von Bogen Stadtmitte von Bogen ( Bild laden )

Die begüterten Grafen von Bogen herrschten ab dem 11. Jahrhundert auf dem Bogenberg. Gräfin Ludmilla von Bogen brachte durch ihre Heirat mit einem Wittelsbacher das Wappen in deren Geschlecht.

Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg ( Bild laden )

Bekannt wurde Bogen aber durch ein anderes Ereignis: Im Jahre 1104 wurde am Bogenberg eine Marienstatue gefunden, die zu einem so großen Pilgerstrom nach Bogen führte, das Graf Asurin sein Schloss den Benediktinern überließ.
Die heutige Pilgerfigur "Maria in der Hoffnung" zeigt die Madonna in schwangerem Zustand.

ROUTE: Der Radweg führt unterhalb des Bogenbergs auf einer verkehrsarmen Straße weiter. Der Radweg folgt der St2125 und umgeht bei Hofweinzier die Kreuzung mit der St2139. Kurz vor Pfelling geht der Radweg auf den Hochwasserdamm.




Pfelling



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Mariaposching: 9,0 km, <- Bogen: 5,5 km,
->O Passau: 88,0 km, O<- Bogen: 5,5 km

ROUTE: Nach Pfelling bleiben Sie auf dem Dammweg und genießen die Aussicht auf das Hinterland.

Direkt am Fluss werden Sie so manchen Donaufrachter grüßen können. Dörfer sehen Sie nur aus der Ferne, dafür begegnen Sie, je nach Jahreszeit mehr oder weniger vielen Gleichgesinnten.
Sie werden feststellen, Rad fahren macht in jedem Alter Spaß - und Hut ab vor den zahlreichen aktiven Rentnern!

Senffelder bei Pfelling Senffelder bei Pfelling ( Bild laden )





Mariaposching



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Kleinschwarzach: 5,5 km, <- Pfelling: 9,0 km,
->O Passau: 79,0 km, O<- Bogen: 14,5 km

Mariaposching Mariaposching ( Bild laden )

Sehenswert ist die Kirche und der zugehörige Pfarrhof. Wir erinnern uns gerne an die schöne Kirche, weil wir dort zufällig einer Trauung beiwohnten, bei der Freunde des Brautpaares Lieder aus dem Film "Sister Act" sangen

ROUTE: Der Radweg bleibt weiterhin auf dem Donaudamm.





Kleinschwarzach



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Metten: 8,0 km, <- Mariaposching: 5,5 km,
->O Passau: 73,5 km, O<- Bogen: 20,0 km

Kleinschwarzach Kleinschwarzach ( Bild laden )

Falls Sie Barock lieben, bleibt Ihnen keine Wahl: Sie müssen kurz nach Kleinschwarzach die Alternativroute nach Metten einschlagen.

ROUTE: Der normale Radweg zweigt kurz in Richtung Metten ab, folgt dann aber nach rechts der ST2125. Auf einer stillgelegten Straße fahren Sie in Richtung Deggendorf.





ALTERNATIVEROUTE Metten



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Deggendorf: 5,0 km, <- Kleinschwarzach: 8,0 km,
->O Passau: 65,5 km, O<- Bogen: 28,0 km

Benediktinerkirche Metten Benediktinerkirche Metten ( Bild laden )

Das noch aktive Benediktinerkloster wurde schon im 8. Jahrhundert gegründet.
Die Gebäude wurden 1712 "barockisiert.".
Schöne Gemälde (von Cosmas Damian Asam), Stuck und Fresken (Andreas Heindl).
Sehr bekannt sind die schön gestaltete Bibliothek und der barocke Festsaal.





Deggendorf



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Niederalteich: 10,5 km, <- Metten: 5,0 km,
->O Passau: 60,5 km, O<- Bogen: 33,0 km

Rathaus Deggendorf Marktplatz Deggendorf ( Bild laden )

Bemerkenswert ist in Deggendorf der langgestreckte rechteckige Marktplatz. In der Mitte des Platzes, der leider vom gesamten Verkehr benutzt werden muss, steht das dreigliedrige Rathaus.
Umgeben ist er von Bürgerhäusern und der Wallfahrtskirche zum heiligen Grab.
So ausgewogen kann man Städte nur am Reißbrett planen. Das "alte" Deggendorf stammt schon aus dem 8. Jahrhundert, neu erbaut wurde es im 13. Jahrhundert neben der alten Bausubstanz.
Sehenswert ist auch der östliche Stadtgraben.

Mariensäule vor dem alten Rathaus Mariensäule vor dem alten Rathaus ( Bild laden )

In Halbmeile finden Sie eine kleine ansprechende Rokokokapelle.

ROUTE: Nach Deggendorf erreichen Sie den Ort Deggenau. Der Radweg folgt der Trasse der Autobahn A3. Bei Oberdorf/Seebach überqueren Sie die A3 und wechseln zur Donau hinüber. Entlang von Seen und Feuchtgebieten radeln Sie auf dem Hochwasserdamm nach Niederalteich.





Niederalteich



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Entfernungen: ->Winzer: 7,5 km, <- Deggendorf: 10,5 km,
->O Passau: 50,0 km, O<- Bogen: 43,5 km

Der Ort ist hauptsächlich durch seine Benediktinerabtei "Niederaltaich" (mit a geschrieben) bekannt. Niederaltaich ist die älteste Benediktinerabtei Bayerns und brachte sehr bekannte Mönche hervor. So stammen ein Abt von Monte Casino und der heilige Gotthard aus diesem Kloster.

Kloster Niederalteich Kloster Niederaltaich ( Bild laden )

Das Kloster wurde nach einem Brand barock wieder aufgebaut, einige gotische Reste zeugen von der alten Vergangenheit.

Ab Deggendorf gibt es auch eine Abzweigung ins gegenüberliegende Naturschutzgebiet um die Isarmündung.

Ab hier kann beidseits der Donau gefahren werden. Eine Fähre bringt Radfahrer auf die südliche Seite nach Thundorf.

NORDROUTE: Sie folgen weiter dem Hochwasserdamm. Der Radweg zweigt nach 4 km nach links in Richtung Winzer ab. -> NORDROUTE

SÜDROUTE: Mit der Fähre überqueren Sie die Donau und erreichen auf der Südseite den Ort Thundorf.
Die Donaufähre "Altaha" fährt im Frühjahr und Sommer von 10.00 bis 18.00 Uhr auf Zuruf. Sie müssen also keine festen Zeiten einplanen. Samstag und Sonntag beginnt der Transfer sogar schon ab 9.00 Uhr. -> SÜDROUTE




Winzer NORDROUTE



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Hofkirchen: 7,5 km, <- Niederalteich: 7,5 km,
->O Passau: 37,0 km, O<- Bogen: 68,0 km

Burgruine Winzer ( Bild laden )

Gleich am Ortseingang liegt die Ruine der Burg Winzer. Sie stammt aus dem Jahre 1009 und gehörte im Mittelalter zu den mächtigsten und schönsten Burgen. Seit 1744 ist sie nach der Zerstörung durch die Ungarn Ruine und verfällt.
Von ihren zerstörten Zinnen bietet sich ein herrlicher Blick auf das Donautal.

Der Markt Winzer erstreckt sich entlang der ST2125. Die St. Georgskirche wurde ursprünglich um 1400 erbaut, aber im österreichischen Erbfolgekrieg 1744 so stark beschädigt, dass der Turm 46 Jahre später einstürzte und die Kirche beschädigte. Der Neubau entstand 1803.

St. Georg Winzer St. Georg Winzer ( Bild laden )

ROUTE: Der Radweg verläuft nach Winzer neben der ST2125 bis zum Ort Loh.
Danach durchquert er auf einem asphaltierten Weg die Wiesen bis Mitterndorf.
Dort verlässt er den Ort und führt auf einem Naturweg bei "Sattling" an Seen vorbei bis "Mühlau".
Entlang dem Hochwasserdamm geht es weiter nach Hofkirchen.

Seen bei Sattling Seen bei Sattling ( Bild laden )




Hofkirchen NORDROUTE



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Vilshofen: 7,5 km, <- Winzer: 7,5 km,
->O Passau: 35,0 km, O<- Bogen: 58,5 km

Hofkirchen soll im Jahre 737 gegründet worden sein. Urkundlich ist es 1005 erstmals erwähnt. Schnell entwickelte sich der Ort durch den Schiffsverkehr zum Handelsort.

Hofkirchen Hofkirchen ( Bild laden )

Entlang der Kaiserstraße sieht man die Hochwassermarken der vergangenen hundert Jahre. Der Name der Straße rührt von der Übernachtung des Kaisers Franz Stephan I. in Hofkirchen her.

ROUTE: Neben der Vilshofener Straße geht es weiter. Nach kurzer Zeit überqueren Sie die ST2125 nach rechts und folgen der Beschilderung Gewerbegebiet.
Der Radweg führt an Unterschöllnach vorbei und dann auf den Hochwasserdamm.

Schon geraume Zeit ist eine Ruine hoch am Hügelkamm der Donau zu erkennen. Es ist die Ruine Hilgartsberg, die aus dem Jahre 1112 stammt.
Die alte bambergische Burg hatte im Laufe der Zeit viele Adelsgeschlechter als Besitzer: die Sulzbacher, die Staufer, die Ortenburger, die Wittelsbacher und letztendlich die Fugger.

Ruine Hilgartsberg Ruine Hilgartsberg ( Bild laden )

ROUTE: Der Radweg folgt nun noch kurz dem Hochwasserdamm, steigt vor einem Bauernhof - mit glücklichen Hühnern und Hasen - an und folgt dann der ST2125. Eine schöne Aussicht bietet sich von der leicht erhöhten Straße und die Türme Vilshofens kommen in Sicht.

Vilshofens Türme Vilshofens Türme ( Bild laden )

Der Radweg führt auf der linken Seite der Autobrücke nach Vilshofen
Vorsicht beim Überqueren der Straße. - > Vilshofen




ALTERNATIVE SÜDROUTE

Hofkirchen SÜDROUTE



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Osterhofen: 11,0 km, <- Thundorf: 0,0 km,

Thundorf hat eine lange Geschichte. Im 9. Jahrhundert wurde es schon erwähnt, dann schon früh von den Hunnen zerstört. Im österreichischen Erbfolgekrieg mehrfach zerstört wurde es dann langsam neu aufgebaut, als die Pest über den Ort hereinbrach und alle, bis auf drei Bewohner, hinraffte.
Die Kirche St. Quirinus wurde 1745, nachdem ein Feuer die alte Kirche zerstört hatte, im Rokokostil erbaut.

St. Quirinus in Thundorf St. Quirinus in Thundorf ( Bild laden )

Die Donaufähre "Altaha" fährt von 10.00 bis 18.00 Uhr auf Zuruf. Sie müssen also keine festen Zeiten einplanen. Samstag und Sonntag beginnt der Transfer sogar schon ab 9.00 Uhr.

Gleich nach dem Damm fällt die schöne Kirche des Ortes auf, um die sich der Friedhof erstreckt. Die Kirche ist in feinstem Rokoko ausgeführt, doch leider meist geschlossen.

Sie folgen der "Quirinstraße" durch den Ort hindurch und wechseln dann auf den "Dammweg".

Senfäcker - für den Winter gerüstet Senfäcker - für den Winter gerüstet ( Bild laden )

Der Radweg folgt nun hinter dem Hochwasserdamm der Donau.
Riesige landwirtschaftliche Flächen liegen landeinwärts und zehren noch von den Anschwemmungen der früheren Hochwasserphasen.

Nach der Kehre kommt Aicha mit seiner markanten Kirche in Sicht.
Aicha lag vor der Erbauung des Dammes im Jahre 1930 direkt an der Donau und hatte einen eigenen Hafen.

Senfäcker - für den Winter gerüstet Aicha, der frühere Hafen ( Bild laden )

Von Aicha aus führt der Radweg direkt auf dem Hochwasserdamm weiter bis "Mühlham".
Hier bietet sich ein kleiner Abstecher ins nahe Osterhofen an.
Dazu fahren Sie bei Mühlham der Beschilderung "Osterhofen" nach vom Uferweg nach rechts ab und folgen dann dem straßenbegleitenden Radweg bis zum Kreisverkehr; dann radeln Sie in Richtung Osterhofen.


ALTERNATIVE SÜDROUTE

Hofkirchen SÜDROUTE



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Entfernungen: ->Künzing: 16,0 km, <- Thundorf: 11,0 km,

Osterhofen Osterhofen ( Bild laden )

Das beherrschende Kloster wurde im Jahre 1004 erbaut. Der Ort Osterhofen entwickelte sich im 12. Jahrhundert durch das Prämonstratenserkloster bald zum Marktflecken und schließlich zur Stadt.
Landgraf Johann von Leuchtenberg kaufte vom Bischof die Stadt und verlegte sie mehr ins Tal. Die Bürger wurden zum Großteil umgesiedelt und aus dem früheren Osterhofen wurde Altenmarkt.

Das neue Osterhofen entwickelte sich prächtig und kam dann zunächst an die Puchberger. Herzog Heinrich der XVI. erwarb danach die Stadt und setzte einen Pfleger ein.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Osterhofen abgebrannt und zerstört.

Zu der größten Sehenswürdigkeit der Stadt fahren Sie in Richtung Vorstadt weiter und zweigen dann gut mit "Asambasilika" beschildert in die Bahnhofstraße ab. Nach der Unterquerung der Bahngleise geht es zunächst links ab und dann in einer großen Schleife den Berg hoch zum dominanten Kloster.

Klosterkirche Osterhofen Asambasilika Altenmarkt ( Bild laden )

Im Jahre 1701 brannte das ehemalige gotische Kloster ab und an seiner Stelle wurde ein barocker Neubau errichtet. Für die Innengestaltung waren die Gebrüder Asam verantwortlich und schufen einen Bau, der zu den schönsten Barockbauten gehört. Die KIrche wurde 1983 zur päpstlichen Basilika erhoben.

Innenansicht der Asambasilika Innenansicht der Asambasilika ( Bild laden )

Gleich nebenan: Die Wallfahrtskapelle Maria, Zuflucht der Sünder, befindet sich gleich gegenüber der Asambasilika. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg aus Dank für die Rettung vor den Schweden gebaut und 1640 eingeweiht.

WallfahrtskapelleMaria Zuflucht Wallfahrtskapelle Maria Zuflucht ( Bild laden )

Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder zurück zum Stadtplatz.
Sie können dann denselben Weg zurück fahren oder Sie kürzen ab und zweigen kurz vor dem Marienplatz (Kirche) nach rechts in die Kirchbergstraße ab; fahren dann weiter auf die Bayerwaldstraße und fädeln sich in die Ruckasingerstraße ein.
Bleiben Sie auf dieser, bis Sie den Ort "Ruckasing" erreichen. Dort treffen Sie wieder auf den Donauradweg.

Der Radweg folgt der Donauschleife bei Winzer und kreuzt die ST2115 nach Winzer. Danach führt der Radweg über Arbing nach Endlau und berührt zwei kleine Seen. Durch das langgezogene Dorf "Langkünzing" erreichen Sie den Ort "Künzing".


ALTERNATIVE SÜDROUTE

Hofkirchen SÜDROUTE



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Pleinting: 5,0 km, <- Osterhofen: 11,0 km,

Künzing ist durch sein Römerkastell bekannt. Es gilt als ältester Ort im Landkreis Deggendorf.
Die Römer gründeten vor mehr als 2000 Jahren das Kastell Quintanis. Im ganzen Ort verstreut findet man noch Spuren der Römer.

Im Museum Quintana finden Sie die Ergebnisse der verschiedenen Ausgrabungen.

Zur Weiterfahrt passieren Sie die Gleise der Bahn und erreichen "Girching". Von dort geht es an einem Weiher vorbei in Sichtweite der Bahnlinie nach Pleinting.


ALTERNATIVE SÜDROUTE

Hofkirchen SÜDROUTE



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Vilshofen: 5,0 km, <- Künzing: 5,0 km,

In Pleinting beginnen südlich der Donau die Alkofener Höhen und nördlich der Donau der bayrische Wald und bilden ein Durchbruchstal.
Daher zwängen sich Straße, Bahnlinie und Radweg dicht zusammen.

Der Radweg führt rechts der Bahnlinie nach Vilshofen und vereint sich bei der Donaubrücke mit dem nördlichen Radweg. -> Vilshofen


Vilshofen



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Windorf: 4,0 km, <- Hofkirchen: 7,5 km,
->O Passau: 27,5 km, O<- Bogen: 66,0 km

Bereits 776 wurde Vilshofen erstmals urkundlich erwähnt, 1206 zur Stadt ernannt.
Die "Gulden Straß" wurde dann 1572 als Salzhandelsweg von Vilshofen nach Bergreichenstein (Böhmen) genannt. 1642 wurde das Kapuzinerkloster errichtet. 1794 zerstörte einer der vielen Brände nahezu die ganze Stadt.

Die Stadt Vilshofen liegt unmittelbar an der Mündung der Flüsse Vils und Wolfach in die Donau.
Sie wird deshalb von den Gästen auch gerne die "kleine Dreiflüssestadt" genannt.

Brücke in Vilshofen Brücke in Vilshofen ( Bild laden )

Vilshofen wurde wie Deggendorf konsequent planmäßig angelegt.
Der Stadtplatz und seine rechtwinklig abzweigenden Gassen gehorchen einem fein ausgetüftelten Plan.

Stadtplatz in Vilshofen Stadtplatz in Vilshofen ( Bild laden )

Mehrfach verwüsteten Brände und Eisbruch Teile der Stadt, aber immer wieder baute man das Zerstörte im alten Stil wieder auf.
Sehenswert sind auch die Kirche St. Johannes und das Benediktinerkloster sowie die Kapuzinerstraße, die von italienischen Künstlern gestaltet wurde.

Stadtparrkirche in Vilshofen Stadtpfarrkirche in Vilshofen ( Bild laden )

Alternativ können Sie rechts und links der Donau weiterfahren. Erfahrungsgemäß ist auf der Südseite etwas mehr Verkehr, dafür gibt es weniger Steigungen.
In Sandbach vereinigt eine Fähre wieder beide Wege und der Radweg führt auf der Nordseite der Donau weiter.

ROUTE: Zur Weiterfahrt überqueren wir wieder die Donau und fahren links des Flusses weiter. Die Strecke ist verkehrsärmer und führt eher am Fluss entlang.
Nach der Brücke fahren Sie am Flugplatz vorbei. Nach der Umzäunung des Platzes schwenkt der Radweg nach rechts zur Donau und führt direkt am Fluss weiter bis Windorf.





Windorf



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Besensandbach: 5,0 km, <- Vilshofen: 4,0 km,
->O Passau: 23,5 km, O<- Bogen: 70,0 km

Windorf wird als Winidorf erstmals im Jahre 1010 urkundlich erwähnt. Es gehörte bis 1803 zum Hochstift Passau.

Heute ist das Schifffahrtsmuseum sehenswert. Die neu gestaltete Uferpromenade am Donau-Altwasser macht die Sicht auf die längste Donauinsel frei.

Radweg in Windorf Radweg in Windorf ( Bild laden )

ROUTE: Der Radweg führt in der Ortsmitte von Windorf wieder nach rechts zurück zur Donau.
Hier folgt er dem erst kürzlich ausgebauten Radweg direkt an der Donau entlang.
Sie haben einen schönen Blick auf die in der Donau liegenden langgestreckten Insel.

Der Radweg ist nun lückenlos bis Besensandbach ausgebaut.





Besensandbach



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Gaishofen: 5,0 km, <- Windorf: 5,0 km,
->O Passau: 18,5 km, O<- Bogen: 75,0 km

Neue Trassenführung Neue Trassenführung ( Bild laden )

ROUTE: Der Radweg führt auf der neu erbauten Trasse neben der Straße weiter und anschließend wieder auf den donaunahen Hochwasserdamm.



Gaishofen



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Schalding: 2,5 km, <- Besensandbach: 5,0 km,
->O Passau: 13,5km, O<- Bogen: 80,0 km

ROUTE: Die Fahrradroute verläuft direkt an der Donau. Herrliche Blicke auf die Donau und auch auf das Umland sind möglich.

Ab und zu findet man schon Pausenstationen, an denen man etwas trinken kann.

Gewitterstimmung an der Donau Gewitterstimmung an der Donau ( Bild laden )





Schalding



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Passau: 11,0 km, <- Gaishofen: 2,5 km,
->O Passau: 11,0 km, O<- Bogen: 82,5 km

Radweg direkt an der Donau Radweg direkt an der Donau ( Bild laden )


ROUTE: Nach Schalding unterfahren Sie die riesige Autobahnbrücke.
Kurz vor Donauhof zweigt der Radweg nach links auf eine schwach befahrene Nebenstraße ein.
Bei Maierhof führt der Radweg zum Stauwehr und führt über das Wehr auf die Südseite der Donau.

Wasserkraftwerk Wasserkraftwerk ( Bild laden )

Ein schöner Radweg direkt auf der rechten Seite der Donau bringt Sie zur Regensburger Straße. Von dort führt ein straßenbegleitender Radweg in die Stadtmitte Passaus.




Passau



( Seitenanfang )

Entfernungen: ->Passau: 0,0 km, O<- Bogen: 93,5 km

Rathaus Passau Rathaus Passau ( Bild laden )

Unvergleichlich liegt Passau am Zusammenfluss dreier Flüsse. In der Mitte die Donau, von links die Ilz mit ihrem schwarzen Wasser, von rechts, wasserreicher als die Donau selbst: der grüne Inn.
Strategisch äußerst günstig gelegen, war Passau schon vor mehr als 2000 Jahren besiedelt. Keltisch hieß es "Boiotro", römisch "Bojodurum", lateinisch "Passavia", im Mittelalter "Bazzawa" und heute "Passau".
Seit 739 ist es Bischofssitz.

Durch das "weiße Gold" reich geworden, regierten die allmächtigen Fürstbischöfe, deren Bistum teilweise bis nach Ungarn reichte, bis zur Säkularisierung 1803.
Kein Wunder, dass hier so viele Superlativen verwirklicht werden konnten.

Italienisches Flair Italienisches Flair ( Bild laden )

Oft waren es teure italienische Architekten, die die Gebäude planten und bauten. Heute sind wir froh, dass das "Venedig des Nordens" so viele Sehenswürdigkeiten beherbergt.

Der Dom innen mit Orgel Der Dom innen mit Orgel ( Bild laden )

Der Dom St. Stephan besitzt die mit 17 388 Pfeifen und 231 Registern ausgestattete größte Orgel der Welt.
In der fast mediterran anmutenden Altstadt sind die Alte und die Neue Residenz sehenswert, das Rathaus, der Exerzierplatz, die vielen Kirchen, die Veste Oberhaus, die Veste Unterhaus und die vielen Plätze und Gassen.

Auf einem Felsgrat hoch über der Stadt liegt die Burgruine Hals.

Veste Oberhaus Veste Oberhaus ( Bild laden )

Veste Niederhaus Veste Niederhaus ( Bild laden )

 

 

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Kurzüberblick