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Donauradweg zwischen Ulm bis Donauwörth

Donauradweg

3. Etappe Donauradweg: Ulm bis Donauwörth

[Essen&Schlafen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]


Stand: 21.01.2012

 

Kurzbeschreibung:

3. Etappe Donauradweg: Ulm bis Donauwörth

Die Stadt Ulm ist Ausgangspunkt dieser Tour. Münster und Altstadt laden zur Besichtigung ein.
Gemächlich träge fließt die Donau auf diesem Abschnitt. Auf dieser Etappe müssen Sie mit wenig Steigungen rechnen.
Damit es trotzdem nicht langweilig wird, wartet Günzburg mit seiner Altstadt, dann Dillingen mit seinem oberschwäbischen Barock.
In Höchstädt fand die Schlacht von Blindheim statt.
Krönender Abschluss ist Donauwörth mit seinen Kirchen und Gassen.

Ausgangspunkt: Ulm
Streckenlänge:
ca. 100 km,
reine Fahrzeit: ca. 6 -7 Stunden (bei lockeren 16 km/h)
Summe aller Steigungen: ca. 200 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


( Seitenanfang )


Kartenmaterial:

(wir empfehlen die Karten des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg, Maßstab 1:50 000 mit Radwanderwegen, Höhenlinien sind inklusive)


Karte F 525 Ulm ISBN 3890216188

TIPP: Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, dass der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtigung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sich 10% bis 20% mehr.

 

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

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Karten
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Karte gesamte Donau
Regensburg - Bratislava

 

 

Orte am Weg - Entfernungsliste fürs Fahrrad


000,0 km Ulm
008,5 km Thalfingen
012,5 km Oberelchingen
016,5 km Weißingen
021,5 km Leipheim
029,0 km Günzburg
032,5 km Reisensburg
039,0 km Offingen
049,0 km Gundelfingen
050.5 km Echenbrunn
052,5 km Faimingen
054,5 km Lauingen
060,5 km Dillingen
067,0 km Steinheim
070,0 km Höchstädt
074,0 km Sonderheim
077,0 km Blindheim
079,5 km Gremheim
100,0 km Donauwörth

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter



Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Ulm



( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Thalfingen: 8,5 km, ->O Donauwörth: 100,0 km

Waren Sie im Fischerviertel oder im Ulmer Münster? Wenn nicht, sollten Sie umkehren, denn Sie haben vieles versäumt!

Ulmer Muenster Das Ulmer Münster ( Bild laden )

Blick vom Turm Blick vom Turm (Bild laden)

Bekannt ist, dass in Ulm bereits im 8. Jahrhundert ein alemannischer Herzogshof bestand. Ab 854 war Ulm eine königliche Pfalz.
Bereits im 12. Jahrhundert wurde die Stadt zur Reichsstadt erhoben mit den entsprechenden Rechten.
Teile der Stadtbefestigung sind noch immer zu sehen.
Das Münster wurde bereits 1377 begonnen, aber nur teilweise fertig gestellt. Das bekannte Chorgestühl, die Fenster und die Kanzel stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Erst 1844 wurde eine neue Bauhütte gegründet, um das Münster fertig zu stellen. Die beiden Osttürme, die Chorgalerie und der Westturm - übrigens der höchste der Welt - wurden 1890 fertig gestellt.
Das Rathaus wurde nach der Zerstörung 1945 wieder aufgebaut.

Rathaus in Ulm Rathaus in Ulm (Bild laden)


Besonders beeindruckend ist auch das Fischerviertel, dessen Fachwerkhäuser längs der hier in die Donau mündenden Blau gebaut wurden.


Strecke: Entlang der Stadtmauer verlassen Sie Ulm auf der Nordseite der Donau. Folgen Sie der Beschilderung bis Sie zur Friedrichsau kommen.
Die Friedrichsau war eines der ersten Landesgartenschaugebiete.
Es ist wunderschön angelegt und bietet manche Möglichkeit der Rast und Muse.

ROUTE: Folgen Sie der Thalfinger Uferstraße







Alternative Neu-Ulm

( Seitenanfang )

Entfernungen: ->
Thalfingen: 7,5 km, <- Ulm: 1,0 km,
->O Donauwörth: 99,0 km, O<- Ulm: 1,0 km  

Neu-Ulm liegt rechts der Donau und gehört schon zu Bayern. Als Alternativroute können Sie dem bayerischen Ufer folgen und stoßen dann bei Böfingen wieder auf die linke Donauseite.






Thalfingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Leipheim: 13,0 km, <- Ulm: 8,5 km,
->O Donauwörth: 91,5 km, O<- Ulm: 8,5 km  

Thalfinger Kapelle Thalfinger Kapelle (Bild laden)

ROUTE: An der Kreuzung "Elchinger Straße / Industriestraße" fahren Sie die Industriestraße abwärts und folgen dann der Straße etwas bergauf.
Entlang der "Elchinger Straße" radeln Sie weiter in Richtung "Oberelchingen".







Oberelchingen

( Seitenanfang )

Entfernungen:
-> Unterelchingen: 2,0 km, <- Thalfingen 4,0 : km,
->O Donauwörth: 87,5 km, O<- Ulm: 12,5 km  

ROUTE: Sie folgen der Beschilderung und fahren der Elchingerstraße entlang nach Oberelchingen.

Wenn Sie kulturell interessiert sind erwartet Sie in Oberelchingen ein früheres Benediktinerkloster. Ein Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes ist Ziel vieler Wallfahrer und Kunstinteressierten.
Benediktinerkloster (Bild laden)

Wenn Sie kulturell interessiert sind erwartet Sie in Oberelchingen ein früheres Benediktinerkloster. Ein Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes ist Ziel vieler Wallfahrer und Kunstinteressierten.
Sehenswert ist auch das historische Martinstor.

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie den Hinweisschildern nach Unterelchingen.






Unterelchingen
( Seitenanfang )

Entfernungen:
-> Weißingen: 2,0 km, <- Oberelchingen: 2,0 km,
->O Donauwörth: 85,5 km, O<- Ulm: 14,5 km

Auch Unterelchingen bietet Kunstschätze.

Blick auf Unterelchingen Blick auf Unterelchingen (Bild laden)

Der Ort wurde um 800 gegründet, ist also sehr alt. Seine wechselhaften Herren (Kloster Reichenau, Kloster Salem u.v.a.m.) hinterließen in der Pfarrkirche St. Michael einen bekannten Altar von Joseph Feuchtmayer.

ROUTE: Folgen Sie der Bahnhofstraße und danach nach rechts abzweigend der "Weißinger Straße" bzw. der Radweg-Beschilderung nach Weißingen.
Sie überqueren auf einer Brücke die A7 und haben von dort einen schönen Blick über die Seenplatte neben der Donau.






Weissingen

( Seitenanfang )

Entfernungen:
-> Leipheim: 5,0 km, <- Unterelchingen: 2,0 km,
->O Donauwörth: 83,5 km, O<- Ulm: 16,5 km  

Weißingen ist ein kleiner Ort mit innovativen Bauernhöfen, die sowohl Solarenergie als auch Biogas erzeugen.

ROUTE: Nach der Ortsdurchfahrt erwartet Sie ein vier Kilometer langer, kerzengerader Weg durch das Weißinger Hölzle. Mischwald und angenehme Luft (im Mai blüht der Bärlauch!) begleiten Sie bis kurz vor Leipheim.

Weißinger Hölzle Weißinger Hölzle (Bild laden)

ROUTE: Wenn Sie nach Leipheim wollen, müssen Sie die Donaubrücke überqueren.
Sie müssen dann nicht zurück, eine Alternativroute führt weiter nach Günzburg.





Leipheim
( Seitenanfang )

Entfernungen: ->
Günzburg: 7,5 km, <- Thalfingen: 13,0 km,
->O Donauwörth: 78,5 km, O<- Ulm: 21,5 km  

Aus dem 11. Jahrhundert stammt die Stadt. Aus der Höhe bewachte sie die strategisch wichtige Donaubrücke.

Schloss Schloss Leipheim (Bild laden)

ROUTE: Der Donautalradweg führt weiter kurz durch den Auwald, dann auf offener Strecke, teils der "Nau" entlang zum Zubringer nach Günzburg.




Günzburg
( Seitenanfang )  

Entfernungen: -> Offingen: 8,5 km, <- Leipheim: 7,5 km,
-> Reisensburg: 3,5 km, <- Leipheim: 7,5 km,
->O Donauwörth: 71,0 km, O<- Ulm: 29,0 km  

ROUTE: Günzburg liegt auf der Südseite der Donau. Gut beschildert erreichen Sie nach der Waldetappe den Radweg nach Günzburg. Er führt rechts der "Heidenheimer Straße" in Richtung Donau. Über die Brücke erreichen Sie den Stadtanfang und folgen der beschilderten Tour entlang der Straße "Stadtberg".
Wer Günzburg nicht besichtigen will, zweigt auf der "Heidenheimer Straße" nach links auf den "Donauradweg" ab. (siehe >1)

Durch das bekannte "Untere Tor" erreichen Sie den historischen, langgestreckten Marktplatz.

Das untere Tor Das Untere Tor (Bild laden)  

Herrliche Häuser mit schönen Fassaden säumen den historischen Platz.
Das "Untere Tor" kann besichtigt werden.

Der Marktplatz in Günzburg Der Marktplatz in Günzburg (Bild laden)

Es lohnt sich auch den ausgewiesenen Stadtrundgang mit dem Rad nachzufahren. Er berührt viele Sehenswürdigkeiten.

Liebfrauenkirche Günzburg Liebfrauenkirche (Bild laden)  

 

ROUTE: Es gibt mehrere, fast gleich lange Varianten zur Weiterfahrt:

- Die naturnahe Route an der Donau entlang:

Sie fahren zurück zur Donaubrücke und überqueren diese. Nach etwa 300 Metern zweigt nach rechts der Radweg in den Wald ab und folgt einem kleinen Zufluss.
Danach folgen Sie einem geschotterten Weg entlang der Donau.

- Über Reisensberg und dann auf der "Donaustraße" über die Brücke auf die linke Donauseite und weiter auf der "Originalstrecke".

- Durch Reisensberg und weiter über die Hügel nach Offingen. Danach über die Donaubrücke und damit zurück zur Originalstreckenführung.

(>1) Wir bleiben auf der Originalroute und folgen der linken Seite der Donau.

Eine herrliche Naturetappe, allerdings auch mit entsprechendem Weg, führt direkt an der Donau weiter.

Links des Radweges erstreckt sich vorerst ein Wald, der aber immer mehr zurückgeht und einer Seenplatte Platz macht. Hier liegen der Silbersee, der Bibersee, der Aschausee und zahlreiche andere. Ein Paradies für Vögel und Pflanzen.

An der Donau entlang An der Donau entlang (Bild laden)  

Bald beginnt der Hochwasserdamm höher zu werden und man sieht in der Ferne ein Stauwehr. Der Radweg führt nun auf dem Hochwasserdamm weiter und Sie haben dadurch eine bessere Sicht auf die umliegende Landschaft.

Auf dem Hochwasserdamm Auf dem Hochwasserdamm (Bild laden)  

Beim Stauwehr radeln Sie kurz nach links und fahren dann leicht bergab.
Ein naturbelassener Weg bringt Sie entlang der Donau zur Kreuzung mit einem asphaltierten Weg, der nach links weiterführt.

ROUTE: An der Kreuzung kommen die Alternativroute über Reisensberg und Offingen wieder zusammen.
Der gemeinsame Weg führt nun links weiter entlang des Asphaltweges.





ALTERNATIVROUTE Reisenburg
( Seitenanfang )  

Entfernungen: -> Offingen: 6,5 km, <- Günzburg: 3,5 km,
->O Donauwörth: 67,5 km, O<- Ulm: 32,5 km  

Reisensburg hat keine Burg, dafür aber ein Schloss.

Was Sie sicher aber mehr berührt, ist der Höhenunterschied von über 60 Höhenmetern, die Sie jetzt hochstrampeln müssen.

Dafür belohnt Sie eine tolle Abfahrt ins Tal - natürlich durch wunderschöne Laubwälder.





ALTERNATIVROUTE Offingen
( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Gundelfingen: 10,0 km, <- Reisensburg: 6,5 km,
->O Donauwörth: 61,0 km, O<- Ulm: 39,0 km

Alternativ-ROUTE: Nach der Ortsdurchfahrt überqueren Sie wieder die Donau längs der Straße nach Gundelfingen.
Damit ist die Alternativroute wieder auf der Originalstreckenführung angelangt.

ROUTE: Im Wald bei Offingen geht es nun auf der linken Seite weiter. Der Radweg passiert eine große Koppel und überquert dahinter eine Eisenbahnlinie.

Durch eine Ebene geht es weiter. Immer wieder passieren Sie einen Bauernhof aus der Ferne.
Der Radweg folgt nun der Eisenbahnlinie und erreicht mehrere Seen, die als Freizeitzentrum erschlossen sind.

Unter einer Brücke hindurch erreichen Sie den Ort "Peterswörth".
Der Bahnlinie entlang erreichen Sie auf der "Peterswörther Straße" fast nahtlos die ersten Häuser von Gundelfingen.
Auf der "Xaver-Schwartz-Straße" und danach auf der Bahnhofstraße erreichen Sie das Stadtzentrum von Gundelfingen.



Gundelfingen
( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Echenbrunn: 1,5 km, <- Offingen: 10,0 km,
->O Donauwörth: 51,0 km, O<- Ulm: 49,0 km  

Gundelfingen entstand wahrscheinlich auf den Resten eines Römerlagers.
Die Staufer gelten als Gründer. Urkundlich nachweisbar ist Gundelfingen seit dem Jahr 750.

Die Stadtbefestigung wurde im Jahre 1220, gleich nach der Stadterhebung, erbaut. Drei Türme und eine umfassende Mauer schützten die Stadt fortan.

Sehenswert sind nach wie vor die Türme, das Schloss Schlachtegg, mehrere Kirchen und das Automuseum.

Stadttor Gundelfingen Stadttor Gundelfingen (Bild laden)

In Gundelfingen In Gundelfingen (Bild laden)


ROUTE: Der Radweg folgt nun der "Lauinger Straße" und führt nach Echenbrunn




Echenbrunn

( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Faimingen: 2,0 km, <- Gundelfingen: 1,5 km,
->O Donauwörth: 49,5 km, O<- Ulm: 50,5 km

Echenbrunn besitzt Reste eines Klosters, das im Jahre 1122 gegründet, aber im Jahr 1556 schon wieder aufgelöst wurde.
Die Jesuiten aus Dillingen bauten sich auf dem Gelände einen Sommersitz, der später an die Malteser übergeben wurde. Heute wird der Rest der Gebäude als Pfarrhaus genutzt.

Ortsdurchfahrt Echenbrunn Ortsdurchfahrt Echenbrunn (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt neben der Durchgangsstraße (Lauinger Straße) her und zweigt nach einem kleinen Anstieg nach rechts auf die "Leitenstraße" ab.
Dieser landwirtschaftliche Weg führt direkt nach Faimingen.




Faimingen

( Seitenanfang )

Entfernungen:
-> Lauingen: 2,0 km, <- Echenbrunn: 2,0 km,
->O Donauwörth: 47,5 km, O<- Ulm: 52,5 km

Der Ort Faimingen entstand auf den Resten des römischen Kastells Phoebiana, das an dem Kreuzungspunkt zweier wichtiger Römerstraßen lag.
Hier wurde zunächst eine kleine Kirche errichtet, die später aber einfiel.

Heute liegt mitten im Ort ein Freilichtmuseum, das auf Schautafeln die Geschichte und die Ausmaße der römischen Tempelanlage, die Apollo Granus geweiht war, erläutert.
Ohne dass Eintrittsgelder verlangt werden, wird auf Tafeln ausführlich die Funktion und die Geschichte der einzelnen Bereiche erklärt.

Der römische Bezirk Faimingen Der römische Bezirk ( Bild laden )

ROUTE: Wenige Meter vom Fahrradweg (Tempelweg) entfernt, befindet sich eine rekonstruierte römische Tempelanlage.

ROUTE: Der Radweg führt auf dem Kastellweg zur Lauingerstraße, die längs der B16 nach Lauingen führt.




Lauingen
( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Dillingen: 6,0 km, <- Faimingen: 2,0 km,
->O Donauwörth: 45,5 km, O<- Ulm: 54,5 km

Der Geburtsstadt von Albertus Magnus wird der schönste Marktplatz Schwabens bescheinigt.
Lauingen gilt als typische bayerische Herzogsstadt. Die Stadterhebung erfolgte in etwa um das Jahr 1200.

Schimmelturm Der Schimmel am Schimmelturm (Bild laden)


Den Bau des Schlosses begann der Wittelsbacher Ludwig IX., genannt der Reiche.
Mittelalterliche Häuserzüge, Türme der Stadtbefestigung, darunter der Schimmelturm, das herrschaftliche Rathaus, das Studienkolleg und nicht zuletzt das Herzogsschloss laden Sie zum Verweilen ein.

Lauingen Stadtkirche in Lauingen (Bild laden)

Rathaus Das schönste Rathaus (Bild laden)

ROUTE: Im Ort fahren Sie zur Donaubrücke. Vor der Brücke beginnt ein Radweg, der auf dem Hochwasserdamm donauabwärts führt.
An Tennisplätzen vorbei erreichen Sie eine naturbelassene Promenadenstrecke.

Schöne Etappe an der Donau Schöne Etappe an der Donau (Bild laden)

Nach der Unterquerung der Entlastungsstraße zweigen Sie gut beschildert nach links ab und erreichen bald eine sehr schöne Waldetappe mit teilweisem Schachtelhalmbewuchs.

Schöne Etappe an der Donau Im Wald vor Dillingen (Bild laden)


Nach dem Wald erreichen Sie die "Bleichstraße" in Dillingen.




Dillingen
( Seitenanfang )



Entfernungen:
-> Steinheim: 6,5 km, <- Lauingen: 6,0 km,
->O Donauwörth: 39,5 km, O<- Ulm: 60,5 km

ROUTE: Von der "Bleichstraße" radeln Sie den "Georg-Schmid-Ring" nach links bergauf. Auf der "Kardinal von Waldburgstraße" erreichen Sie nun den historischen Teil der Stadt Dillingen.

Schöne Etappe an der Donau Königstraße in Dillingen (Bild laden)

Die Stadt kann auf eine lange stolze Geschichte zurück blicken. Wahrscheinlich wurde die Stadt schon von den Alemannen gegründet, zumindest die Burg wird schon 973 erwähnt.

Obere Apotheke Obere Apotheke (Bild laden)

Später wird Dillingen zur Residenz der Augsburger Fürstbischöfe, die auch das Dillinger Schloss und das Hochstift erbauten.
Ehrfurchtsvoll und beeindruckt fahren Sie an den klerikalen Gebäuden vorüber. Unübersehbar ist hier der Prunk, mit dem die Fürstbischöfe ihre Macht mit den repräsentativen Gebäuden zur Schau stellten.
Jesuiten eröffneten hier eine Universität, deren guter Ruf mit Sebastian Kneipp und seiner Wasserkuren noch immer anhält.
Noch heute spürt man den Charakter der Herrschaftsstadt.

Innenstadt von Dillingen Kirche Maria Himmelfahrt (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt mitten durch das Zentrum.
Auch von Dillingen aus bleibt Ihnen wieder die Wahl "Natur" oder "Straße".

Die Natur-Tour: Dazu fahren Sie über die Königstraße durch den Mitteltorturm und halten dann nach rechts zur Donau.
Am "Festplatz Donaupark" vorbei durchradeln Sie herrliche Landschaftsabschnitte entlang des Donaudamms, Fischweihern und Laubwäldern.
Im nächsten Ort "Steinheim" vereinigen sich die Wegalternativen wieder.

Normalrote: Sie fahren am Mitteltorturm nach rechts bergab und erreichen die Donaustraße. Sobald Sie unten angekommen sind, zweigt die Kasernenstraße nach links ab. Die "Kasernenstraße" geht nun in den "Am Reitweg" über. Folgen Sie dieser Straße leicht bergauf, bis nach rechts die Straße "Am Galgenberg" abzweigt. Es bleibt nun eben.
Die Beschilderung führt Sie auf die "Gutenbergstraße" und dann nach rechts auf die "Rudolf Diesel Straße", die der Bundesstraße B16 folgt und Sie nach Steinheim bringt.





Steinheim



( Seitenanfang )

Entfernungen:
-> Höchstädt: 3,0 km, <- Dillingen: 6,5 km,
->O Donauwörth: 33,0 km, O<- Ulm: 67,0 km

Innenstadt von Dillingen Ortsmitte Steinheim (Bild laden)

Hier vereinigen sich die beiden Alternativstrecken wieder.

ROUTE: Von Steinheim aus führt der Radweg längs der B16 direkt nach Höchstädt.





Höchstädt


( Seitenanfang )

Entfernungen:
-> Sondernheim: 4,0 km, <- Steinheim: 3,0 km,
->O Donauwörth: 30,0 km, O<- Ulm: 70,0 km

Höchstädt kann auf eine lange Geschichte zurück blicken.
Gegründet wurde es schon in der Hallstadtzeit, danach von Alemannen besiedelt.

Kirche Höchstädt Kirche von Höchstädt (Bild laden)

Dann war es hohenstaufisch, schließlich bayerisch. Richtig berühmt wurde es aber im spanischen Erfolgekrieg durch die Schlacht bei Blindheim. Prinz Eugen und der Earl of Marlborough besiegten die Armee aus Bayern und Franzosen.

Ortsmitte Marktplatz Höchstädt (Bild laden)

Aber auch für das Auge hat Höchstädt etwas zu bieten: ein Schloss der Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg aus dem 13. Jahrhundert und eine dreischiffige gotische Kirche.

Schloß der Pfalzgrafen Schloss der Pfalzgrafen (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt auf der "Herzogin-Anne-Straße" weiter bis zum Schloss der Pfalzgrafen.
Nach dem Exerzierplatz verläuft der Radweg neben der "Wertinger Straße" (ST2212).
Nach wenigen hundert Metern kreuzt der Radweg diese (ST2212) und führt nach links an Seen vorbei.

Hier beginnt nun eine wunderschöne Naturetappe entlang von kleinen pappelumwachsenen Seen, Wäldern und riesigen Feldern.

Vor Sondernheim Vor Sonderheim (Bild laden)





Sonderheim


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Entfernungen: -> Blindheim: 3,0 km, <- Höchstädt: 4,0 km,
->O Donauwörth: 26,0 km, O<- Ulm: 74,0 km

Sondernheim Sonderheim (Bild laden)

Zwischen zahlreichen kleinen Seen liegt Sonderheim am Donauradweg.

ROUTE: Die Tour führt auf der kleinen Straße geradewegs aus dem Ort nach Blindheim.





Blindhheim


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Gremheim: 2,5 km, <- Sonderheim: 3,0 km,
->O Donauwörth: 23,0 km, O<- Ulm: 77,0 km

Kirche in Blindheim Kirche in Blindheim (Bild laden)

Engländern ist der Ort durch den "Battle of Blenheim" geläufiger als anderen Nationen, zumal es dort extra deshalb einen "Blenheim Palace" gibt, in dem übrigens Churchill geboren wurde. Gemeint ist beidesmal die Schlacht bei Höchstädt von 1704 im Spanischen Erbfolgekrieg.
Sehenswert ist auch die Breisachmühle am Ortsende, die bereits im Jahre 1215 erbaut wurde.

ROUTE: Im Ort zweigt der Radweg nach rechts auf die "Mühlstraße" ab und folgt dann der DLG23 auf eigener Spur in Richtung Gremheim.
Kurz vor Gremheim zweigt der Radweg nach links in die Hauptstraße von Gremheim ab.




Gremheim


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Entfernungen: -> Donauwörth: 15,0 km, <- Blindheim: 2,5 km,
->O Donauwörth: 20,5 km, O<- Ulm: 79,5 km

St. Andreas in Gremheim St. Andreas in Gremheim (Bild laden)

Bei Gremheim überqueren Sie die Donau und fahren durch ein riesiges Moorgebiet. Donauried wird es genannt.
Das Moor wird landwirtschaftlich genutzt.

Donau bei Gremheim Donau bei Gremheim (Bild laden)

Viele einzelne Gehöfte (Schwaighöfe) in einer vollkommen fruchtbaren Ebene, durchfurcht von Entwässerungsgräben, geben der Landschaft etwas eigentümliches.

ROUTE: Achten Sie auf die Radwegbeschilderung.
Sie folgen zunächst der "DLG23", mal näher dran, mal weiter weg.
Dann zweigt eine kleine Straße nach "Rettingen" nach links ab, die - wenig befahren - Felder und Wälder im Zick-Zack durchkreuzt.
Rettingen passieren Sie als nächstes, dann halten Sie auf Zusum (ein paar Höfe) zu, dessen gleichnamiger Fluss Sie auf der rechten Seite zunächst begleitet.

Nach der Donaubrücke erreichen Sie wieder eine Naturetappe, die das fruchtbare Donauried durchquert. Viele einzelne Höfe bewirtschaften das Gebiet.

Weite Felder im Donauried Weite Felder im Donauried (Bild laden)

Zahlreiche kleine Entwässerungsgräben sorgen dafür, dass ein Gleichgewicht aus Feuchtigkeit und "Wachsklima" entsteht.

Weite Felder im Donauried Gräben und Felder (Bild laden)

Rettigheim ist der einzige größere Ort auf der kilometerlangen Etappe, auf der Sie vielleicht manchmal zweifeln, ob Sie noch auf dem richtigen Weg sind.

Staustufe vor Donauwörth Staustufe vor Donauwörth (Bild laden)

ROUTE: Ein Donauradwegschild bringt Sie auf den Hochwasserdamm, der Sie zur Staustufe führt. Auf dieser überqueren Sie die Donau und erreichen das Industriegebiet und den Flugplatz.
Auf der Gartenstraße überqueren Sie dann die Wörnitz und erreichen über die "Hindenburgstraße" Donauwörth.


 

 

Donauwörth
( Seitenanfang ) Entfernungen: O<- Ulm: 100 km

Am Bahnhof vorbei erreichen Sie die repräsentative Stadt.

Fahren Sie weiter über den Wörnitzsteg, dort stehen Sie dann unmittelbar vor dem Rieder Tor.

Rieder Tor in Donauwörth Rieder Tor in Donauwörth (Bild laden)

Beeindruckend ist der Blick auf die herrschaftliche Reichsstraße mit ihren traumhaft renovierten Fassaden.

Reichsstraße in Donauwörth Reichsstraße in Donauwörth (Bild laden)


Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Wörnitz und Donau. Das Umfeld ist durch die Ausläufer des fränkischen Juras leicht bergig, bietet aber dadurch eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten.

Die Stadt selbst kann auf eine über 1000-jährige Vergangenheit zurückblicken.
Als ehemalige freie Reichsstadt hat sie sich ein ausdrucksvolles, freundliches Gesicht bewahrt. Liebevoll renovierte Gebäude und Straßenzüge bringen den Flair der alten Zeit auch heute noch herüber.

Sehenswert sind am unteren Ende der Straße das Rathaus, das Fuggerhaus, die Reste der Stadtbefestigung und das Kloster.

Fuggerhaus in Donauwörth Fuggerhaus in Donauwörth (Bild laden)

Donauwörth entstand wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert.
Schon früh wurde eine Brücke über die Donau erbaut, die laut Stadtgeschichte 30 Male zerstört wurde.

4. Etappe: Donauwörth - Kelheim

Überblick: Alle Donauradwegetappen

Überblick: Alle anderen Radwege


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Kurzüberblick