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Donauradweg Donaueschingen bis Sigmaringen


Donauradweg in mehreren Etappen


1. Etappe Donauradweg: Donaueschingen bis Sigmaringen

[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]

Stand: 21.01.2012

1. Etappe: Donaueschingen bis Sigmaringen

Landschaftlich äußerst eindrucksvolle Strecke.
Sie erleben hautnah, wie die Donau in Donaueschingen entspringt, bei Immendingen versickert, wie sie sich wieder erholt und wie sie sich in den vergangenen Zeiten den Durchbruch durch das Juragestein bahnen mußte.

Von Donaueschingen bis Fridingen geht es ohne nennenswerte Steigungen durch die Ebene der Baar.
Ab Fridingen müssen Sie - bedingt durch das enge Tal - immer wieder mit kleinen, kurzen Steigungen rechnen.
Als Entschädigung erwarten Sie traumhafte Ausblicke auf das Donautal und die angrenzenden Felsen und Berge.
Burgen und Schlösser gibt es viele, einige in besonders exponierter Lage.
Kloster Beuron streifen Sie, Burg Wildenstein sehen Sie vom Tal aus.
Inzigkofen mit seinem Kloster und letztendlich Sigmaringen mit dem Hohenzollernschloß wird Sie begeistern.
Eine unvergessliche Tour!

Ausgangspunkt: Donaueschingen
Fahrstrecke:
ca. 87,5 km,
Summe aller Steigungen: 365 m
reine Fahrzeit: ca. 6 Stunden (bei lockeren ca. 15 km/h)
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


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Karte 1.Etappe

 

Kartenmaterial:

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Blatt F 507: Villingen- Schwenningen 1 : 50 000....
Blatt F 526: Sigmaringen. Naturpark Obere Donau 1:50.000
TIPP: Darüberhinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, daß der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Alternative: Karten 1:100.00

Blatt 51: R51 Schwarzwald Süd
Blatt 52: R52 Bodensee
Blatt 53: R53 Neckar-Alb

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtigung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sicher 10% bis 20% mehr.

bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg....

Bücher zur Tour

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter

Sportausrüstung

Fahrräder & Zubehör
Navigation, GPS
Reifen und Ausrüstung



Karten 1: 50.000
Sigmaringen - Naturpark Obere Donau 1:50.000
Villingen - Schwenningen 1 : 50 000
Karten 1: 100.000
R51 Schwarzwald Süd
R52 Bodensee
R53 Neckar-Alb


Orte am Weg - Entfernungsliste fürs Fahrrad


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000,0 km Donaueschingen
006,0 km Pfohren
009,5 km Neudingen
016,5 km Geisingen
020,0 km Hintschingen
023,0 km Immendingen
028,0 km Möhringen
034,0 km Tuttlingen
039,0 km Nendingen
040,5 km Stetten
042,5 km Mühlheim
047,5 km Fridingen
058,5 km Beuron
066,0 km Hausen
073,0 km Thiergarten
076,0 km Gutenstein
083,0 km Inzigkofen
084,5 km Laiz
087,5 km Sigmaringen

 

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Donaueschingen


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Entfernungen: -> Pfohren: 6 km, ->O Sigmaringen: 81,5 km
Ziel: 87,5 km, 0<- Donaueschingen 0,0 km

Donauschingen hat eine lange Geschichte. Bereits im Jahre 889 taucht es als "Esginga" in den Urkunden auf. Es gehörte zunächst den Habsburgern, die es aber 1283 an Heinrich von Fürstenberg belehnten. So alt ist für die Fürstenberger auch das Recht Bier zu brauen.

Jugendstil in der Karlstraße Jugendstil in der Karlstraße (Bild laden)

Rathaus in Donaueschingen Rathaus in Donaueschingen (Bild laden)

Zu dieser "Traumtour" starten Sie am besten an der "Donauquelle" im Park des fürstlichen Schlosses.

Donauquelle Die Donauquelle (Bild laden)

Donauquelle beim Schloss Donauquelle beim Schloss (Bild laden)

Aus fünfzehn Quellen entspringt im fürstlichen Park, darunter aus der mit Steinen eingefassten Donauquelle, der Donaubach.
Um die Jahrhundertwende schuf man den Quelltempel mit der Mutter Baar und ihrer jungen Tochter Donau, die in Richtung Osten zur Donaumündung blicken. Gleichzeitig kanalisierte man den Donaubach und leitete ihn unterirdisch in die Brigach.

Schloss Donaueschingen Donaueschinger Schloss (Bild laden)

(Gleich zu Beginn sollten Sie sich die gelben Schilder "Donauradweg" einprägen. Beispielhaft, wie kaum ein anderer, ist dieser Weg auf der gesamten Strecke bis Wien ausgeschildert.)

Nach der Besichtigung der SEhenswürdigkeiten, Quellen und Museen verlassen Sie Donaueschingen. Folgen Sie der Straße "An der Stadtkirche" bergab und überqueren die Brigach.
Nach etw 200 Metern zweigen Sie nach links in dei "Prinz Fritzi-Allee" ab und durchqueren den Park in Richtung Osten.

Folgen Sie der ausgezeichneten Beschilderung in Richtung Pfohren. "Zum Klärwerk" ist auch richtig.
Bld passieren Sie den Zusammenflusses von Brigach und Breg unterqueren Sie die B27.

Von hier an beginnt Stille und Natur.
Durch den natürlichen Umstand, daß hier bestehende Wirtschaftswege als Fahrradweg benutzt werden, fahren Sie auf den ersten Blick etwas verwirrend mal rechts, mal links auf den gut beschilderten Wegen.

Radweg entlang von Bächen Radweg entlang von Bächen (Bild laden)

Dies hat aber auch den Vorteil, daß Sie sich den recht offenen Charakter dieser beeindruckenden Landschaft einprägen können.
"Baar" heißt diese Hochebene. Im Süden begrenzt sie der Schweizer Jura, im Nord-Osten die Schwäbische Alb und im Westen, also hinter Ihnen, der Schwarzwald. Ihre Fahrtrichtung ist Osten.

Nach ein paar weiteren Kehren sind Sie an der Donaubrücke nach Pfohren.





Pfohren


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Entfernungen: -> Neudingen: 3,5 km, <- Donaueschingen: 6,0 km,
->0 Sigmaringen: 81,5 km, 0<- Donaueschingen 6,0 km

Nach der Donaubrücke halten Sie im Ort rechts und zweigen in den Entenburgweg ab.

Entenburg in Pfohren Entenburg in Pfohren (Bild laden)

Die namensgebende Burg erblicken Sie rechts. Im Jahre 1471 wurde sie als Wasserburg erbaut und war wahrscheinlich von einem Wassergraben umgeben.

Sie folgen der "Wiesenstraße" leicht bergauf und nach dem Friedhof geht es nach rechts wieder hinunter ins Donautal.
Der Radweg folgt der Donau und Sie können hier den Vögel zuschauen.

Schwäne wohnen hier Schwäne wohnen hier (Bild laden)

Nach der Unterquerung der B31 geht es zunächst wieder auf dem Radweg bergauf. Dann sehen Sie im Tal rechts der Donau Neudingen.

Blick auf Neudingen Blick auf Neudingen (Bild laden)





Neudingen


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Entfernungen: Geisingen: 7,0 km, Pfohren: 3,5 km,
->0 Sigmaringen: 78,0 km, 0<- Donaueschingen 9,5 km

Im Jahre 870 wurde die Neudinger Pfalz in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erstmals als ' Nidinga ' erwähnt. In einer Parkanlage steht hier die Gruftkirche der Herren von Füsrstenberg.

Wer in den Ort fahren möchte, zweigt hier rechts ab.

Ortsmitte von Neudingen Ortsmitte von Neudingen (Bild laden)

Hier beginnt sich die Landschaft langsam zu ändern. Enger wird es!

Die zu den Bodenseevulkanen gehörenden Kuhberg (rechts) und Wartenberg (links) ragen über 150m über die Talfläche.

Bei Neudingen bitte Vorsicht bei den Scheunen, der Wegweiser "Donauradweg" zeigt nach links.

Die Donau ist in diesem Bereich schon sehr wasserreich. Durch die flache Baar fließt sie in engen Mäandern durch die Ebene.

Donau mäandert Donau mäandert (Bild laden)

Der Donauradweg durchquert in Zick-Zack-Manier das Donautal und erreicht schließlich einen Weg parallel zur B31.

Auf der anderen Seite liegt Gutmadingen.

Frühjahr im Donautal Frühjahr im Donautal (Bild laden)

In dieser Höhe unterquert er de die B31 und führt links der Bundesstraße um den Wartenberg. Entlang einiger Bauernhöfe erreichen Sie den Ortseingang der Stadt Geisingen.





Geisingen


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Entfernungen: Hintschingen: 3,5 km, Neudingen: 7,0 km,
->0 Sigmaringen: 71,0 km, 0<- Donaueschingen 16,5 km

Geisingen wurde in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen erstmals im Jahre 764 erwähnt. 1329 wurde es zur Stadt erhoben.
Die höchste Blüte erreichte es im 16. Jahrhundert als es Regierungssitz der Grafen von Fürstenberg wurde.

Rentamt Geisingen Rentamt Geisingen (Bild laden)

Nach dem Dreißigjährigen Krieg, nach der Eroberung durch die Schweden, begann der Abstieg der Stadt.

Kirche in Geisingen Kirche in Geisingen (Bild laden)

Trotzdem sind noch viele Sehenswürdigkeit erhalten geblieben.

Nach dem Bahnübergang halten Sie sich links und bleiben längseits der Bahn.

Ein gewaltiges Zementwerk zu Ihrer linken begleitet Sie fast bis zur Autobahn A81, die Sie hier unterqueren.

Die Landschaft wird jetzt enger, eben so wie man sich landläufig ein Flußtal vorstellt, links ein Berg, dann die Straße, dann der Bahndamm, in der Mitte Sie mit dem Fahrrad, rechts die Donau und dann wieder Berg.

Obwohl der Fluß noch jung ist, führt er in diesem Bereich schon sehr viel Wasser.
Entlang der Donau fahren Sie bis zu einer Brücke, überqueren sie und müssen ein paar Meter auf einer Landstraße fahren, bis Sie rechts nach Hintschingen abzweigen.





Hintschingen


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Entfernungen: Immendingen: 3,0 km, Geisingen: 3,5 km,
->0 Sigmaringen: 67,5 km, 0<- Donaueschingen 20,0 km

Hintschingen aus der Ferne Hintschingen aus der Ferne (Bild laden)

Ein kleiner Anstieg und Sie sind im "Zentrum" von Hintschingen.
Sie fahren links an der Kirche vorbei, passieren das niedliche Rathaus und fahren auf einer asphaltierten Ministraße weiter der Donau entlang.

Über eine imposante, überdachte Holzbrücke (stammt aus dem letzten Jahrhundert) überqueren Sie die noch wasserreiche Donau.
Der Fahrradweg steigt kurz zum Bahnübergang an, führt dann aber nach rechts wieder bergab.

Fast parallel zur Bahn erreichen Sie in der Höhe des Bahnhofs eine neue Fußgängerbrücke, die Sie auf die andere Seite der Bahn nach Immendingen bringt.





Immendingen


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Entfernungen: Möhringen: 5,0 km, Donaueschingen: 3,0 km,
->0 Sigmaringen: 64,5 km, 0<- Donaueschingen 23,0 km

Immendingen ist bekannt als eine der Hauptversickerungsstellen der Donau.

Immendinger Schloss Immendinger Schloss (Bild laden)

Der Ort hat aber noch mehr zu bieten.
Schon im 11. Jahrhundert erwähnt, birgt sein Ortskern so manches Kleinod.
Das Schloss und die Kirche sind sehenswert

St. Peter und Paul St. Peter und Paul (Bild laden)

Vorsicht bei der Radweg-Beschilderung! Alles ist richtig angeschrieben, aber es geht um so manches Eck.
Lassen Sie sich nicht von Alternativrouten verunsichern: Ihr Weg heißt Donauradweg

Vorbei am Donauwehr unterfahren Sie eine Brücke und passieren die Kläranlage.
Am Schild "Donauversickerung" sollten Sie nach rechts halten und die Fahrräder im vorgesehenen Fahrradparkplatz abstellen.

Die Wanderung (ca. 2 km) zur Donauversickerung sollten Sie sich unbedingt geben.
Planen Sie hier viel Zeit ein. Es ist faszinierend, wie hier ein schon recht breiter Fluß auf nur wenigen hundert Metern (im Sommer) meist restlos verschwindet.

 

Hauptstelle der Donauversickerung Bild laden

Donauauf Blick donauaufwärts (Bild laden)

 

Donauab Blick donauabwärts (Bild laden)

 

 

Neu und sehenswert: 180k QTVR-Panorama laden


An der Donauböschung entlang wandert man ca. 20 Minuten bis zur Hauptversickerungstelle.
Was dort geschieht: Auf wenigen Metern verschwindet die Donau fast ganz. Jegliches Wasser versickert an ca. 155 Tagen des Jahres komplett in den karstigen Boden und erscheint 12 km weiter südlich am Aachtopf mit einem gewaltigen Ausstoß von über 10.000 Litern pro Sekunde.
Fließt die Donau nun in den Rhein? Ja, zumindest das versickerte Wasser.

-> Der Hohenzollernradweg führt in der von uns empfohlenen Variante am Aachtopf vorbei.

Zurück am Fahrrad nehmen Sie wieder die Fahrt in Richtung Möhringen auf.

Nach einem guten Kilometer erreichen Sie einen markanten Baum. Folgen Sie bitte dem kurzen Abstecher nach rechts.
Je nach Jahreszeit erreichen Sie ein ausgetrocknetes oder zumindest spärlichst bewässertes Flußbett. -> Versickerung

Leere Donau Die leere Donau (Bild laden)

Zurück auf dem Fahrradweg geht's weiter an der Donau entlang.
Kleine Zuflüsse versorgen die jetzt spärliche Donau mit Wasser.

 

weiter im Tal ( Bild laden )





Möhringen


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Entfernungen: Tuttlingen: 6,0 km, Immendingen: 5,0 km,
->0 Sigmaringen: 59,5 km, 0<- Donaueschingen 28,0 km

Am Ortseingang überqueren Sie auf die linke Seite den Bahnübergang und halten dann rechts Richtung Rathaus.

Rathaus Möhringen Rathaus Möhringen (Bild laden)

Ein kleiner schwarzer Mohr begrüßt Sie auf seinem Sockel. Wer glaubt Möhringen kommt von "Mohr", der irrt!
Zwar erhielt Möhringen im 15. Jahrhundert sein Mohrenwappen verliehen, der Name selbst leitet sich vom Herrscher "Moring" ab, der bereits - wie Möhringen selbst - im 8. Jahrhundert in den Annalen erwähnt wurde.

Mittlere Gasse Mittlere Gasse (Bild laden)

Auf kleinen Schleichwegen führt der Fahrradweg weiter.
Beim überqueren der Hauptstraße halten Sie bitte erst gerade, dann rechts; die Schilder irritieren, weil eine Variante des Radweges über das Krähenbachtal ebenfalls in gelber Farbe beschildert ist.
Vorbei am Feuerwehrmagazin fahren Sie einen gewalzten Mineralbetonweg entlang eines rekultivierten Kieswerkes in Richtung Tuttlingen.

Wundern Sie sich nicht, die vielen Fischreiher sind echt!
Kleingärten und Gartenwirtschaften säumen nun den Weg.

(Nach einer Unterführung bleibt Ihnen die Wahl Donautal oder Rottweil. Über diese Querverbindung würden Sie das Neckartal erreichen.)

Weiter geht es entlang des Dammes nach Tuttlingen.





Tuttlingen


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Entfernungen: Nendingen: 5,0 km, Möhringen: 6,0 km,
->0 Sigmaringen: 53,5 km, 0<- Donaueschingen 34,0 km

Die Tuttlinger Innenstadt bietet manche Gelegenheit zur Rast.

Marktplatz in Tuttlingen Marktplatz in Tuttlingen (Bild laden)

Tuttlingen ist eine alte württembergische Amtsstadt.
Überragt wird sie von der Ruine der 1645 zerstörten Burg Honburg.
Die Geschichte Tuttlingens geht aber weiter zurück: Grabungsfunde eines römischen Kastell s beweisen dies. 797 wurde sie urkundlich erwähnt, litt dann aber sehr unter den Attaken der Reichsstädte. Ein gewaltiger Stadtbrand zerstörte die Innenstadt anfangs des neunzehnten Jahrhunderts.
Streng klassizistisch wurde der Wiuederaufbau geplant. Der alte Ortskern weist immer noch diese Strukturen auf.

Die Innenstadt ist heute verkehrsberuhigt, zahlreiche Plätze mit markanten Häusern laden zum Verweilen ein. Sehr dominant wirkt die Jugendstilfassade der evangelischen Stadtkirche.

St. Peter und Paulskirche Tuttlingen St. Peter und Paulkirche (Bild laden)

In Tuttlingen können Sie auch auf den Hohenzollernradweg abzweigen. Er führt südlich zum Bodensee und nach Norden zum Neckarradweg.

Der Fahrradweg führt links der Donau aus der Stadt heraus. Nach einer Ampelanlage ist der asphaltierte Gehweg für Fahrräder reserviert. Neu, und ganz toll gelöst, ist die Unterführung am Kreisverkehr.
Nach dem Bahnübergang geht es rechts ab. Eine kleine Steigung führt hinauf nach Nendingen.

Ein erster Blick auf das Traumtal ab Fridingen: Felsen am Horizont.
Folgen Sie unbedenklich der hervorragenden Beschilderung.




Stetten


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Entfernungen: Mühlheim: 2,0 km, Nendingen: 1,5 km,
->0 Sigmaringen: 47,0 km, 0<- Donaueschingen 40,5 km

Gut beschildert führt der Fahrradweg hier bergauf um die Bahn zu überqueren. An der Bäckerei geht es wieder bergab. Vorbei an tollen Neubauten fahren Sie bergab nach Mühlheim.
Den alten Teil der Stadt sehen Sie auf der linken Seite des Fahrradweges. Ein Abstecher in das alte Mühlheim lohnt sich, allerdings geht es bergauf.





Mühlheim


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Entfernungen: Fridingen: 5,0 km, Stetten: 2,0 km,
->0 Sigmaringen: 45,0 km, 0<- Donaueschingen 42,5 km

Wie eine Trutzburg liegt die kleine romantische Stadt Mühlheim auf dem Bergrücken rechts über dem Donautal.
Eine Stadtmauer umgibt den historischen Stadtkern. Durch das Stadtor bietet sich ein schöner Blick auf die gut erhaltenen Fachwerkhäuser.

Mühlheim an der Donau Mühlheim (Bild laden)

Sie sind nun am Beginn der Traumstrecke. Einmal hier gewesen, kommen Sie sicher wieder.
Jede Jahreszeit hat etwas Besonderes.

Im Ortskern grüßt Sie eine barocke Kreuzigungsgruppe. Danach geht es links ab. An einem allerorts präsenten Markt vorbei fahren Sie rechts auf dem Fahrradweg weiter.
Vorbei an der Galluskirche geht es kurz bergauf. Jetzt gibt es die ersten Felshänge zu sehen.
Das Donautal verengt sich hier zunehmend. Abbruchkanten aus Zeiten, in denen sich die Urdonau ihren Weg bahnen mußte.
Beachten Sie auch die zahlreichen Pflanzenarten, die im Feuchtgebiet wachsen.
Längs der Bahn und der Donau durchfahren Sie ein traumhaftes Talstück.
Nach der Eisenbahnbrücke geht es kurz bergauf, um nach Fridingen zu gelangen.


Fridingen


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Entfernungen: Beuron: 11,0 km, Mühlheim: 5,0 km,
->0 Sigmaringen: 40,0 km, 0<- Donaueschingen 47,5 km

Beachten Sie die historische Altstadt.

Donauradweg: Kirchturm in Fridingen Kirchturm in Fridingen (Bild laden)

Pause in Fridingen in einer der zahlreichen Gartenwirtschaften?
Der Fahrradweg führt der Donau entlang aus dem Ort. Vorsicht: unbeschilderte Alternativrouten!
Die Hauptroute führt entlang der jungen Donau im Tal weiter und beschreibt eine größere Kehre.
Eine Alternativroute steigt am Wanderparkplatz etwas bergan, beschert aber durch die Höhe einen herrlichen Panoramablick auf die ersten Felsen des Donautales.

Donauradweg: Kartoffelernte im Donautal Kartoffelernte - Handarbeit (Bild laden)

Beide Strecken treffen sich nach einem halben Kilometer wieder. Die Bergstrecke bietet einen Ausblick auf die Donauversickerung und das Tal. Die untere Strecke führt Sie stattdessen an einer liebevoll geschmückten Mariengrotte vorbei.

Kurz vor der Donaubrücke führen beide Wege zusammen. Die bergab fließende Donau verlor auf ihrem Weg von Fridingen bis hierher einiges an Substanz.
Zwar versickert hier nicht das gesamte Wasser, was schließlich dennoch ankommt ist im Sommer kläglich.

Dafür wir die Landschaft grandios: Der Donaudurchbruch kommt!


Donauradweg: Felsdurchbruch Der Donaudurchbruch (Bild laden)


Donauradweg: Felsdurchbruch Die Donau bahnt sich den Weg (Bild laden)

Auf wenigen Fahrradtouren werden Sie imposantere Landschaftsstücke und Ausblicke entdecken, als auf den kommenden Kilometern.

Beim Laibfelsen Traumblick (Bild laden)

Ein kurzer Anstieg zur Ziegelhütte (bewirtschaftet, selbstgemachter Kuchen). Links steht senkrecht der Laibfelsen, weiß und dominant, rechts geht es auf einem Fußweg zur Ziegelhöhle.

Gigantische Felsformationen schmücken den Rand des Tales. Keine Straße, keine Bahn, nur Natur und Radweg.
Hätten Sie das Yosemite-Tal erlebt, Sie wüßten nicht was imposanter ist.

Laibfelsen Panorama laden (ca. 400 kB)


Ein weiterer kleiner Anstieg beschert Ihnen ein beeindruckendes Bild auf den Laibfelsen (links).
Weit sieht man ins Tal.

Kloster Hirsau Panorama laden (216 kB)

Man erahnt die Kraft, mit der die Donau die Kalkschichten durchbrochen hat. Mitunter erkennt man noch Löcher im Fels, die die tosende Donau in den Fels fraß.

Donauradweg: Schloss Bronnen Schloss Bronnen (Bild laden)

Links oben thront auf einer Felsspitze (788 m hoch) das Schloß Bronnen, unangreifbar, hätte man je überlegt, vom Tal aus anzugreifen.
Glaubt man dem Volksmund, dann spukt es dort.

Donauradweg: Eine Furt für Wanderer Eine Donaufurt für Wanderer (Bild laden)

Kloster Hirsau Panorama laden (406 kB)

Nach dem Jägerhaus fahren Sie an einer fast hundert Meter hohen senkrecht stehenden Felwand vorbei. Das Tal ist so eng, daß nur die Donau und ein kleiner Weg Platz finden.

Bebenhausen Innen Panorama laden (215 kB)

In der Höhe des Probstfelses gesellt sich auf der linken Seite durch einen Tunnel die Bahn zu Ihnen.

Beuron Blick auf Beuron (Bild laden)

Panorama Panorama ins Donautal (Panorama laden 150kB)


Das Kloster Beuron kommt in Sichtweite.
In seinen Anfängen stammt es aus dem neunten Jahrhundert. Heute ist es immer noch Kloster, erwirtschaftet sich seine Selbständigkeit durch Landwirtschaft, sogar ein Wasserkraftwerk nennt es sein eigen.
Ein kurzer steiler Anstieg und Sie stehen an der Hauptstraße, das Kloster unter Ihnen.




Beuron


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Entfernungen: Hausen: 7,5 km, Fridingen: 11,0 km,
->0 Sigmaringen: 29,0 km, 0<- Donaueschingen 58,5 km

Kloster Beuron (Bild laden)

Ein kurzer Abstecher ins Tal lohnt sich zur Besichtigung der Kirche und des Klosters.

Weiter geht es in Höhe der Kreuzung, die Sie hier erreichen.
Eine atemberaubende Abfahrt bis zur Höhe der Bahn steht Ihnen bevor.
Begleitet von den Bahngleisen erreichen Sie eine Eisenbahnbrücke.

Beim Braunen Stein Beim "Braunen Stein" (Bild laden)

Der Fahrradweg führt Sie über eine moderne Hängebrücke auf das andere Donauufer. Hier wimmelt die Donau an schönen Tagen vor Kanus und Schlauchbooten.
Wieder geht es bergauf.
Eine eigenartig schöne Kapelle "St. Maurus" erwartet Sie auf der linken Seite.

St Maurus St. Maurus (Bild laden)


Rechts oben thront gewaltig die Burg Wildenstein. Trutzig, mit gewaltigen Mauern, sieht man sie von weit her. Auch sie ist uneinnehmbar, geschützt durch die steilen Felsen des Donautals.
Eine weitere Brücke bringt Sie zurück auf die rechte Donauseite. Kurz darauf geht für Interessierte ein Weg zur Burg Wildenstein ab (bergig!).

 

 

Wildenstein Uneinnehmbar: Burg Wildenstein (Bild laden)


Wer keine Ambitionen auf Burg hat, fährt nach links ab und passiert noch viele imposante Felsen, die das Tal hunderte Meter überragen. (Bandfelsen, Fachfelsen, Bischofsfelsen, Glasträgerfels, Schloßfels, Korneliusfels).

Beeindruckendes Tal (Bild laden)

Nach einer kleinen Abfahrt liegt, auf der anderen Seite der Donau, Hausen vor Ihnen.

Schloss Werenwag Schloss Werenwag (Bild laden)





Hausen im Tal


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Entfernungen: Thiergarten: 7,0 km, Beuron: 7,5 km,
->0 Sigmaringen: 21,5 km, 0<- Donaueschingen 66,0 km

Nach dem Tennisplatz geht es nach rechts ab. Traumhaft fahren Sie auf einem Waldweg nahe der Donau mit Sicht auf die gegenüberliegende Felswand weiter.

Bebenhausen in der Landschaft Panorama laden (192 kB)

Kleine Höhenunterschiede überwinden Sie leicht. Wo es raufgeht, gehts auch runter.

Nach der nächsten der Donaukehre ragt der Schaufelsen aus dem Tal.

Schaufelsen Der Schaufelsen (Bild laden)

Eine angenehme Talfahrt folgt, bis Sie wieder direkt an der Donau entlangradeln.
Bei der Neumühle müssen Sie kurz absteigen. Der zu überquerende Parkplatz der Gastwirtschaft ist zu Hauptzeiten so überlaufen, daß der Besitzer eine Schranke anbringen ließ.

Donau bei Neumühle Donau bei Neumühle (Bild laden)

Zwei Kilometer geht es jetzt durch den Wald, bis Sie die Eisenbahn vor einem Tunnel überqueren.
Links der Donau liegt nun Thiergarten.


Thiergarten


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Entfernungen: Gutenstein: 3,0 km, Hausen: 7,0 km,
->0 Sigmaringen: 14,5 km, 0<- Donaueschingen 73,0 km

Falls Sie nach Thiergarten wollen, müssen Sie die Brücke überqueren.
Toller Blick auf die vielen Kanuten.
Weiter geht es rechts der Donau. Die nun erscheinende Donaukehre öffnet einen berauschenden Blick auf den Rabenfelsen. Über eine Holzbrücke wechseln Sie auf die linke Donauseite.

Rabenfelsen Der Rabenfelsen (Bild laden)

Die angrenzenden Berge werden zwar flacher, aber die Donau muß sich durch enge Schluchten winden. Sie fahren parallel zur Straße bis zu einer Eisenbahnbrücke, dann wechselt der Fahrradweg wieder auf die ruhige Seite zwischen Donau und Eisenbahn.

Donauradweg: Vor Gutenstein Donau vor Gutenstein (Bild laden)

Schloß Gutenstein thront stolz auf einem steilen Fels.
Über eine Holzbrücke erreichen wir den Ort.





Gutenstein


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Entfernungen: Inzigkofen: 7,0 km, Thiergarten: 3,0 km,
->0 Sigmaringen: 11,5 km, 0<- Donaueschingen 76 km

Schloss Gutenstein Schloss Gutenstein (Bild laden)

Am Ortseingang müssen Sie kurz in die Pedale treten, die Straße führt leicht bergauf.
Kurz nach der Kirche führt der Fahrradweg steil bergab und Sie fahren eine zeitlang längs der Eisenbahn donauabwärts.
Eine weitere Kehre naht. Diesmal geht es wenige Meter recht steil bergan um den, sich der Donau widersetzenden Fels, zu überqueren.
Genießen Sie die Aussicht auf die Donau, die sich hier fast zu einem See verbreitert!
Nach der Kehre überqueren Sie die Donau erneut auf einem Holzsteg.

Holzsteg Vom Holzsteg aus (Bild laden)

Rechts erblicken Sie nun die Ruine Dietfurth (13. Jahrhundert).

Ruine Dietfurt Ruine Dietfurt (Bild laden)

Fast amerikanisch wirkt die nächste Eisenbahnunterführung: Sie überqueren einen kleinen Donauzufluß, während sich über Ihnen, in zwei Ebenen Bahn und Straße kreuzen.
Jetzt wird das Tal offener. Durch einen kleinen Wald radeln Sie bis zum Bahnhof Inzigkofen.
Leider liegt Inzigkofen auf dem Berg. Steil, aber durchaus fahrbar, führt der Fahrradweg zirka 70 Höhenmeter nach oben.





Inzigkofen


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Entfernungen: Laiz: 1,5 km, Gutenstein: 7,0 km,
->0 Sigmaringen: 4,5 km, 0<- Donaueschingen 83,0 km

Während der Fahrt erfreut Sie eine tolle Aussicht auf das Tal.
Unter dem Vorwand, die Aussicht zu genießen, können Sie sich ruhig mal im Stehen ausruhen.
Durch ein Steinportal erreichen Sie den Park des Klosters Inzigkofen.
Sehenswert sind das Kloster mit dem Bauernmuseum, der Kräutergarten, im Park der Teufelsfelsen, die Grotten, der Amalienfels und das Känzele.

Inzigkofen Der Kräutergarten des Klosters (Bild laden)


Nach dem Kloster zweigen Sie links ab, es geht in einer herrlichen Abfahrt wieder Richtung Donau. In der Ferne erkennen Sie schon das märchenhafte Fürstenschloß.
Laiz heißt der Ort, dessen Neubaugebiet Sie nun durchfahren. Das Zentrum liegt links der Donau.





Laiz


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Entfernungen: Sigmaringen: 3,0 km, Inzigkofen: 1,5 km,
->0 Sigmaringen: 3,0 km, 0<- Donaueschingen 84,5 km

Sie überqueren im Tal eine Zufahrtsstraße. Vorsicht, Verkehr!
Der Radweg führt rechts neben der Donau in einem breiten offenen Tal.
Richtig langweilig eben wirkt der Weg, wenn Sie sich an die vergangenen Kilometer erinnern.
Nach der Unterquerung der B 32 passieren Sie das Freibad. Links halten!
Durch einen Campingplatz radeln Sie direkt an der Donau entlang bis zu einem großen Parkplatz. Überqueren Sie ihn und halten Sie rechts.





Sigmaringen


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Entfernungen: Laiz: 3,0 km, Donaueschingen: 87,5 km,
->0 Ulm: 81,5 km, 0<- Donaueschingen 87,5 km

Wie aus einer anderen Welt erscheint die Silhouette des Hohenzollernschlosses vor Ihnen. Erhaben steht es auf einem riesigen Felsblock und ist Residenz derer von Hohenzollern.
Im Inneren ist (mit Filzpantoffeln) ein Teil des Schlosses und ein riesiges Waffenmuseum zu besichtigen.

Schloss Das Schloss von der Donau aus (Bild laden)

 

Sehenswert ist neben dem Schloß auch die historische Altstadt Sigmaringens.
Der Markplatz mit seinem markanten Rathaus, zahlreiche historische Gassen mit ihren Fachwerkhäusern und den stolzen Bürgerhäusern lohnen einen Besuch.

Schloss Sigmaringen Blick auf das Schloss ( Bild laden )

Marktplatz in Sigmaringen Marktplatz in Sigmaringen ( Bild laden )

Gastronomisch finden Sie hier alles, was das Herz begehrt.


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2. Etappe: Sigmaringen - Ulm

Zum Neckarradweg: Verbindung von Rottweil zum Donautal Länge: 31,5 km

Überblick: Alle Donauradwegetappen

Überblick: Alle anderen Radwege in Deutschland


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Kurzüberblick